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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Teylen:
Dieses Bild lies mich schmunzeln ^-^
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Kowalski:
--- Zitat von: 1of3 am 11.10.2017 | 09:00 ---Ich vermute das ist wie mit dem Tal, dass bei der Annahme von Robotern steht. Sehr unmenschliche Roboter finden die Leute OK. Von Menschen fast ununterscheidbare auch. Dazwischen herrscht ein Tal des Unwohlseins.
Deshalb ist "Die Schwelle" so verhasst, während die Götterwesen problemlos durchgehen. Ein mehr an Fantasy ist nicht schlimm. Es ist eine gewisse Zone, die dafür sorgt, dass wir "Captain, wir durchfliegen gerade einen kohärenten Tetryon-Strahl!" (VOY: Caretaker) für unterhaltsam halten, während der Pilzdrive für Kopfschütteln sorgt.
Das ist natürlich nicht logisch.
--- Ende Zitat ---
Das grossangelegte Benutzen von "biogenischer" Technologie steht nicht von ungefähr auf der galaktischen Verbotsliste (Zumindest in ST:TOS und den Filmen danch). Dummerweise bewegt sich die Discovery genau in dem Gebiet. Umgangssprachlich und im Wortsinne.
Ich fand es im ersten Augenblick auch als WTF?!?, wieso wieder eine neue Sau durchs ST Universum jagen, aber da das in allen Serien in gefühlt jeder dritten Folge passiert hab ich das mit einem Achselzucken abgeschüttelt.
Das ganze "Technobabble" Zeug ist einfach nur das Vehikel um die Geschichte zu erzählen. Bei 80 Tagen um die Welt ist der genaue Hersteller des Heißluftballons, der Lokomotiven und des Dampfschiffs am Ende auch egal. Das man es trotzdem in 80 Tagen schafft dank Datumsgrenze ist der eigentliche Clou und nicht der Fluff. Klar würde es eine Eisenbahnfreak stören wenn 1880 eine Lokomotive platziert wird die es nicht vor 1900 gab. Aber halt eben nur den.
Das es ein biogener Antrieb ist der unangenehme Eigenschaften hat erklärt auch die Obsession der Klingonen mit der Forschung der Menschen in "Der Zorn des Khan". Vielleicht haben die mit der Menschheit ja unangenehme Erfahrungen gemacht.
--- Zitat von: Teylen am 11.10.2017 | 11:10 ---Wo sich halt das Problem ergibt das die Serie, die Utopie, notwendigerweise nicht mehr hat.
Was ich dabei schade finde, bis hin zu maximal dumm, ist die Aussage das heutzutage eine SF Serie mit Utopie nicht funktionieren kann, respektive es zwangsweise anspruchslos in der Erzählsweise und dem Inhalt wäre.
--- Ende Zitat ---
Gerade Michael ist die, die noch an die Utopie glaubt. Lorca trauert alten Zeiten nach (der AfDler der Truppe)
Willlommen LevArris!
Elon Musk:
PayPal, Tesla, SpaceX, HyperLoop und noch ein paar nicht getätigte Investitionen aus der Zukunft?
Auch wenn er jetzt nicht alles (oder eher nichts :) ) auf der Technologieseite beigetragen hat, so hat er die Projekte vorangetrieben und mal mehr, mal minder, erfolgreich gemacht.
Ob er auch in 200 oder 300 Jahren noch als Vorreiter gesehen wird? Wer weiss das schon.
El God:
Uncanny valley kann durchaus eine Erklärung sein, warum mir die Pilz-Bärtierchen-Technik nicht schmeckt. Wie erwähnt mein Biotech-Hintergrund ebenso.
Ich hake das einfach mal als eine verunglückte Folge in einer Serie ab, die mir insgesamt trotzdem noch ganz gut gefällt. Wohin die Reise geht (moralisches Dilemma um den Makrotardigraden, der ja offensichtlich bei jedem Sprung leidet), ist vorhersehbar, aber nicht verkehrt.
Teylen:
--- Zitat von: Kowalski am 11.10.2017 | 13:28 ---Gerade Michael ist die, die noch an die Utopie glaubt. Lorca trauert alten Zeiten nach (der AfDler der Truppe)
--- Ende Zitat ---
Es ist ein Unterschied ob man einen Character hat der dran glaubt, gibt es bei TWD auch immer mal wieder welche (inklusive Patsche von wegen "Die Welt/Mitmenschen ist gemein!"), oder ob es auch in der Geschichte / Erzählung rüber kommt.
Kowalski:
--- Zitat von: Teylen am 11.10.2017 | 14:13 ---Es ist ein Unterschied ob man einen Character hat der dran glaubt, gibt es bei TWD auch immer mal wieder welche (inklusive Patsche von wegen "Die Welt/Mitmenschen ist gemein!"), oder ob es auch in der Geschichte / Erzählung rüber kommt.
--- Ende Zitat ---
Sowohl Michael als auch ein Großteil der Föderation glaubt an die Utopie als Prinzip. Nur ist die gerade in Gefahr und Akteure wie Lorca überlegen ob man nicht statt Wertepolitik lieber Realpolitik macht.
Ich halte es nicht für ausgemacht das die Werte zur Disposition stehen, aber das einige sich überlegen ob es am Ende nicht einfach nur ums Überleben geht.
Wenn man so will ist gerade der Druck der durch den Konflikt mit den Klingonen entsteht, derjenige der den harten Kern in Föderation und Klingonen zum Vorschein bringt.
Was am Ende auch durchaus wieder als Ansatz für die Lösung des Konfliktes dienen kann.
---- Edit AfterTrek
Ich habe mir jetzt das #AfterTrek zu den Pilotfolgen angeschaut, und es erklärt schon ein wenig. Auch wenn es typisch amerikanisch sehr laut, überschwenglich und Fangirlig/-boyig ist.
https://twitter.com/hashtag/aftertrek?lang=de
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