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James Bond - Spectre

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Ludovico:
Warum muss man bekennen, dass man James Bond mag?

Crimson King:
Ich fand ihn gut. Kein Knaller, aber gut. Als reiner Unterhaltungsfilm kommt er nicht ganz an Skyfall ran. Die Chance, mehr zu sein, hat er meines Erachtens vertan. Dazu hätte er die Überwachungs-und Drohnenkrieg-Themen stärker in den Vordergrund rücken und eine klarere Aussage dazu treffen müssen.

Xemides:

--- Zitat von: Ludovico am 11.11.2015 | 19:05 ---Warum muss man bekennen, dass man James Bond mag?

--- Ende Zitat ---

Ich glaube das ein Schauspieler anders an eine Rolle heran geht, wenn er von dem Film überzeugt ist.

Bad Horse:
Ich hab ihn auch gerade gesehen und fand ihn nicht so gut. Der Plot war völlig Banane, und dafür hat sich der Film einfach zu ernst genommen.

Negativ:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)- die Trulla steht größtenteils nur herum und guckt. Außerdem ist sie ein wankelmütiges Plotopfer.
- Christoph Waltz soll einen durchgeknallten Oberschurken spielen und darf nicht. Das laste ich nicht Waltz an, der kann deutlich irrer spielen, sondern dem Drehbuch und dem Regisseur.
- das neue Geheimdienst-Hauptquartier hat leider noch keinen Wachdienst. Und Resolutionen von Vertretern von 9 Nationen werden von ein paar markigen Worten über Demokratie weggewischt. Aha.
- die Augen-ausdrück-Szene war ja wohl von Game of Thrones geklaut, und das nicht mal gut. :P
- außerdem war das alles extrem voraussehbar und hat sich gegen Ende ziemlich gezogen.
- besonders gruselig war der Song zur Intro. Wer hat dem Mann eingeredet, dass er so hoch singen kann?
- Daniel Craig hat sein Hemd nicht ausgezogen.
Positiv:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)-Tolle Bilder: Die Alpen, der Dia de los Muertes... klasse!
- das Lied von dem Contratenor in dem italienischen Palazzo. Der kann hoch singen.
- die Action war ganz okay, wenn auch einige Explosionen ein bisschen unmotiviert waren. Aber hey, Feuer!
- viel mehr fällt mir jetzt leider nicht ein. Aber er ist hübsch anzusehen.

KhornedBeef:
Mich stört überhaupt nicht, dass es am Ende auf einen persönlichen Konflikt von Bond vs Schurke hinausläuft, das ist das im Vordergrund stehende Thema der Craig-Filme. Aber irgendwie wird man mit der Figur, die so lange im Schatten gehalten wird, nicht warm, finde ich. Aber man soll. Der Vegleich mit Fröbe ist gar nicht so passend. Goldfinger plaudert, Goldfinger ist jovial, Goldfinger foltert. Aber der Zuschauer soll ihm nicht nahe kommen, er soll keine tiefere Beziehung zwischen ihm und Bond spüren.. Goldfinger definiert sich über Gold. Er ist der Dämon des Goldes. Waltz' Figur soll mehr sein, aber kommt nie an. Nicht seiner Schauspielerei wegen, sondern wegen des Drehbuchs.

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