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Hateful 8

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Don-Lope:
Ich muss leider auch sagen, ich war eher enttäucht.
Mir war bei Tarantino klar, dass man viel: Männer die sich über selsame Dinge unterhalten" bekommt. Das kann ja auch unterhaltsam sein.
Doch bei den ganzen guten Schauspielern und dem Ausbau mit der einsamen Hütte, dem Sturm und den Vorbereitungen, dass man nicht im Schnee verloren geht, hatte ich irgendwie erwartet das es spannend wird.
Er war gut gefilmt, gut gespielt und hatte unterhaltsame Dialoge, aber null Spannung. Das fand ich dann einfach schade.

Ucalegon:
Mich hat er gut unterhalten. Gerade im Vergleich zu Basterds, der mir zu nett war und Django, der mich besonders gegen Ende genervt hat, weil ich ihn zu langatmig fand. Da hatte ich bei der Laufzeit von Hateful 8 schon Ähnliches befürchtet, aber der ging irgendwie rum wie nichts. Die ausufernden Dialoge haben das wunderbar getragen.

Die Mischung aus witzig-bösartig-stylisch-fuck you! war für mich diesmal genau richtig. Und politisch aufgeladen war er ja auch.

Der Splatter-Grad hat mich positiv überrascht, meine Erwartung war - woher auch immer - dass Hateful 8 eher nicht so brutal wird. Domergue, die sich die Hirn-Stückchen ihres Bruders aus den Haaren zu pulen versucht, ist mir auf jeden Fall in Erinnerung geblieben.





BobMorane:
Ich fand ihn leider auch nur mittelmäßig.
Ich habe einen Western erwartet und bekommen habe ich einen Film über 8 Typen die sich alle über ihren Hass/Vorurteile definieren, die in einer verschneiten Hütte aufeinander los gelassen werden.
Das der Film keine Sympathieträger hatte fand ich was störend, war beim Titel aber zu erwarten.
Die Null Spannung habe ich auch so erlebt.

Holothuroid:
Wenn man vorher nicht weiß, was drin ist...

Der Film war hier ziemlich Tarantino und ziemlich großartig.

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