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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Mithras:
Ich bin froh das ich kein Trekkie bin, ich gehe hier nämlich völlig unvoreingenommen ran und finde die Serie bisher richtig interessant!

Ich kenne aber die restlichen Star Trek Sachen nur Bruchstückhaft: die Filme habe ich alle gesehen, TOS max. 2 Folgen, TNG habe ich in meiner Jugend teilweise gesehen und Voyager und DS9 genauso. Enterprise habe ich erst dieses Jahr auf Netflix angefangen die 1. Staffel zu sehen und bin damit noch nicht durch. Ich finde Star Trek darf ruhig etwas ernster sein und alle Serien haben bisher etwas anders gemacht, das macht für mich das Konzept aus. Eigentlich will ich mir noch die restlichen Staffeln Enterprise und DS9 ansehen. Mal gucken wann das klappt.

YY:

--- Zitat von: Caranthir am  6.10.2017 | 09:07 ---Und Enterprise wurde nach nur vier Staffeln eingestellt, da dieses Crewkonzept scheinbar einfach übersättigt ist.

--- Ende Zitat ---

Da bin ich mir gar nicht so sicher.
Zumindest ich würde mir immer noch eine Serie nach altbekanntem Schema angucken, aber Voyager und Enterprise haben für mich nie den richtigen Ton getroffen. Grundkonzept nach wie vor gut, Umsetzung eher schlecht - das war mein Problem mit den beiden.

Caranthir:

--- Zitat von: YY am  6.10.2017 | 13:40 ---Da bin ich mir gar nicht so sicher.
Zumindest ich würde mir immer noch eine Serie nach altbekanntem Schema angucken, aber Voyager und Enterprise haben für mich nie den richtigen Ton getroffen. Grundkonzept nach wie vor gut, Umsetzung eher schlecht - das war mein Problem mit den beiden.

--- Ende Zitat ---

Krass, Enterprise kommt, finde ich, 100 Prozent auf den Punkt. Da war nach zwei Folgen wirklich klar, wohin die Reise geht: Ein Entdecker-Captain, dessen Vater und er selbst auch am Warp-5-Antrieb gearbeitet haben. Er ist Pilot, Ingenieur und natürlich Boss. Das mit der Diplomatie muss er noch lernen und steht für mich damit in einem schönen Gegensatz zu den anderen Captains.

Dann haben wir da den vulkanischen Wissenschaftsoffizier, klar ein Klassiker, aber neuer Wind kommt durch die Tatsachen auf, dass es eine Frau ist  ;) und dadurch dass endlich mal das Verhältnis der Menschen und Vulkanier näher beleuchtet wird. Die ganzen Folgen rund um Vulkan und wie sich die Kultur entwickelt fand ich klasse.

Und endlich mal ein Kom-Offizier, der was kann! Hoshi spricht dutzende Sprachen, kann neue schnell lernen und ist Codeknackerin. Endlich mal keine Sekretärin als Kom-Offizierin!

Insgesamt bleibt die Serie bei den Charaktere sehr bodenständig, es gibt einen Haufen Menschen an Bord und genau zwei Exoten, einfach supi! Genau sowas hatte ich mir von Enterprise gewünscht. Nur scheinbar kam das Konzept nicht an. Zu teuer in der Produktion, zu geringe Einschaltquoten. Wobei TOS ja auch nach wenigen Staffeln eingestellt wurde. Schaue ich mir TNG, DS9 und VOY an, hatten diese Serien bei Weitem mehr Längen und konnten sich mehr Zeit für Charaktere nehmen als Enterprise.

Daraus haben die Machen von Discovery anscheinend gelernt. Sie stecken mehr Geld in einzelne Folgen (gefühlt) und erzählen eine zusammenhängende Geschichte, die den Zuschauer bei der Stange halten soll. Bin gespannt, ob der Plan aufgeht und wie sich das weiter entwickelt.

Mithras:
Caranthir bringt meine Gefühle für Enterprise genau auf den Punkt, die beste Serie bisher die ich von Star Trek gesehen habe.

Talasha:

--- Zitat von: Caranthir am  6.10.2017 | 15:38 ---

Und endlich mal ein Kom-Offizier, der was kann! Hoshi spricht dutzende Sprachen, kann neue schnell lernen und ist Codeknackerin. Endlich mal keine Sekretärin als Kom-Offizierin!


--- Ende Zitat ---
Uhura konnte das alles auch, Roddenberry durfte das nur nicht zeigen.

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