Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Magiesystem und andere Ungereimtheiten bei D&D
bobibob bobsen:
Ich versuche es mal umgekehrt Lysander.
Du sagst das die Astralenergie alles durchdringt und überall und in jedem vorhanden ist. Versuch mal aufgrund dieser Argumentation die Vergessenen Reiche zu erklären in denen es Gebiete gibt die Nicht von Magie durchzogen sind weil das Gewebe zerstört wurde.
Alternativ würde ich gern mal wissen warum ich bei DSA keine Astralpunkte als Krieger bekomme wenn ich denn von Astralenergie durchzogen bin.
Harlekin78:
--- Zitat von: Lysander am 22.04.2015 | 21:56 ---Schwerttaenzer: Ich werde da jetzt nicht jede Seite raussuchen. Steht bei Magie des DSA und zu Goettern abstrakter + ableitende Logik.
Was haben biblische Menschenopfer mit Materialkomponenten bei D&D zu tun ??
- Welche Ausnahmen bei DSA ? Ok, DSA4 kenne ich weniger, wuesste aber nicht welche.
- Quelle: Das Psionik Handbook, ganz vorne zur Bioenergy
- Magische Technik ist eine geistige und keine Handwerkertechnik, ja und ?
--- Ende Zitat ---
Aktuellste Quelle Wege der Götter S. 12 Sikaryan und Nayrakis...
Nahemoth:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 22.04.2015 | 23:58 ---...
Auch bei den restlichen Zaubern: Auf den ersten Blick mögen sich die Zauber ähneln. Sobald man sie sich aber näher anschaut, stellt man dort Unterschied fest. Und der hauptsächliche Unterschied ist nunmal: Bei DSA wird beschrieben, WIE der Zauber funktioniert. Bei D&D wird nur das Resultat beschrieben.
Man stelle sich einfach mal eine Beschreibung eines Fernsehers vor:
- DSA: Es wird ein Fernseher mit Kathodenstrahlröhre beschrieben und wie die elektromagnetischen Felder den Kathodenstrahl ablenken können. Wie es dazu kommt, dass an unterschiedlichen Punkten unterschiedliche Farben entstehen. Das ganze ist vielleicht noch garniert mit der technischen Skizze eines Fernsehers.
Als weiteres wird ein LCD-Bildschirm beschrieben. Es wird erklärt, wie durch elektrische Spannungen die Flüssigkristalle an der Oberfläche ausgerichtet werden können.
- D&D: Es wird beschrieben, wie man den Fernseher bedienen kann. Es gibt "fette" Fernseher und Fernseher, die ganz flach sind.
Also im Prinzip technische Erklärung vs. Bedienungsanleitung.
--- Ende Zitat ---
Finde gerade das diese 'technische Erklärung' gerade bei DSA zu deutlich mehr Ungereimtheiten im Magiesystem führt als bei D&D:
1) Wir nehmen einen beliebigen Spruch, der (realweltlich) historisch (also durch die Authoren) von Gildenmagiern kommt. Der sollte dann die Komponente 'Spruchformel runterleiern' haben (habe die richtige Bezeichnung vergessen) wenn er in gildenmagischer Representation gezaubert wird. Im Flufftext zum Zauber wird wahrscheinlich auch drin stehen 'Der Magier macht xy und betet den Text yz runter'. Cool technische Erklärung wie der Gildenmagier den zaubert. Weniger cool: Wenn eine Hexe den is hexischer Representation zaubert braucht sie keine Sprachkomponente (wenn ich es richtig im Kopf habe). -> Flufftext für die Tonne und keine Ahnung wie die den Zauber zaubert.
2) Viele Zauber (wobei auch eher wieder Representationsabhängig) haben Gestikkomponenten, wenn man die weglassen will, muss man die Komponente weg modifizieren. Angenommen im Flufftext steht 'Magier streckt seinen rechten Arm aus und deutet auf sein Opfer'. Muss ein einarmiger Invalidenmagier dem der rechte Arm fehlt nun die Komponente Gestik weg modifizieren um den Spruch zu zaubern?!?
3) Bei vielen elfischen Zaubern steht im Flufftext wie ein Elf den zaubert (sprich: Elf macht xyz) -> Wie zaubern den Menschen, Halbelfen, Zwerge, Orks und haste nicht gesehen?
Durch die unzureichende 'technische Erklärung' bei DSA gibts meiner Meinung nach bei genauerem hinsehen viel mehr Probleme. DnD hat die weniger, es will einfach auf der mechanischen Ebene funktionieren. DSA will Mechanik und Fluff verzahnen, übertreibt es teilweise aber so sehr, dass ein paar Rädchen zu Sand gemahlen werden und diese müssen dann die Löcher im Getriebe stopfen...
Boba Fett:
Das schwarze Auge Rollenspiel (egal welche Edition) besteht aus Regelwerk (DSA) und Setting.
Das Dungeons und Dragons (egal welche Edition) besteht aus einem Regelwerk (D&D) und einer Vielzahl verschiedener Settings mit ganz unterschiedlichen Weltbedingungen.
Ein Vergleich ist bestenfalls schwierig, größtenteils unmöglich und in vielen Fällen völliger Unsinn.
Hinzukommt, dass irgendwelche Hintergrunderklärungen komplett fiktiv, erfunden, nicht nachweisbar und nicht auf realen Begebenheiten basierend sind.
In einfachen Worten:
DAS HAT SICH JEMAND AUSGEDACHT! DAS GIBT ES GAR NICHT!
DSA/Aventurien ist ein Patchwork von verschienden Autoren.
D&D/Greyhawk/ForgottenRealms/Athas/Olanescape/Eberron/... ist ein Patchwork von verschienden anderen Autoren.
Beide Rollenspiele haben ganz unterschiedliche Ziele, Prämissen und historische Entwicklungen.
Ernstgemeinte Diskussionen über das Technogebabbel bei den Star Trek TV Serien sind genauso sinnlos wie Diskussionen über die Beschaffenheit der Magie in einer Rollenspielwelt.
Das ist realitätsfern!
Noch absurder wird es, wenn man versuchen will, das Technogebabbel einer Rollenspielhintergrundswelt (Beschaffenheit der Magie in Aventurien) mit einem Regelsystem eines ganz anderen Rollenspiels zu kreuzen.
Um es noch mal mit einfachen Worten zu sagen:
DAS IST EIN SPIEL!
ES WURDE GEMACHT, UM ES ZU SPIELEN!
ES WURDE NICHT GEMACHT, UM DAS TECHNOGEBABBEL ZU ANALYSIEREN!
Technogebabbel = Unsinn!
Physikalische Hintergründe von Magie in einer fiktiven Welt = Unsinn!
Hintergrund einer Welt gekreuzt mit einem ganz anderem Regelwerk = Unsinn!
Ergebnis: Unsinn mal drei!
Ohne jemand nahezutreten wollen: Diese Debatte ist überflüssiger Unsinn mal drei!
Thandbar:
--- Zitat von: Boba Fett am 23.04.2015 | 15:00 ---In einfachen Worten: DAS HAT SICH JEMAND AUSGEDACHT! DAS GIBT ES GAR NICHT!
--- Ende Zitat ---
https://www.youtube.com/watch?v=X8IkhciYWTw
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