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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Kowalski:

--- Zitat von: Wulfhelm am  1.08.2016 | 12:08 ---Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

--- Ende Zitat ---

 :)

Nachschauen hilft.

Du hast Recht das die Untertasse ob kreisförmig oder oval ÜBERWIEGT. Aber es ist nicht die einzige Form der Kommandosektion der Föderation. Es gibt auch andere.

Wulfhelm:
Irgendwelche Schiffe, die aus Computerspielen stammen oder irgendwo mal für fünf Frames im Hintergrund zu sehen waren, interessieren mich genau so wenig wie hanebüchene "Bei Anwendung der richtigen Maßstäbe ist auch der Osterhase ein Weihnachtsmann"-Argumente.

Wulfhelm:

--- Zitat von: Karl Lauer am  1.08.2016 | 13:04 ---Ging mir genau so. Ich schiebe es auf die damalige Ausstrahlungstaktik von SAT 1. Immer mal Folgen zeigen. Plötzlich aufhören und Wiederholungen bringen. Sendezeit verschieben. Nix mehr zeigen. Plötzlich wieder was zeigen. Wieder aufhören... usw
--- Ende Zitat ---
Das war sicher ein Faktor. Erschwerend kam vielleicht noch das Konzept des "Prequels" dazu, nachdem man sich an die TNG-Ära (in der ja die drei vorangehenden Serien alle spielten) gewöhnt hatte.

Kowalski:
Weder die Untertassensektion der Enterprise D noch die der E sind klassisch rund.
Die ellipsoide Draufsicht der Voyager ist auch nicht viel anders als die der anderen Star Fleet Schiffe.

Aber ok, alles ab St:TOS ist FREVEL, ok, ok.

Habe verstanden.....

Yerho:
Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.

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