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GalacticCivilizationsIII

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Orlock:
Gamestar warnt vor Micromanagementoverkill.
Ich weiß auch noch nicht, ob ich mir das zulegen soll.

Runenstahl:
Alles Off Topic:
Kann ich nach gerade mal 7 Stunden Spielzeit noch nicht so richtig beurteilen. Ich bin immer noch dabei mich reinzufuchsen. Ist eines von den Spielen bei denen man auf Steam KEIN Handbuch mitgeliefert bekommt :(

Mit dem 2. Teil bin ich nie richtig warm geworden. Der 3. sieht erstmal besser aus, aber ich kenne den 2. halt zuwenig um wirkliche Vergleiche ziehen zu können. In vielen Reviews ist ja die Rede davon das der 3. Teil nicht viel neues bietet, sondern einfach nur den 2. Teil stark aufpoliert.

Was ich bis jetzt sagen kann:
- Bislang ist die Vielfalt der Optionen erschlagend. Wer eine eigene Rasse kreiert findet im Netz sogar Anleitungen dazu wie man eigene Portraits importieren kann. Man baut die Planeten mit Gebäuden aus (man zwar viel Auswahl aber nur wenig Bauplätze was (hoffentlich) das Micromanagement in Grenzen hält). Man kann für jeden Planeten und/oder das Reich einen Regler zwischen Forschung / Industrie und Geld bewegen. Man kann Sternenbasen bauen, Raumwerften auf der Karte herumbewegen und Handelsrouten einrichten... da gibt es viel zu tun (und zu lernen).
- Man kann (wie in Teil 2 ?) eigene Raumschiffe bauen, nicht nur (wie bei jedem guten 4X Spiel) von den Fähigkeiten her, sondern auch vom Aussehen her.
- Das Spiel ist übersichtlich und man kommt schnell rein. Aber ohne Google zu benutzen (oder die Vorgänger gut zu kennen ?) bleiben mir manche Features noch verborgen. Wofür ist z.B. Bevölkerung da ? Nur um Steuern zu zahlen, oder beeinflußt das auch Forschung oder Produktion ? Wie genau funktionieren die Verteidigungsmaßnahmen auf Schiffen (im Kampf sanken die mit der Zeit) ?
- Das Spiel läuft NUR auf 64 Bit-Systemen, weil es sich Luft nach oben hin halten will. Man liest, das man theoretisch so große Sternenkarten erschaffen kann das man die Spielstände an seine Nachfahren weitergeben muß ;)
- Bei Kämpfen ist man nur Zuschauer (oder sieht sich gleich das Ergebnis an). Hat vermutlich den Vorteil das die arme KI nicht von Menschen ausgetrickst werden kann und vereinfacht für die Designer das komponenten Balancing.

Im Vergleich zu meinen anderen beiden Lieblings 4X Spielen ("Sword of the Stars" und "Endless Space") wundere ich mich allerdings über die Hexfeld Karte. Genau genommen gewinnt das Spiel dadurch eigentlich nichts. Im Endeffekt reist man ja eh nur von System zu System. Das hätte man mMn ruhig abstrahieren können. In den beiden anderen Spielen spielt Triebwerkstech dann ja trotzdem noch ihre Rolle.
Was GalCiv3 auf jeden Fall besser macht ist die Atmosphäre: Animierte Botschafter der anderen Völker und extra-Bilder für eigene Forscher etc. ändern zwar nichts an Spielmechaniken, sind aber (für mich zumindest) auch wichtig um das Spiel nicht in eine Tabellenkalkulation abgleiten zu lassen.

Alles in allem glaube ich schon das es sein Geld leicht wert ist (und zum halben Preis sowieoso :) )

Darius der Duellant:

--- Zitat von: Orlock am  4.07.2015 | 22:34 ---Gamestar warnt vor Micromanagementoverkill.
Ich weiß auch noch nicht, ob ich mir das zulegen soll.

--- Ende Zitat ---

Gamestar hat auch schon beim Vorgänger rumgeflennt weil's keine QTE Sammlung für Maximalverblödete war; auf deren Meinung gebe ich zum Thema 4x im Speziellen und komplexe Spiele im allgemeinen keinen Pfennig mehr.

Habe mir ein paar andere Reviews (dt. und engl.) durchgelesen und die waren alle ziemlich angetan von dem Spiel.
Habs mir dementsprechend mal gekauft, 25€ waren schon ein gutes Angebot.

Chiungalla:
Hab bisher 71 Stunden auf dem Buckel.

Und das Mikromanagement schreckt mich derzeit tatsächlich etwas davon ab da noch mehr Stunden zu sammeln. Dabei ist es gar nicht mal genreuntypisch viel.
Man baut halt Gebäude auf den einzelnen Planeten, Schiffe pro Sternensystem und Sternbasen wo man mag (und wo es sich lohnt). Das funktioniert bei kleinen und mittleren Karten mit vergleichsweise wenigen Planeten auch ganz großartig und ohne das es einen nervt.

Aber es eskaliert nicht unbedingt vorteilhaft hin zu den großen und riesigen Karten. Dort verwaltet man dann hundert oder mehr Planeten in Dutzenden Systemen, Dutzende Stationen und sehr viele Schiffe. Aus langen Zügen und einer großen Karte folgt dann, dass ein Schiff oft Stunden von A nach B braucht. Und dann stellt sich oft die Frage: Was wollte dieses Schiff hier? Die Übersichtlichkeit geht dann schnell flöten.

Vor allem aber wird dann irgendwann ärgerlich, dass man ein eigentlich schon gewonnenes Spiel teilweise noch über einen ganzen Nachmittag zuende spielen muss, weil alles immer so ewig dauert.

Auf kleinen oder mittleren Karten macht es aber durchaus Spaß. Ist dann aber eher gefühlt der 4X-Quickie.

Orlock:

--- Zitat von: Chiungalla am  5.07.2015 | 09:11 ---Aber es eskaliert nicht unbedingt vorteilhaft hin zu den großen und riesigen Karten. Dort verwaltet man dann hundert oder mehr Planeten in Dutzenden Systemen, Dutzende Stationen und sehr viele Schiffe. Aus langen Zügen und einer großen Karte folgt dann, dass ein Schiff oft Stunden von A nach B braucht. Und dann stellt sich oft die Frage: Was wollte dieses Schiff hier? Die Übersichtlichkeit geht dann schnell flöten.

--- Ende Zitat ---
Das war genau der Punkt, den Gamestar angesprochen hat.
Und nur um das klarzustellen. GalCivII habe ich lange und ausgiebig gespielt. Ich hoffe also, ich weiß wovon ich rede.  ;)

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