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[Empfehlt mir] postapokalyptische Rollenspiele

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Kaskantor:
Ich hatte das neue Degenisis.

Ich dachte und denke halt beim Lesen viel an Fallout aber natürlich auch an Walking Dead und andere postapokalyptische Einflüsse durch allerlei mediale Einflüsse.

DnD ist ja ein 20-stufiges Highfantasyspiel wo die Kaufabenteuer eine lange Geschichte darstellen die man spielt. Gerade bei den Kaufabenteuern bleibt da wenig Zeit mal länger an einem Ort zu bleiben, diesen aufzubauen und auch mal einen Gegenstand herzustellen oder einfach mal fernab der Quests mehr sich mit den NSC zu beschäftigen oder sich allgemein in die Gesellschaft zu integrieren.
Bei MYZ ist es genau andersherum. Kein Stufensystem, keine Fantasy usw. Erkunden der Zone ist quasi das Abenteuer, aber nicht weil man den Auftrag dazu bekommt, sondern weil zB. einfach das Essen alle ist.
Dann wird die Ark weiter ausgebaut, entwickelt usw. Da hat das Abenteuer mMn einfach andere Schwerpunkte als die typischen Kaufabenteuer von DnD. Auch die Vorbereitung von MYZ ist anders und weniger Zeitintensiv. Also passen die Spiele perfekt dazu, sie nebeneinander zu spielen.
Ich stehe derzeit auch voll auf Fantasyage und dessen System, aber ich würde es neben DnD nicht spielen, weil sich die beiden Spiele in vielerlei Hinsicht zu sehr ähneln.

Lasercleric:

--- Zitat von: alexandro am 21.11.2015 | 20:37 ---Mein Lackmustest für Settings:
1.) Pro 1000 Wörtern muss (mindestens) ein Satz vorkommen, den man als wesentliches Element für ein Abenteuer verwenden kann.
und
2.) Das aus 1. extrahierte Abenteuerelement darf nicht mit einem anderem Satz aus der Settingbeschreibung austauschbar sein ("Auf einer Reise durchs Ödland werden die Charaktere plötzlich von Radscorpions angegriffen" wäre demnach keine gutes (für das Setting charakteristisches) Abenteuerelement, da man ebenso sagen könnte "Auf einer Reise durchs Ödland werden die Charaktere plötzlich von mutierten Pig Rats angegriffen").

--- Ende Zitat ---
Interessant, hast Du ein paar Beispiele, die diesen Test bestanden haben?

Chiarina:
@ Kaskantor: Ah, jetzt weiß ich, wie du das gemeint hast. Sehr erfreulich! Ich spare gerade für MYZ.

HEXer:

--- Zitat von: alexandro am 22.11.2015 | 00:39 ---@Elch: Nein. Auch an der Spielerfahrung. Nicht weil diese schlecht gewesen wäre, sondern weil sie ereignisbasiert ist. Da gibt es nichts neues zu entdecken, man kann nur all die "für Fallout typischen" Sachen aus dem Spiel nochmal im P&P zu erleben, aber warum? Das Spiel habe ich schon gespielt und jemand der das Spiel nicht kennt, der versteht die Referenzen ohnehin nicht.

Ebenso würde mich "Casablanca - Das Rollenspiel" eher kalt lassen. Wenn das im Film präsentierte Setting nicht in der Spielfassung erheblich erweitert würde, kann man vielleicht als Rick, Ilsa, Sam und  Captain Renáult nahe an der Filmhandlung "entlang" spielen, aber nicht wirklich mehr. Das tut der Qualität des Films keinen Abbruch, aber es zeigt dass nicht jedes Medium zum RPG-Setting taugt.
--- Ende Zitat ---

Das ist eine sehr interessante Aussage. Ganz abgesehen davon, ob sie nun meiner Meinung nach auf Fallout zutrifft - ich finde, das beschreibt den Herrn der Ringe sehr gut. Ich wüsste da ganz genau so wie du es beschreibst einfah gar nix, was ich neben der Ringqueste spielen sollte. Dasselbe gilt für Star Wars...

Der Nârr:
Entschuldigung, aber wenn das ausgiebiger diskutiert werden soll (was durchaus lohnend sein könnte), wäre dafür nicht vielleicht ein eigener Thread besser geeignet?

Ich glaube, hier hat noch niemand Deponia Rolenspiel genannt. Das ist ja auch so ne Art von Postapokalypse ;).

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