Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Brauche Tipp für System
Deep_Impact:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Spoiler sind eine Unart. Entweder man hat was zu sagen oder eben nicht....
:mimimi:
Abaton23:
Ich weiß eh nicht, wie man Spoiler einfügt. Also poste ich direkt.
Mir hat der Inhalt von Lord Verminaards Post durchaus gefallen. Die Hyperei der Mechanik, Spieler zu ermutigt, erzählerische Beiträge zu leisten, ist eben speziell und auch anfällig:
- Sämtliche Spieler sollten deutlich mehr eine ähnliche Erwartung an Rollenspiel haben, wie in neutralen Systemen. Sonst kann die Stimmung am Tisch heftiger kippen, wie bei herkömmlichen Systemen. Erzählorientierte Teilnehmer werden sich an powergamistischen Improvitiationszwängen schnell reiben usw...
- Wenn alle Spieler den Handlungsverlauf beeinflussen können, kann zwar wildes Actionkino produziert werden, hat der Plot dann aber auch die Chance, über einen B-movie eines Kung-Fu-Films hinaus zu kommen? Nur mag nicht jeder diesen Stil. Mir erschließt sich nicht, wie derart eine Geschichte erzählt werden soll, die einen raffinierten Hintergrundsplot aufweist und am Ende für einen AHA-Effeckt hätte.
- Taktik und Raffinesse gut überlegter Aktionen werden beliebig, wenn der Wischmop im Gesicht denselben Effekt haben, wie der Feuerball ins Munitionsdepot. So werden Kämpfe für manche Spielertypen wirklich reizlos und können zur Zeitschinderei am Spieltisch verkommen.
Tyloniakles:
Das geht aber jetzt in die Richtung "Ich mag es nicht, Neulinge sollen es auch nicht mögen, jede positive Erwähnung ist nur ein Hype, D&D hat uns immer gefallen".
D. M_Athair:
--- Zitat von: Lord Verminaard am 16.06.2016 | 09:37 ---Ich denke einfach, herkömmliches Rollenspiel und ein bisschen taktische Kämpfe sind schon okay für Neulinge, und Systeme wie D&D5 oder SW vermeiden schon viele der Fehler, die uns in der Vergangenheit das Leben mit den herkömmlichen Rollenspielen schwer gemacht haben.
--- Ende Zitat ---
Bei D&D5 bin ich geneigt die zuzustimmen, auch wenn ich das Spiel nur für "halb-gut" halte.
Was Savage Worlds angeht: Da bin ich überhaupt nicht bei dir. Gerade, wenn es darum geht etwas vom brettspieligen Ansatz, den wohl einige Spieler mitbringen werden, ist SW in meinen Augen kontra-indiziert. Savage Worlds ist und bleibt der action-geladene Neffe von D&D3 und daran ändert, dass man bei Bennies und Tricks und einigen anderen Breichen mit "erzählerischer Farbe" operiert, auch nichts. (Mal abgesehen davon der der :T:-Hype-Vorwurf hier auch trifft.)
Die Befürchtung halte ich für absolut begründet:
--- Zitat von: Mindmelter_p am 7.06.2016 | 22:13 ---[...] Konflikt Typ 3 mit den anderen?
--- Ende Zitat ---
... vielleicht sollten wir lieber überlegen, was die Kriterien für das verwendete Regelwerk sein sollten, ehe wir weiter Vorschläge (und deren Ablehnungen) sammeln.
alexandro:
--- Zitat von: Contains Diseases am 17.06.2016 | 17:26 ---Was Savage Worlds angeht: Da bin ich überhaupt nicht bei dir. Gerade, wenn es darum geht etwas vom brettspieligen Ansatz, den wohl einige Spieler mitbringen werden, ist SW in meinen Augen kontra-indiziert. Savage Worlds ist und bleibt der action-geladene Neffe von D&D3
--- Ende Zitat ---
Sehe ich nicht zu.
Dazu funktioniert SW viel zu sehr nach dem GMV, und erlaubt eine schnelle Anpassung der Regeln an die Situation, wenn sie RAW keinen Sinn machen würden, während D&D3 gerade diese Diskrepanz zwischen Regeln und Fiktion zelebriert und auf sehr kontraintuitive Ansätze setzt (man muss sie nur einmal die Regeln dafür auf der Zunge zergehen lassen, was passiert, wenn ein Engpass durch einen Verbündeten blockiert wird, welcher seinerseits an einen Gegner angrenzt - und der Eiertanz den man dann aufführen muss, wenn man sich das (mit AoOs) vorbeibewegen will - kein Spaß!).
Ich finde für Neulinge muss der Bezug zwischen Aktion/Reaktion klar definiert sein (deshalb schließe ich auch PbtA aus, weil das bei den GM-Moves gerade nicht gegeben ist).
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