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Star Trek Beyond
Kowalski:
--- Zitat von: Fantomas am 7.02.2016 | 09:30 ---Sich jetzt die nötigen Trefferzonen und Reflexe für jede möglicherweise feindliche Spezies *nebenbei* anzutrainieren, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Das bleibt Personal vorbehalten, für die bewaffneter und unbewaffneter Kampf die Hauptaufgabe ist und das ordentlich Zeit in deren Vorbereitung investieren kann. Wenn man jedoch hauptsächlich ein Raumschiff führen und in Schuss halten muss, fehlt dafür einfach die Muße.
--- Ende Zitat ---
Jein.
Man macht das zum Beispiel als Teil des Fitnesstrainings.
In ST:TOS sind ja alle SEHR ähnlich, da paßt das was man bei der eigenen Spezies gelernt hat sehr häufig. Vulkanier, Klingonen, Romulaner, Menschen, etc.
ST:TNG bringt mehr nicht-Humanoide, aber wir haben wohl auch bessere Lernmethoden entwickelt (so das man das z.B. nicht X-mal zeigen muss. Mit ein wenig Vorbereitung sollte das alles kein Hexenwerk sein. Auch nicht für Crewmitglieder.)
YY:
--- Zitat von: Kowalski am 7.02.2016 | 02:54 ---Also in meiner GURPS Star Trek Adaption ist die Uniform der Star Fleet Besatzung ein Energy Cloth.
Und die meisten Offiziere sind in mindestens normalen HTH Techniken bewandert.
--- Ende Zitat ---
:)
Das ist auch so ein Spaßprojekt, welches ich seit Längerem vor mir her schiebe - Star Trek mit weitgehend gleicher Ästhetik, aber "ordentlich" gemacht.
Spielen will das dann wohl wieder keiner, aber irgendwas ist ja immer ;D
--- Zitat von: Kowalski am 7.02.2016 | 02:54 ---Das ST als Serie jetzt nicht Mil-SciFi ist finde ich gut, deswegen muss die Serie auch keine Super-Duper Experten als Berater in dem Bereich einstellen.
--- Ende Zitat ---
Da gibts ja nicht nur 1 oder 0.
Freilich hat das von den Verantwortlichen keine Sau so richtig auf dem Schirm, aber halbwegs ordentlich inszenierte Kämpfe sind auch etwas, was jetzt nicht unbedingt eine Budgetfrage ist. Zumindest, wenn man sich mal umgestellt hat und eine einheitliche Linie fährt.
Und heutzutage gibt es im soliden Mittelfeld so viele Leute, die das sogar gerne für kleines Geld machen würden - da gibts mMn keine Ausrede.
Man müsste nur wollen, aber es ist nach offizieller Linie eben kein Bedarf da. Geht ja auch so.
--- Zitat von: Fantomas am 7.02.2016 | 09:30 ---Bei Star Trek sind die immerhin meist Hominiden oder gar Humanoiden, weshalb die meisten Grapple- und Wurftechniken durchaus funktionieren dürften, aber auf eine Wirksamkeit der antrainierten Schläge und Tritte wäre da kein Verlass.
Dass fängt damit an, dass Star-Trek-Aliens häufig irgendwelche Horn- und Knochenpartien genau dort im Gesichtsbereich haben, wo man eigentlich mal einen zünftigen Kopftreffer anbringen würde und wohl auch die ansonsten in Frage kommenden inneren (und äußeren: "Aim for the Knees!" ;)) Organe nicht unbedingt immer da liegen, wo man sie analog zum Menschen vermutet.
--- Ende Zitat ---
Die ringerischen Sachen sind so gesehen auch wacklig - da brauchen nur die Gelenke ein bisschen anders aufgebaut sein, Schwerpunkt und/oder Hebelverhältnisse anders liegen und man ist geratzt.
Andersrum kann man aber durchaus mit der Quellenlage argumentieren.
Die meisten Spezies sind nach dem, was wir wissen, relativ ähnlich aufgebaut. Da hat mal einer ein Herz mehr oder so was, aber der Gag mit dem Knie funktioniert ja eigentlich nur deswegen, weil der absolute Großteil im ST-Universum ziemlich menschenähnlich ist.
