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Fehlkäufe... - welche RPG habt ihr wieder verscherbelt und warum?
Morf:
Da ich mich von einigen RPGs, die bei mir im Schrank vermodern, zu trennen beabsichtige (und hier und da noch hin- und hergerissen bin) mal aus Neugier nachgefragt:
Welche bekannteren RPGs habt ihr wieder verscherbelt - ohne ihnen nachzutrauern - und warum?
Oder anders: was waren eure größten Flops/Fehlkäufe?
Achamanian:
Shadows of Esteren (wobei ich das auch eher wegen einer guten Gelegenheit genommen und dann nie mehr damit gemacht habe, als es durchzublättern).
CthulhuTech (Fast die ganze Sammlung gebraucht gekauft, kaum reingeschaut, wieder verkauft).
t
Hatte aber auch schon einige Fehl-Verkäufe, darunter:
MERS-Sammlung - wie sehr ich das heute bereue, die Laurin-Module waren zum Teil richtig, richtig gutes Settingmaterial! Aber ich hatte halt beschlossen, dass das Zeug blöd ist, weil es keine tollen, DSA-mäßigen Abenteuerstories mit vorgeschrieben Twists gab ...
Burning Wheel - hatte etwas ganz anderes erwartet und war dann vom ersten Anlesen so geschockt, dass ich es zurück in den Schrank gestellt und irgendwann verkauft habe. Inzwischen habe ich es mir neu gekauft (wenigstens in der neuen Edition ...)
Rhylthar:
Hm, es ist eigentlich kein Flop, aber irgendwie werde ich auch nicht warm damit und biete es halt an:
Degenesis - Rebirth Edition
Wenn es niemand will, auch nicht schlimm.
YY:
Ich weiß nicht, ob es wirklich bekannt ist, aber meine persönliche goldene Himbeere geht an
Ashen Stars
Das hat so dermaßen nicht geliefert, was ich mir davon versprochen hatte, das geht auf keine Kuhhaut.
Blöderweise kann ich noch nicht mal so richtig drüber lästern, weil es seine Sache sogar sehr gut macht - es ist nur überhaupt nicht das, was ich wollte.
Das alte Space Gothic
Wäre vom Grundsatz her genau mein Fall gewesen, aber das Regelwerk war völlig daneben und die Gesamtpräsentation...verbesserungsfähig.
Ansonsten habe ich zu BW- und Studiumszeiten in der Hochphase meiner Suche nach dem perfekten Regelwerk ( :P ::) ~;D) fast alles angetestet oder zumindest gekauft und gelesen, was halbwegs bekannt war.
Das oxidierte dann eine Weile bei mir rum und irgendwann habe ich radikal reduziert auf die paar Systeme, die ich spielen und leiten will.
Mittlerweile ist das auch wieder mehr geworden, aber mit deutlich mehr Plan und Ziel.
Weltengeist:
Au weia - als notorischer "Kaufen-Reinschauen-Verkaufen"-Rollenspieler könnte ich hier Seiten füllen mit Rollenspielbüchern, die ich wieder verkauft habe. Allerdings nicht wegen Sachen, die "Fehlkäufe" waren, sondern weil mir meist irgendwann die Erkenntnis gedämmert hat, dass ich nicht dazu kommen werde, das zu spielen. Den meisten davon trauere ich heute noch hinterher.
Echte Fehlkäufe (natürlich nicht absolut, sondern für meine Bedürfnisse) fallen mir dagegen nur wenige ein:
* 13th Age - hatte ich mir deutlich mehr Indie und deutlich weniger D&D drunter vorgestellt. Vor allem die verhassten Charakterklassen und die riesigen Feat-Listen sind schuld, dass es nach wenigen Tagen wieder aus meinem Regal verschwunden war.
* Dying Earth - hab ich überhaupt keinen Zugang zu gekriegt. Ich wusste nicht mal, was die eigentlich von mir wollten. Vielleicht hätte ich doch erstmal die Bücher lesen sollen?
* Leagues of Adventure - ich hätte nie geglaubt, dass die Kombination aus "Wiggy" Williams und meinem Lieblingssystem Ubiquity etwas so unfassbar Langweiliges hervorbringen könnte.
* Merry England - kein Rollenspiel, sondern ein Settingbuch (für BRP). Angepriesen wurde Robin-Hood-mäßiges, fantastisches England. Drin war dagegen fast schon brutaler Realismus mit ein wenig Magick. Doch nix für den alten Pulp-Spieler in mir.
* Space 1889 - auch hier klang die Mischung aus Ubiquity und Steampunk erstmal nach etwas, was mich total kicken könnte. Leider war nur sehr wenig Steampunk drin, und die Quellenbücher waren für meinen Geschmack auch zu bieder-realistisch.
* Starblazer Adventures - FATE-Regelwerke sollten einfach nicht so massig sein, dass man damit Raumjäger vom Himmel schießen kann... (was mich daran erinnert, dass ich Mindjammer aus ähnlichen Gründen auch mit in die Liste aufnehmen könnte)
* Warhammer 3 - hat unseren Spielstil mit dem Tag der Einführung von "Rollenspiel" in "Brettspiel" verwandelt. Hat unsere "Enemy Within"-Kampagne auf dem Gewissen; überhaupt nicht meins. Hatte aber zugegeben auch einen schweren Stand, weil ich WH2 echt mochte.
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