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Modern Fantasy - geht das?

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Achamanian:
Die Frage klingt vielleicht erst mal banal, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich ins Schwimmen:

Ließe sich eine technisch etwa auf unserem Stand befindliche Fantasy-Welt entwickeln (also Computer, Handys, Flugzeuge), die in keinem direkten Bezug zu unserer Welt steht, sondern eine typische Sekundär-Welt (wie Aventurien, die Forgotten Realms usw.) ist?
Ausschließen würde ich:
Settings, die unsere Welt (evtl. in die Zukunft oder Vergangenheit verlegt) +Fantasy-Elemente sind (WoD, Dresden Files, Shadowrun ...).
Settings, die in Alternativwelten angesiedelt sind, bei denen es sich um unsere Welt mit einigen "Twists" handelt (ich glaube, Amethyst ist so was in der Art, kenne ich aber nicht; Es gab da auch ein GURPS-Setting; und natürlich der ganze Superhelden-Kram).

Ich kenne sowas bisher nicht. Vielleicht ließe es sich am einfachsten vorstellen, indem man ein klassiches Mittelalalter-Setting entsprechend weit in die Zukunft weiterspinnt - wahrscheinlich sollte es low magic sein, damit es einen Anreiz für technische Entwicklung gibt.

Knackpunkt: Die Fantasy-Elemente (Magie/Monster) sollten organische Settingbestandteile sein und dem "Modernen" nicht irgendwie als sein Anderes gegenüberstehen. Beispielsweise dachte ich eben: Wie würde man in einer Welt, in der es Schadenszauber gibt, auf Flugzeugen für Sicherheit sorgen? Der Gedanke wäre aber zu sehr von unserer Welt her gedacht, man müsste eigentlich fragen: Wie hätte sich das Flugreisen in so einer Welt entwickelt? Wahrscheinlich hätten die Leute gar nicht so ein Konzept von Flugsicherheit, wie wir es haben ...

Ist verständlich, worum es mir geht?

D. M_Athair:
Meinst du sowas?

Achamanian:

--- Zitat von: Strohmann-Hipster am 16.07.2015 | 16:43 ---Meinst du sowas?

--- Ende Zitat ---

Nein, siehe mein Ausschlusskriterium:


--- Zitat ---Settings, die in Alternativwelten angesiedelt sind, bei denen es sich um unsere Welt mit einigen "Twists" handelt
--- Ende Zitat ---

aikar:
Shadowrun wäre mein erster Gedanke gewesen, das hast du ja ausgeschlossen.

Dann könnte man über eine alternative Technologiebasis nachdenken, was für mich den Bereich Steampunk inkludieren würde.

Dann gibt es ein paar Settings mit Magotech, wo also Magie z.B. die Elektrizität ersetzt, Eberon hat meines Wissens Magie betriebene Züge.

In Myranor gibt es magomechanische Flugapparate und "Fließbandfabriken"

Allgemein würde ich sagen, dass ein Setting mit tatsächlich funktionierender Magie sich technologisch weitaus langsamer entwickeln wird als unsere Welt, weil die Notwendigkeit nicht da ist. Warum sollte man Roboter entwickeln, wenn es Golems oder beschworene Elementare genauso gut tun?

Selbst wenn sich eine magische Welt auf einen vergleichbaren Technologiestand entwickelt, müsste man abklären, wodurch sich diese Technologie von unserer unterscheidet (damit sie noch interessant ist). Wenn Magie nur eine neutrale und begrenzte Energiequelle ist, wird die Welt ziemlich gleich sein, nur dass Elektrizität halt anders heißt.

Interessant wird es, wenn Magie anderen Regeln unterliegt. z.B. nur von Lebewesen erzeugt wird, auf Emotionen reagiert, ist unbegrenzt verfügbar o.Ä.

Dann müsste man sich Anforderungen überlegen (z.B.: Personen müssen schnell von a nach b kommen), dann die wahrscheinlichste Lösung überlegen (beschworene Wesen, Teleportation, magotechnische Flugzeuge,...) die eben von der Wirkungsweise von Magie abhängen und dann die Implikationen dieser Technik.

Crimson King:
Ich sehe das Problem nicht.

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