Und was die an eigenen historischen Nahkampfwaffen haben, sieht zwar teils etwas abgefahren aus, basiert aber auf den gleichen Prinzipien wie unsere - von daher sollte der anatomische Hintergrund weitgehend gleich sein.
Wo wir grad beim Thema Waffen sind:
Da reden wir über Leute, die den Großteil der Zeit ohne massive technische Unterstützung noch nicht mal Luft und Schwerkraft haben.
Und die schickt man dann ohne alles in der Gegend rum, um irgendwelche bösen Leute und Viecher zu bekämpfen...
Gerade wenn man es mit fremdartiger Anatomie zu tun hat, wären geeignete Waffen doch das A und O.
Hier steht man natürlich wieder vor dem Problem, dass man entweder den gegebenen Techlevel von ST mal halbwegs ausnutzt und dann alles ganz anders aussieht, oder es soll weiter so aussehen wie gewohnt und man muss dafür die Technik deutlich runterfahren.
Wäre aber allemal eine interessante Fingerübung, sich da ein bisschen was auszudenken :)
--- Zitat von: Kowalski am 7.02.2016 | 12:02 ---Jein.
Man macht das zum Beispiel als Teil des Fitnesstrainings.
In ST:TOS sind ja alle SEHR ähnlich, da paßt das was man bei der eigenen Spezies gelernt hat sehr häufig. Vulkanier, Klingonen, Romulaner, Menschen, etc.
ST:TNG bringt mehr nicht-Humanoide, aber wir haben wohl auch bessere Lernmethoden entwickelt (so das man das z.B. nicht X-mal zeigen muss. Mit ein wenig Vorbereitung sollte das alles kein Hexenwerk sein. Auch nicht für Crewmitglieder.)
--- Ende Zitat ---
Da geht es noch nicht mal so sehr ums Lernen, sondern ums Abrufen, analog zum Thema Kampfkunst vs. Combatives/Selbstverteidigung.
Grad auf Stationen wie DS9, wo man mit sehr vielen verschiedenen Spezies zu tun hat, kann man das im Grunde nur auf die grundlegendsten Prinzipien runterbrechen und die bis zur Vergasung einschleifen.
Gerade das wäre für mich so ein Punkt, der eine ordentliche Darstellung ausmachen würde.
Ansonsten siehe oben.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: YY am 7.02.2016 | 12:22 --- :)
Das ist auch so ein Spaßprojekt, welches ich seit Längerem vor mir her schiebe - Star Trek mit weitgehend gleicher Ästhetik, aber "ordentlich" gemacht.
--- Ende Zitat ---
HM Perry Rhodan
--- Zitat ---Und was die an eigenen historischen Nahkampfwaffen haben, sieht zwar teils etwas abgefahren aus, basiert aber auf den gleichen Prinzipien wie unsere
--- Ende Zitat ---
- nun der Nutzen des Bathlet erschliesst sich mir nicht so wirklich
Eigentlich sind Waffen nicht DAS Problem, Rüstungen/Schutzmechanismen etc. Tarnung andererseits
--- Zitat von: YY am 6.02.2016 | 20:54 ---Die Sicherheitsabteilung, die keine oder so gut wie keine spezialisierte Ausrüstung hat und nichts kann außer Sicherheitstheater (wenn auch i.d.R. aus dramaturgischen Gründen)?
--- Ende Zitat ---
ich meinte die sind dabei und könnten wenn sie nicht worften
Pyromancer:
--- Zitat von: YY am 7.02.2016 | 12:22 ---Das ist auch so ein Spaßprojekt, welches ich seit Längerem vor mir her schiebe - Star Trek mit weitgehend gleicher Ästhetik, aber "ordentlich" gemacht.
Spielen will das dann wohl wieder keiner, aber irgendwas ist ja immer ;D
--- Ende Zitat ---
Was mich in diesem Bereich beeindruckt hat:
http://forum.rpg.net/showthread.php?438190-quot-Federal-Space-quot-%96-Shadowjack-s-alternative-Trek-setting-Image-Heavy
Yerho:
--- Zitat von: YY am 7.02.2016 | 12:22 ---Die meisten Spezies sind nach dem, was wir wissen, relativ ähnlich aufgebaut. Da hat mal einer ein Herz mehr oder so was, aber der Gag mit dem Knie funktioniert ja eigentlich nur deswegen, weil der absolute Großteil im ST-Universum ziemlich menschenähnlich ist.
