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[Anymé] (war: Wozu mag dieses System dienen?)
Holothuroid:
Ich würde gern mal eure Meinung zu einem kleinen Komplex von Charaktererschaffung und Kampfsystem hören. Ich sage euch nicht, welches Genre, welche Welt oder welcher Spielstil damit gemeint ist. Ihr sagt mir, was ihr damit spielen würdet.
Benutzt werden Spielkarten.
Chars haben einen Hintergrund und ein Thema. Fortgeschrittene Chars können womöglich mehrere Themen haben; dann ist immer nur eins aktiv.
Der Hintergrund bestimmt die Startwerte der Attribute. Attributspunkte lassen sich im Spiel verschieben. Es gibt:
[*]Ein Handkartenlimit. Nennen wirs Style.
[*]Trefferpunkte. Nennen wir sie Schicksal.
[*] Münzen. Nennen wir sie Geschichte.
[*]Beziehungen zu anderen Charakteren. Nennen wir sie Bande.
[*] Zusätzlich vielleicht ein Wert für Sozialer Stand.
In einem Konflikt, decke in deinem Zug eine Karte vom Stapel auf.
[*] Bei 11+ erziehlst du einen Treffer.
[*] Bei 1-5 erleidest du einen Treffer.
[*] Ass zählt 11.
[*] Opposition unterscheidet sich nach ihren Trefferpunkten.
Wenn du eine Karte der selben Farbe auf der Hand hast, kannst du sie spielen, um das aufgedeckte Ergebnis zu erhöhen. Spielst du eine Karte, ziehe eine nach, solange du noch Trefferpunkte hast.
Du kannst eine Münze zahlen, um eine weitere Karte aufzudecken. Die Ergebnisse werden addiert.
Wenn ein Charakter zu dem du ein Band hast keinen Treffer erzielt, ziehe eine Karte und lege sie vor dir ab. Benutze sie wie eine Handkarte, aber addiere sie nicht zu deinem Ergebnis, sondern zu dem eines Verbündeten. Du kannst nicht mehr Karten auf diese Weise ausliegen haben, als du Bande hast.
Wenn du Treffer erleidest, obwohl du keine TP mehr hast, erhalte eine Verletzung.
Themen bieten Sonderregeln, z.B. wenn Bildkarten auftreten.
CokeBacon:
Ich könnte es mir für Noir Kriminalgeschichten gut vorstellen. Karten als Zufallsgenerator passen meiner Meinung nach gut zu dem Genre und das System ist nicht zu kompiziert, das es sich für einen narrativen Krimi anbieten könnte.
Für High Magic oder Epic Fantasy würde ich es aber nicht nehmen - da steh ich mehr auf kompliziertere Systeme.
KyoshiroKami:
Das klingt definitiv interessant, der Vorschlag zu Noir-Spielen passt mMn auch sehr gut. An sich kannst du das für alles nehmen, wo eben die Verbindung und Interaktion zwischen Charakteren wichtig sind.
Das mit den Themen, also den Bildkarten, erinnert mich ein bisschen an Wolsung, wo man je nach Archetyp mit Kartenfarben Extras bekommt. Aber das macht sicher auch den Reiz aus. Hast du vielleicht mal ein Beispiel für so ein Thema?
Raven:
--- Zitat von: CokeBacon am 3.02.2016 | 21:54 ---Ich könnte es mir für Noir Kriminalgeschichten gut vorstellen. Karten als Zufallsgenerator passen meiner Meinung nach gut zu dem Genre und das System ist nicht zu kompiziert, das es sich für einen narrativen Krimi anbieten könnte.
Für High Magic oder Epic Fantasy würde ich es aber nicht nehmen - da steh ich mehr auf kompliziertere Systeme.
--- Ende Zitat ---
Dem schließ ich mich an. Ansich klingt das sehr interessant, das Kampfsystem mit den Konflikten könnte man auch sehr gut auf Soziales übertragen um in einer Kriminalgeschichte an Infos zu kommen. Dazu noch Mini-Abenteuer auf einer Doppelseitigen Spielkarte und es ist gekauft ;D.
Village Idiot:
Mein erster Gedanke war ja jetzt etwas Swashbuckliges, mit Fokus auf Charaktergetriebenes Spiel, bei dem Rede- genauso wichtig sind, wie Fechtduelle.
Aber im Grunde kann man das für alles hernehmen, wo soziales und Kämpferisches gleichwertig sein soll und die SCs den Mittelpunkt ausmachen.
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