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(Brainstorming) Supermächte besiedeln im Kalten Krieg eine Parallelwelt
Anchises:
Die Idee mit den Knotenpunkten hört sich sehr gut an. Da kann man dann berechnen wann wieder eine Portalzone bei einem in der Nähe existiert, blöd nur das der Gegner das auch weiß und eine Offensive startet um die Portalzone zu erobern und sich die Ladung zu krallen.
Viele von den kleinen Staaten sind auch so gedacht das sie keine Major Player sind, der wirtschaftliche Aufwand um genügend Portale zu betreiben um ernsthaft die Politik zu beeinflussen haben in meinem Konzept auch nur 4-5 Staaten. Die kleinen Nationen haben meist eher kleine Kolonien die als Handelsstützpunkte fungieren und nur langsam wachsen. Diese habe ich mir konzeptuell gedacht um eine Nebenbühne zu haben auf der KGB und CIA agieren und versuchen Kolonien auf ihre Seite zu ziehen und zum Aufstand zu bewegen oder deren Bemühungen zu sabotieren.
Dinosaurier gingen mir auch zu weit aber ich will aufjedenfall eine gefährliche Flora und Fauna, wenn man in der Basis sitzt oder mit Panzerwagen und MG raus auf Patrouille geht ist man für die Einheimischen quasi unverwundbar. Wenn aber die Munition knapp wird weil der KGB die Ladung gestohlen hat und man noch 200km bis zur Heimatbasis hat soll den Spielern halt klar werden das die Umwelt ihnen gegenüber sehr feindlich ist und in solchen Situationen eine ernsthafte Gefahr darstellt.
Mit der Kommunikation bin ich noch unsicher um ehrlich zu sein, ich will eigentlich mindestens das man auf unserer Welt weiß wie die Kolonien sich entwickeln um dementsprechend Mensch und Material rüberzuschicken.
Anchises:
Der sowjetische Vorsprung ist nicht sooooo riesig wie man denken könnte. Zum einen war lange Zeit nur das erste Ursprungsportal im Betrieb, sodass die sowjetischen Kolonien in der ersten Zeit nur sehr langsam wuchsen und zweitens plagen die Sowjets auch in dieser Welt die Sorgen des Kalten Krieges. Man hätte viel mehr Material entsenden können, war aber gleichzeitig auch noch in das Wettrennen um den Weltraum und in die massive Aufrüstung verstrickt. Die längste Zeit köchelte das Projekt sozusagen auf Sparflamme, außerdem können die Amerikaner 1982 auch nur militärisch einigermaßen Mithalten während ihre zivilen Kolonien chronisch unterversorgt sind.
Zu der unveränderten Geschichte: Zu jedem Zeitpunkt vor Aufdeckung des Geheimnisses wussten stets nur sehr wenige sowjetische Topfunktionäre und die Siedlerkandidaten von der anderen Welt. Außerdem steht der Anspruch auch unsere Welt als sozialistische Führungsmacht zu gestalten unverändert, ich sehe nicht warum Dinge wie Korea oder die Kubakrise in dieser Welt nicht geschehen sein sollten
Antariuk:
Aber trotzdem: 50 Jahre? Selbst mir primitiven Mitteln aus der Ära nach der Jahrhundertwende sind das 2 Generationen von Leuten die auf der Parallelwelt geboren werden. Die Soviets sollten demnach eine Menge an Aufklärungsvorsprung haben den die Amerikaner mit ihren Flugzeugen so einfach nicht aufholen können - ja, ein Jet fotografiert das Gelände schneller als eine Truppe Scouts es zu Fuß erkundet, aber der Jet sieht nicht alle Details am Boden. Das heißt die Russen haben die besten topografischen Karten und wissen rund um ihre Gebiete genau wo welche Bodenschätze zu holen sind. Und selbst mit Low-Tech müssten die so viel Redundanz haben dass die Amis schon Flächenbombardements fliegen müssten um eine Region komplett zu säubern.
Aprospros Weltraum: was ist mit parallelen Wettrennen auf der neuen Welt in Sachen Satellitenkommunikation, Raumstationen, U-Boote und dergleichen?
Orok:
Wenn das ganze nur in eine Richtung funktioniert, warum sollte das ganze für die Großmächte überhaupt interessant sein? Ich meine, sie stecken ja nur Mittel rein, und kriegen nicht mal gute Propaganda raus.
Wie wäre es den, wenn es Hinweise gibt, dass es in der anderen Welt auch solche Artefakttore gibt? Das würde den Wettlauf und das Wettrüsten wieder erklären. Wer die richtigen findet kann direkt hinter den Linien des Feindes auftauchen....
Anchises:
U-Boote, Satelliten und dergleichen ist nur sehr selten vorhanden. Bis die Techbase da ist um sowas eigenständig in Betrieb zu halten brauchts mindestens noch 100-120 Jahre würde ich sagen. Das heißt nicht das die Sowjets kein geheimes Nuklearwaffen U-Boot am Nordpol der neuen Welt haben, während die USA ihre beiden Spionagesatelliten Hawk und Eye grade in betriebt nimmt... Solche Technologie ist verdammt selten und frisst sehr viel wertvollen Nachschub aus unserer Welt.
Die Sowjets sollen ja auch weit überlegen sein, sie sind die Meister dieser neuen Welt. Die Erwägung der USA ist es die sowjetische Kolonie am wachsen zu hindern und sie mit militärischen Mitteln zu bekämpfen, durch ihre überlegene Portaltechnik ( die Sowjets hatten Jahrzente lang keinen Anreiz ihre Portaltechnik wesentlich zu verbessern und die USA haben einfach einen technologischen Vorsprung) haben sie halt sehr viel militärisches Gerät und Truppen in die neue Welt verlegt. Durch konstante Raubzüge verhindern sie das die Sowjets neue Gebiete besiedeln. Die Sowjets sind militärisch stärker und ein Angriff auf die sowjetischen Kerngebiete wäre Selbstmord aber die Amerikander sind so hoch mobil, das die Sowjets Schwierigkeiten haben ihre äußeren Gebiete flächendeckend zu schützen. So hoffen die USA langfristig durch ihre bessere Technologie und Wirtschaft darauf so überlegen zu werden das ihre zivilen Kolonien irgendwann genug Nachschub an Siedlern und Material bekommen um auf lange Sicht die Sowjets zu schlagen. Es ist auch kein totaler Krieg der auf der neuen Welt geführt wird, eher Raubzüge und kurze intensive Kampfphasen, für monatelange Kampfhandlungen reicht der Nachschub an Waffen nicht ( außer vielleicht bei den Sowjets). Die können aber wiederum nicht genügend Truppen aufbieten um ihre Kolonien zu schützen und die Amerikaner zu schlagen.
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