Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

High Fantasy Survival (Horror?)

(1/3) > >>

Shadom:
Mein altes Projekt Eilar, habe ich wie einige schon gemerkt haben aufgegeben.
Zumindest sammelt es erstmal Staub. Ich nähere mich demselben Problem jetzt mal von der ganz anderen Seite.


Mir schwebt gerade eine Welt vor, vielleicht sogar EDO, mit starker Magie. Keine hochtechnisierte, gezähmte und zivilisierte Magie wie sie ein arkaner Magier in DSA oder DnD hat, sondern unzügelte urtümliche Magie, die eher einer Naturkatatastrophe gleicht.
Sicher sie folgt Regeln und man kann sie vorhersagen, genau wie viele Personen die Zeichen für Regen oder einen Sturm erkennen. Wer sich auskennt, der erkennt vielleicht, dass die örtlichen Wölfe drohen zu Schreckenswölfen zu werden. Ein Mann von Welt, ist darüber informiert, dass Zwerge geboren werden, wenn man ein Kind unter Tage zur Welt bringt und Riesen wenn das Kind seinen ersten Atemzug in der Wildnis tut.

Ich möchte nicht, dass weise alte Männer (egal ob grau oder weiß) die Mächte der Magie beherrschen, sondern das Magie in Extremsituationen einfach ausbricht.
Keine riesigen sich nach oben windenden Elfenbeintürmen in riesigen Städten des Reichtums, sondern einzelne Trutzburgen der Zivilisation gegen den dauerhaften Ansturm von Kreaturen, von denen manche selber einmal Menschen waren.
Natürlich gibt es Abenteurer und Helden, die von Dorf zu Dorf ziehen und Drachen erschlagen, Dungeons räumen und Prinzessinnen retten, aber nicht nur sind diese Personen nicht wirklich Helden, sondern verzweifelte Glücksritter, die auf den großen Fund hoffentlicht... nein sie werden auch mit jedem Mal weniger Mensch und immer mehr Kreatur. Wer mit Magie aufeinanderprallt, der stirbt oder wird selbst zum magischen Geschöpf.
Diejenigen, die Reichtümer gefunden haben, können oft nicht aufhören und sesshaft werden, weil sie als die dämonischen Kreaturen, die sie geworden sind, nirgendwo mehr lange aufgenommen werden.

Eher The Painted Man als the Sword of Truth. Magie ist tödlich, gefährlich und man kann sie auf lange Sicht nicht beherrschen, sondern nur von ihr beherrscht werden. Ein "Magier" wird nicht als legendäre Gestalt geehrt, sondern als "Hexer" verbrannt, bevor er noch das ganze Dorf vernichtet.

Gibt es so ein Setting schon als Rollenspiel aufbereitet? Klingt das überhaupt interessant?

Anastylos:
http://te4.org/ Das Setting gibt es: Tales of Maj'Eyal. Ist ein kostenloses Computerspiel mit einer sehr reichen und interessanten Hintergrundgeschichte. Da der reiz des Spiels unter anderem daraus besteht nach und nach mehr über die Welt zu erfahren will ich jetzt nicht zu viel verraten.
Magie ist geächtet, wer sie benutzt wird getötet weil vor langer Zeit eine magische Katastrophe fast die Welt vernichtet hat nur weil die mächtigsten Magier eine Magiequelle benutzen die selbst sie nicht beherrschen konnten.
Die Welt ist tötlich und voller Gefahren und man hat oft mit Mächten zu tun die jenseits von allem liegen was man verstehen kann.
Das Spiel an sich ist genial genug, aber ich denke es kann dir auch einige Inspirationen geben wie du dein setting gestalten kannst. Außerdem gibt es das Spiel kostenlos. (man kann es aber auch für ca 5 Euro auf Steam kaufen wenn es einem gefällt)

Shadom:
Mhh das Spiel interessiert mich nicht so sehr, dass ich da ran gehen würde.
Im Wiki habe ich aber auch keine Aufbereitung der Spielwelt zum nachlesen gesehen.
gibt es da etwas was ich übersehen hätte?

nobody@home:
Klingt für mich jetzt erst mal stark nach "Call of Cthulhu auf Fantasy-Art"; ich weiß nicht, ob ich da das "High"-Label so ohne weiteres dranhängen würde, es sei denn, man meint damit eine mehr oder weniger epische Weltuntergangsstimmung. (Machen wir uns nichts vor, so wie beschrieben wird zumindest der "menschliche" Teil dieses Settings früher oder später untergehen -- ob sich dann durch Zauberei mutierte Monster auf ewig weiterkloppen oder alles in einem einzigen großen Knall verschwindet, kann den Toten ziemlich egal sein.)

Wirklich interessant klingt das für mich nicht, aber ich kann den meisten zu depressiv-düsteren Spielwelten ohnehin nichts abgewinnen. Vergleichbare Settings, hm...man könnte natürlich Elrics Junge Königreiche in diesem Stil spielen. Magie ist da direkte Folge des Einflusses der Mächte des Chaos in der Welt und nicht überall gerne gesehen, und im Laufe von Elrics Leben wird sich, wenn man den Romanen folgt, gerade zum Teil aufgrund seiner Handlungen dieser Einfluß allmählich verstärken, zu einem großen Krieg führen, und die Welt letztendlich zerstören. Paßt nur insoweit wieder nicht ins Schema, als dort Zauberer zumindest in zwei Kulturen durchaus in recht großen Anzahlen existieren -- allerdings sind zumindest die Melnibonëer nicht eigentlich menschlich und die Zauberer von Pan Tang noch am ehesten als von ihrer eigenen schwarzen Magie korrumpierte Hexer bekannt, so daß die thematische Abweichung vielleicht auch wieder nicht so riesengroß ist.

Orok:
Für mich klingt das eher 1:1 nach Warhammer Fantasy...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln