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[Anymé] (war: Wozu mag dieses System dienen?)
Chruschtschow:
Fantasy geht auch. Nimm einen Tarotsatz, der hat auch Zahlenkarten. Das passt vielleicht nicht zu *BAAAMMMM* Tür auf, Orks tot, Schatz her, aber so Dinge wie Mythender oder vielleicht etwas wie Fafhrd und Grey Mouser, deren Abenteuer durch das Kartenlegen von Sheelba und Ningauble beobachtet und beeinflusst werden, sind da gut denkbar. Diese Herangehensweise würde wahrscheinlich zu einer starken Außensicht auf die SC führen, eben so ein bisschen als würde da jemand den Epos der Helden erzählen.
Irgendwas, wo wenige einzelne Konflikte mit wenigen Konfliktparteien wichtig sind.
Ich denke, das Design der Karten und die Namen der einzelnen Werte machen eine Menge aus.
Gibt es einen Spielleiter?
Molcho:
Sieht erst mal aus wie Dungeon World mit Gummipunkten und starker Erfolgskontrolle durch die Spieler.
Ich weiß nicht, wo ihr da Noir erkennen könnt.
Ich sehe relativ viel Scheitern (+11-Schwelle), aber gepaart mit der starken Kontrolle durch die Spieler (Hand, Münzen).
Karten haben an sich dann noch ein gewisses Flair.
Trotzdem kann ich nicht so richtig ein bestimmtes Genre erkennen. Scheitern kann man auch gut in Komödien. Willst du noch mehr verraten?
bobibob bobsen:
Ich könnte mir das gut für Opus Anima vorstellen.
D. M_Athair:
--- Zitat von: Village Idiot am 4.02.2016 | 08:30 ---Mein erster Gedanke war ja jetzt etwas Swashbuckliges, mit Fokus auf Charaktergetriebenes Spiel, bei dem Rede- genauso wichtig sind, wie Fechtduelle.
Aber im Grunde kann man das für alles hernehmen, wo soziales und Kämpferisches gleichwertig sein soll und die SCs den Mittelpunkt ausmachen.
--- Ende Zitat ---
Daran musste ich auch denken. Auch möglich, dass situativ viele verbündete NSC auftauchen.
Beispiele: Robin Hood, Zorro.
Den Vorschlag "Noir" kann ich bis zu der Gleichgewichtung von Sozialem um Kämpferischen nachvollziehen. Wirklich vorstellen kann ich mir das daber nur, wenn die Spieler im Rahmen einer ganze Bande (Gangs of NY) oder Familia spielen.
Holothuroid:
Interessante Vorschläge. Vielen Dank. :)
--- Zitat von: Chruschtschow am 4.02.2016 | 08:30 ---Ich denke, das Design der Karten und die Namen der einzelnen Werte machen eine Menge aus.
--- Ende Zitat ---
Also nen Kartensatz wollte ich nicht designen. Spielkarten halt. Aber das wäre natürlich möglich.
--- Zitat ---Gibt es einen Spielleiter?
--- Ende Zitat ---
Bis dato sind keine Aufgaben einer solchen Person zugewiesen. ;)
--- Zitat von: KyoshiroKami am 3.02.2016 | 22:15 --- Hast du vielleicht mal ein Beispiel für so ein Thema?
--- Ende Zitat ---
Noch nicht genau. Ich bräuchte wahrscheinlich etwas mehr Design Space auf Gegnerseite. D.h. mehr Differenzen als die Menge der Trefferpunkte. Also mindestens: Ein Ding, SC-vergleichbare Individuen, Truppe Schläger, Legion. Je mehr Design Space, desto leichter lassen sich Kewl Powerz andocken.
Ein Grundprinzip dürfte sein, dass die Opposition gebunden werden muss. Sie greift ja nicht per se an. Nur SCs haben einen Zug. Wenn kein SC einen Zug gegen die Opposition ausführt, macht sie, was sie will. Themen könnten also zunächst mal bestimmen, welche/wie viele Gegner man binden kann.
Natürlich kann man auf SC-Seite so Späße machen wie:
Totales Teamwork: Du hast keinen eigenen Zug und darfst Style-Karten in den Zug deines auserwählten Partners spielen.
Beschwören: Rufe einen Kämpfer. Nimm an, du hast ein Band zu ihm. Deine Beschwörung hat keine eigenen Handkarten, benutze deine. Wenn deine Beschwörung einen Treffer erleidet, verschwindet sie.
Massiv: Wenn du einen Treffer erzielst, zählt dies als zwei Treffer nebst Kollateralschäden.
So weitere Klassiker dürften sein: Stratege, Heilung, Unerschütterlich, Waffenmeister, Scharfschütze, Formen.
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