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Ghost in the Shell-Realverfilmung
LushWoods:
--- Zitat von: alexandro am 3.07.2016 | 21:53 ---Land heute =! Land zur Edo-Zeit. Sieht man recht deutlich an Bewuchs und Straßen/Wegen
Dass es schon benutzt wurde ist auch kein Argument, wenn man sich mal die "Qualität" der besagten Produktionen anschaut.
--- Ende Zitat ---
Was für ein unsinniger post. Sorry.
Der Kontrast Stadt/Land ist in Japan sehr groß. Keine 10 Minuten außerhalb einer größeren Stadt fängt das Landleben an. Und damit meine ich wirklich überraschend einfaches und bodenständiges Landleben. So das Kinder rundaugen auf der Straße nachlaufen.
Das Inselinnere ist für viele Städter nicht attraktiv und eine andere Welt, fast wie ein anderes Land.
Touristen aus Tokio sind da genauso fremd wie ein Tourist aus Europa.
Deswegen gibt es relativ viele "unberührte" landstriche und viele schöne alte Gebäude.
Wer mal sehen möchte wie einsam und schön-melancholisch ein Sommer auf dem Land dort sein kann sollte sich zb den großartigen "Kikujiros Sommer" ansehen.
Des weiteren gibt es sehr gute Außenstudios die authentische alte Dörfer darstellen und in vielen Chambaras und historischen filmen immer wieder verwendet werden.
Schließlich noch eine Abneigung der Japaner dagegen billig im Ausland zu produzieren.
Ich kann Wulfhelms Art nicht ausstehen. Aber wenn man diskutiert sollte man bei Fakten bleiben und nicht unsinniges Zeug schreiben oder einfach erfinden.
Eigentor.
Wulfhelm:
--- Zitat von: alexandro am 3.07.2016 | 21:53 ---Land heute =! Land zur Edo-Zeit. Sieht man recht deutlich an Bewuchs und Straßen/Wegen.
--- Ende Zitat ---
Das einzige, was man hier sieht: Du hast keine Ahnung, wovon Du redest.
Hat im Übrigen nicht gar soviel mit dem Unterschied Stadt/Land zu tun, wie hier postuliert wird. Sowas kann man in Filmen sowieso oft überspielen. Schon mal die Große Pyramide von Gizeh in irgend einer Art von Film gesehen?
P.S.: Ich finde Deine Art übrigens auch scheiße, Lushwoods. :P
alexandro:
--- Zitat von: LushWoods am 3.07.2016 | 22:39 ---Was für ein unsinniger post. Sorry.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte recht deutlich geschrieben, was ich meine. Und man muss sich nur einmal ein Bild einer japanischen Landschaft anschauen,
um auf ANHIEB zu sehen, dass dies nicht so aussieht wie die Landschaften der Edo-Zeit (moderne Wege, moderne Felder, moderne Wälder etc.).
Auch bei den (sogenannten) "traditionellen" japanischen Dörfern
Sieht man ÜBERALL die Zeugnisse der modernen Zeit.
Das "Eigentor" hast du dir selbst geschossen.
@Wulfhelm: es hat schon seinen Grund, warum Filme die im alten Ägypten spielen, die Pyramiden nur in "wide shots" zeigen, und auf Aufnahmen am Fuße derselben (oder gar in den Grabkammern) verzichten, bzw. solche Sachen eher im Studio nachbauen. Selbst bei modernen Filmen greift man bei den Pyramiden eher auf "stock footage" zurück und dreht dann woanders.
Ein Dämon auf Abwegen:
Wobei sie gerade Pyramiden eigendlich nach bauen müssten, wenn sie historisch korrekt sein sollten. Den echten ist ja afaik die Außenverkleidung abhanden kommen.
Yerho:
@ Alexandro
Ohne mich jetzt in der Diskussion auf eine Seite schlagen zu wollen, sehe ich in den Fotos nichts Modernes, das man nicht mit digitaler Retusche, ein wenig traditionellem Kulissenbau und natürlich guter Kameraarbeit umgehen könnte.
Das viel triftigere Argument scheinen mir dann doch eher die administrativen und logistischen Rahmenbedingungen zu sein, denn auch wenn die Location visuell passend ist, müssen die selbige und ihre Bewohner noch lange nicht bereit und willens oder überhaupt in der Lage sein, ein mitunter riesiges Filmteam aufzunehmen, der verpflegt und untergebracht werden muss, überall herumwuselt, Gerät bewegt und über Tage einschneidende Veränderungen an der Umgebung vornimmt.
Paradoxerweise sieht es doch so aus, dass die historische Location (nicht nur in Japan) um so besser passt, je authentischer sie ist, aber um so authentischer sie ist, um so mehr stellt sie die Filmemacher - auch vom reinen Kostenfaktor einmal abgesehen - vor Probleme. Und wenn es dann zigmal praktikabler und womöglich auch preiswerter möglich ist, eine Edo-Burg auf einem Brachgelände mit hervorragender Verkehrsanbindung, ausreichend Unterkunftsmöglichkeiten in Spuckweite, billig verfügbaren Hilfskräften und Baumaterial, ohne Auflagen des Denkmalschutzes oder sonderliche bürokratische Hürden im Allgemeinen in Südkorea, China oder meinetwegen in Neuseeland, Kanada oder (Süd-) Osteuropa aufzubauen, dann wird das auch gemacht. Selbst dann, wenn man die asiatisch aussehenden Komparsen dann landesweit zusammensuchen oder sogar einfliegen und das Gelände massiv umbaggern und passend bepflanzen muss.
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