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Ein Magiesystem ...
WeepingElf:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 10.05.2015 | 14:03 ---Warum sollte Magie nicht mit Metallen können?
Die kommen zum Teil gediegen in der Natur vor.
--- Ende Zitat ---
Das stimmt natürlich, jedenfalls für Edelmetalle und Meteoreisen. Aber ich hatte den Gedanken, dass Materialien, die viele oder tiefgreifende Verarbeitungsschritte hinter sich haben (wie z. B. Kunststoffe oder unedle, aus Erzen erschmolzene Metalle), eine schlechte morphische Resonanz haben, während lebende Materie besonders magiefreundlich ist. Das ist natürlich nichts anderes als die alte Leier, dass Magie und High-Tech sich nicht vertragen, und eine Fortspinnung der alten D&D-Regel, die Zauberern Metallrüstungen verbot (die wiederum in der Vorstellung, dass Feen kein Eisen vertragen, wurzeln mag). Wenn ich darüber nachdenke, erweist sich das in der Tat als nicht unproblematisch, und ich bin mir noch gar nicht sicher, ob ich das überhaupt reinnehme. Das braucht man eigentlich gar nicht, die Entfremdung von Magie und High-Tech und der Bedeutungsverlust ersterer gegenüber letzterer kommt ja schon daher, dass sich magische Gegenstände nicht industriell herstellen lassen (siehe diesen Thread), und macht alles komplizierter, als es sein muss. Denn ich bin nicht die Sorte von SL, die alles bis ins letzte Detail verregelt und in Zahlen und Formeln gegossen haben möchte.
Holothuroid:
--- Zitat ---Denn ich bin nicht die Sorte von SL, die alles bis ins letzte Detail verregelt und in Zahlen und Formeln gegossen haben möchte.
--- Ende Zitat ---
Wenn du dein eigenes Spiel spielst, macht das keinen Unterschied. Geschriebene Regeln in dem Sinne existieren dann praktisch nicht, es sei denn du treibst Aufwand, dass deine Mitspieler von deinem Spielleiten abstrahieren. Das ist ein zentrales Problem bei Spieltests, wenn Autoren spielleiten: Testpersonen bewerten dann die Spielleitung, nicht das Spiel.
Genesis:
Finde das mit Metall und nicht zaubern können widerspricht sich in vielen settings sowieso...
Beispiel: verzauberte Ringe, Amulette, Waffen, Rüstungen, Kronen, etc...
Interessanter fände ich die Option, das sich einfach zu viel(e) verschiedene Energiearten sich blockieren/überladen/kollabieren.
So gibt es im klassischen Fantasy eben mehr Magie als in einer technischen Jetztwelt. Dadurch geben Fernseher , Telefone, Elektroautos, Mixer funkensprühend Ihren Geist auf, wenn in Ihrer Nähe gezaubert wird. Der Energiepegel steigt einfach zu hoch und die Sicherungen brenne durch...
Kann natürlich auch genial umgekehrt wirken. So kann ein Magier in der Nähe eines Stromkraftwerkes entweder nicht zaubern oder die Wahrscheinlichkeit sich selber auszuschalten steigt exorbitant an. Dann brennt eben beim Magier die Sicherungen durch (Kritsche Treffer/Fehler). Je nach Umfeld und Zauberstärke echt interessant... In einem Technikraum gehen kleine leichte Sprüche nicht oder man erhöht den Magielevel, geht dann aber wieder das Risiko ein, das die Computer oder digitale Kameras (ev. mit Beweisfotos?) zerstört werden, etc...
nur so als Brainstorming...
Lichtschwerttänzer:
Bei DnD ist das der Balance geschuldet, mit d3r Feenmagie hat es wohl wenig zu tun.
Genesis:
da kommt mir ein weiterer Gedanke...
Ein Magier in einer Disko... je lauter die Musik um so schwerer zu zaubern. Früher gingen die Magier davon aus, das es einfach an der gestörten Konzentration lag. Heute weiß man das die gesteigerte Schallenergie das Zaubern stört.
Setze einem gefesselten Magier einen Schalldurchfluteten Kopfhörer auf und er kann keinen Spruch mehr zu seiner Befreiung weben...
Ups..
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