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Alternativen zum Nullsummenaufrüsten

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Mentor:

--- Zitat von: Chruschtschow am 19.05.2016 | 10:28 ---Und bei D&D (nicht nur 4) sowie artverwandten Spielen doziere ich auch gerne über doofe Nullsummenspiele (was natürlich Quark ist, weil es eines der zentralen RPG-Klischees ist). ;)

Mal eine Idee, um das etwas aufzubiegen:
- SC können auf ihrer Ausrüstung einen bestimmten Gesamtbonus haben, also statt Schwert +2 und Harnisch +2 entscheidet sich der Krieger für Schwert +4 und Harnisch +0,
- die Szenarios können für mehr oder weniger Belohnungsgold mit verändertem Modifikator gespielt werden.

Damit können die Spieler bei der Ausrüstung Entscheidungen treffen, die nicht alle paar Szenarios rausgemittelt werden. Wenn sie merken, dass sie sich "verskillt" haben, können sie im "Einfach"-Modus mal ein paar Orks "minus 1" klatschen, um das Geld zum Umleveln zu verdienen. Allerdings birgt das zweite die Gefahr einer Abwärtsspirale. Wir sind schon schwach und verdienen jetzt weniger Geld und werden relativ noch schwächer...

Hm, wie wäre es dann mit so einer Art Ressourcendungeon an Stelle des Einfachmodus? Quasi Nebenquests. Damit könnte ich ein Abfallen im Powerlevel und die Abwärtsspirale verhindern. Und ein wiederholtes unnötiges Besuchen könnte ich durch ein Abschlussrating der Kampagne abschwächen. Ihr habe folgende Ziele und Teilziele erreicht, aber wart insgesamt X mal Orks grinden.

Damit wären dann auch die finanziellen Probleme beim Verkauf der Ausrüstung übertragbar auf eine Kampagnenabschlussbewertung. Weil ihr euch der veränderten Situation durch die angebotene Ausrüstung nicht anpassen konntet, musstet ihr X mal grinden gehen.

--- Ende Zitat ---

Ich finde das verdient einen eigenen Thread. Ich antworte in Kürze.

Edit: noch kurz angemerkt: Es geht hier um Spiele, wo das "Besser werden und am Ende den Drachen umhauen" Spielgegenstand sind, nicht um jene, wo ein Kompetenzanstieg nicht so wichtig sind.

Chruschtschow:
Wobei ich da auch vorsichtig wäre. Grinding-Szenarios sollen ja nicht langweilig sein, weil da ein Spiel gespielt werden soll, das Spaß macht und die Spielerbelohnung der Spaß beim Spielen an sich ist. Aber sozusagen "Ihr habt die Kampagne mit besonders wenig Abstechern geschafft" als Schmankerl.

Mentor:
Spannendes Thema. Den Spielern die Möglichkeit freier Nebenquests zum Grinden anzubieten, wenn sie sich zu schwach finden, fände ich gut. Dann muss es aber in regulären "Story-Missionen" aber einen Notausgang geben, wenn sie bemerken, sie sind zu schwach geworden.

Achamanian:
Die einfachste Alternative ist natürlich ein System, das auch dann gut funktioniert, wenn man das Ausrüstungskapitel einfach ignoriert. Hat sich bei mir in den letzten Jahren mit allen Gruppen so ergeben - es gab nie einen Spieler, der Lust hatte, sich mit der Verwaltung seiner Ausrüstung, gar von irgendwelchen Boni, zu befassen. Alle haben halt das, was irgendwie Sinn ergibt, und dabei bleibt es meistens im Großen und Ganzen.

Mentor:

--- Zitat von: Chruschtschow am 19.05.2016 | 10:37 ---SC können auf ihrer Ausrüstung einen bestimmten Gesamtbonus haben, also statt Schwert +2 und Harnisch +2 entscheidet sich der Krieger für Schwert +4 und Harnisch +0,

--- Ende Zitat ---
Das kann ich in meinem konkreten Spiel (Battlemap Heroes) nicht so machen, weil das 50-50 Würfelsysten nur wenig abweichungen vom "Levelstandard" erlaubt, ohne dass es sofort ins "klappt immer/nie" kippt. Da muss ich in einer Bandbreite von +/-2 vom Standard bleiben, besser sogar +/-1. Dafür wiegt die Entscheidung +0 oder +1 für einen Gegenstand/Skill schon recht stark, was ich gut finde.

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