--- Ende Zitat ---
Allerdings steckt im Handwerk des Tötens durchaus der Teufel im Detail. Bei Schusswaffen würde man natürlich im Gefecht gegen menschenähnliche Außerirdische ebenso auf Masse zielen und nicht versuchen, eine sauberen Blattschuss anzubringen - insofern wäre es egal, wie die lebenswichtigen Organe im Torso angeordnet sind, weil auf jeden Fall *irgendwelche* lebenswichtige Organe dort zu finden sein müssen und man ohnehin eher darauf setzt, dass der Gegner durch das Wund- und Schmerztrauma kampfunfähig wird, als ihn mit Sicherheit augenblicklich zu töten. Kleine Effekte, die dieses Vorgehen ad absurdum führen, wären Dinge wie eine größere Schmerztoleranz, effizientere Blutgerinnung oder gar extrem beschleunigte Wundheilung. Das jedoch muss man wissen - und zwar für jeden verdammte Spezies, mit der man in Clinch geraten könnte.
Bei (insbesondere, aber nicht ausschließlich waffenlosen) HTH-Kämpfen wird es noch schwieriger, weil eben doch Vieles darauf basiert, empfindliche Stellen zu bearbeiten. Hier muss man erst recht wissen, wo der Magen, die Nieren und andere bzw. äquivalente Organe liegen und ob diese auf Belastungen erwartungsgemäß reagieren - wäre ja ärgerlich, wenn man schon weiß, wo der Magen ist und diesen auch trifft, aber die besagte Spezies einen überaus robusten Verdauungsapparat besitzt, während man von den sehr empfindlichen Pheromonfühlern an den Oberarmen nichts wusste und daher keine Energie und keinen Hieb darauf verschwendet hat, den außerirdischen Bizeps zu bearbeiten.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 7.02.2016 | 12:49 --- - nun der Nutzen des Bathlet erschliesst sich mir nicht so wirklich
--- Ende Zitat ---
Es ist einfach eine gekrümmte Zweiklingenwaffe, wie man sie auch in einigen irdischen Kulturen findet, nur mit ein paar eher dekorativen Zacken drin, die jedoch - ob Zufall oder Absicht, ist schwer zu sagen - eine reale Verwendung nicht behindern würden.
Allerdings ist es eine Waffe gegen Gegner, die ebenfalls *regulär* schwerere Hiebwaffen zum Einsatz bringen. Ansonsten ist man mit leichteren Stichwaffen besser bedient, weil die *ergänzend* zu Schusswaffen nicht so belasten. Und gegen Gegner mit "harter Schale" wären ohnehin noch schwerere Hiebwaffen nötig - insofern ist das bat'leth schon irgendwie ein Kuriosum. Wenn ich mich recht erinnere, wird das bat'leth aber auch explizit als rituelle Zweikampfwaffe bezeichnet, während die Klingonen ansonsten eher Dolche (bis Kurzschwerter) im Einsatz haben, was gegenüber irdischen Kampfmessern nun gar nicht exotisch wirkt.
Zudem passt es ins Star-Trek-Universum, weil es dort eben nicht ausschließlich darum geht, den Gegner effizient abzumurksen, selbst wenn die Tötung an sich situativ unumgänglich ist. Die Art, wie das Abmurksen erledigt wird, hat nämlich weitergehende Auswirkungen, die über den augenblicklichen Kampf hinausgehen. Und beispielsweise im Umgang mit dem Klingonischen Imperium ist es ein Unterschied, ob man die Situation mit dem bat'leth klärt: es hat Auswirkungen auf die augenblickliche und zukünftige Kampfhandlungen und die allgemeine diplomatische Haltung.
Insofern ist die Art der Kampfführung in Star Trek schon deshalb nicht 1:1 an der heutigen Realität messbar, weil dort neben biologischen Unterschieden auch kulturelle Unterschiede zu berücksichtigen sind. In unserer heutigen Realität lässt sich ein kommandierender Offizier nicht auf einen Zweikampf mit dem gegnerischen kommandierenden Offizier ein - schon gar nicht, wenn er die militärische Überlegenheit hat. Einige Spezies in Star Trek praktizieren das sehr wohl mit wechselnder Häufigkeit und Zuverlässigkeit.
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