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Magiesystem und andere Ungereimtheiten bei D&D

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Feuersänger:
Ich versuche trotzdem, mal etwas Struktur hineinzubringen.

Stichwort Zauberkomponenten:
In D&D wird da nur nach Kategorie unterschieden, in der Regel: Verbal, Somatisch (vulgo Gesten), Material. Wobei Gesten nur für arkane Zauberer relevant sind, in erster Linie wegen der Patzerchance durch Rüstung. Letztendlich ist durch die Klasse festgelegt, ob und in welcher Rüstung man straflos zaubern kann und ob man dafür eine Hand frei haben muss.

Wieder im Unterschied zu DSA hat z.B. Metall keinen Einfluss auf die Magie. In DSA wird ja Zauberern das Tragen von Rüstungen weitgehend abgesprochen, durch einen seltsamen Mix aus Stimmi-Stimmi ("Ein XY würde aus purem Stolz niemals eine schwerere Rüstung als äußerstenfalls einen Waffenrock tragen"), innerweltlichen Vorschriften ("Magiern ist es gesetzlich verboten, schwerere Rüstungen als XY zu tragen") und Magietheorie ("der Kontakt mit größeren Mengen Eisen stört den Fluss der Magie"). Da wäre mal eine einheitliche Linie gut gewesen.

In D&D 3E ist wie gesagt der einzige Knackpunkt, dass Rüstungen bei den Zaubergesten stören, wenn man keine speziellen Techniken gelernt hat. Wenn ich es mir in den Kopf gesetzt habe, als Magier in Vollplatte rumzulaufen, kann ich entsprechende Charakteroptionen wählen und dann geht das. Ist aber eigentlich auch eher Geschmacksfrage; notwendig ist es nicht, und man kann durchaus argumentieren, dass die benötigten Ressourcen anderweitig besser eingesetzt wären.

Materialkomponenten sind ein Witz, also tatsächlich jetzt: sie haben irgendwann mal als Witz angefangen und das hat sich verselbständigt. So sind die Komponenten für einen Feuerball die Bestandteile von Schwarzpulver; für einen Blitzstrahl muss man etwas statische Elektrizität erzeugen, für Scrying braucht man eine Zitronenbatterie und so weiter, so als ob Magie ein billiger Taschenspielertrick oder eine MacGyversche Bastelei wäre.
3E hat die Materialkomponenten zwar pro Forma im Spiel gelassen, sie aber gleichzeitig weitgehend irrelevant gemacht: solange man eine Komponententasche besitzt, wird davon ausgegangen, dass diese immer alle benötigten Komponenten enthält.
Die Nicht-geldwerten Komponenten kann man also auch ganz weglassen, und in den meisten Gruppen werden sie auch stillschweigend ignoriert.

Crimson King:

--- Zitat von: Grinder am 23.04.2015 | 23:50 ---Kann er als Threadstarter seinen eigenen Thread trollen?  :o

--- Ende Zitat ---

Da dieser Thead im DnD-Forum nur zum Zweck erstellt wurde, zu verargumentieren, dass DSA das stringentere Magiesystem hat, war bereits der Eröffnungspost ein Trollpost. In der restlichen Zeit demonstriert Lysander lediglich, dass er ein perfektes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt ist.

gunware:

--- Zitat von: Crimson King am 24.04.2015 | 10:47 ---l für den Dunning-Kruger-Effekt ist.

--- Ende Zitat ---
Das musste ich googeln. Das kannte ich gar nicht. Wie sollte ich auch  ̶  bei meinem Selbstvertrauen.
 >;D

FlawlessFlo:
Wenn wir wirklich untersuchen wollen, in wie weit D&D-Magie unlogisch ist und DSA-Magie logisch, dann wäre es nötig, einen Satz an Axiomen (grundsätzliche Annahmen) auszuprägen, für welche die Magiesysteme unlogisch (widersprüchlich) bzw. logisch (kohärent) sind.

Diese Aufgabe würde dann dem OP zukommen.

Sobald an Satz an Axiomen vorhanden ist und damit die Rahmenbedingungen für die Analyse stehen können wir ernsthaft über dieses Thema reden.

Ein Beispiel für so ein Axiom könnte folgendes sein: "Magie ergänzt die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Spielwelt (welche unserem Kenntnisstand der Physik der realen Welt entsprechen), setzt diese aber nicht außer Kraft."

Oder "Jede Form / Ausprägung / Schule der Magie ist disjunkt von allen anderen."

Die Beobachtung, ob ein konkretes Magiesystem nun logisch ist oder nicht, gilt natürlich nur, wenn auch die Axiome gelten.

Um jetzt eine komparative Untersuchung zwischen DSA-Magie und D&D-Magie durchzuführen, müssten die zur Betrachtung herangezogenen Axiome in beiden Systemen gelten oder aber, für jedes System müsste ein eigener Satz an (unterschiedlichen)  Axiomen herangezogen werden. Die gewonnen Erkenntnisse sind in beiden unterschiedlich und hängen stark von der Qualität der Axiome ab (wie zutreffend diese sind).

Sind die Axiome postuliert und liegt eine logische Herleitung für oder wider der Kohärenz der Magiesysteme vor, so muss dieses Konstrukt zwei Angriffspunkten widerstehen: Die Gültigkeit der Axiome darf nicht ernsthaft in Frage gestellt werden können und die Herleitung muss frei von logischen Fehlschlüssen sein. Insbesondere der erste Punkt dürfte sehr schwierig sein.

grannus:
Ich habe selten solche sinnfreien 11 Seiten gelesen wie diese hier ::)
....dieser "Diskussion" fehlt es an.....dies alles ist so seltsam.....da fehlen mir die Worte. Obwohl man dem Thread-Ersteller vieles sehr schön dargestellt und erklärt hat, ist dieser völlig immun dagegen. Und dann fiel ich in ein Dimensionsportal, zumindest denke ich das, und lese nur noch DSA-Müll im D&D-Bereich....


Können wir den Thread nicht schließen bevor das Universum selbst auf dieses Paradoxon aufmerksam wird und uns alle verschlingt?  :dftt:


oder.......


macht weiter, eigentlich amüsiert mich dieser Starrsinn ^^  :cthulhu_smiley:

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