Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Brauche Tipp für System
Skyrock:
Fate/PbtA ist das neue Wushu. Auch Rollenspielgeschichte ist zyklisch :P
Nørdmännchen:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)War Wushu nicht das Geschwister-System von Savage Worlds?
Holothuroid:
Ich stimme Nördmännchen zu. PbtA ist Anti-Fate. Wushu war ja auch Anti-Pool. Kommt also tatsächlich alles wieder.
Der Unterschied ist, das Fate sich darauf verlässt, dass die Gruppe über ihre Verwendung der Regeln kommuniziert. PbtA versucht möglichst viele Regeldiskussionen zu unterbinden. Fate empfiehlt beliebige Objekte mit identischen Regeln zu behandeln; Stichwort Fate-Fraktal. PbtA empfiehlt ein Format um für beliebige Dinge Regeln zu schreiben; Stichwort Move. Fate erwartet, dass Leute für ihre Charaktere möglichst geistreiche Aspekte formulieren. PbtA liefert fast fertige Charaktere als Playbooks.
Ich stimme aber ebenfalls Vermi zu: Biete an, was DU willst. Sonst wird das sowieso nichts.
Generell sind die beliebten Großbereiche im Rollenspiel neben Fantasy und Scifi wohl Steampunk, Horror, Urban Fantasy und Superhelden. Vielleicht passt ja was aus den Ecken.
Timo:
Ich shcliesse mich 1of3 an. Leite was du kannst/willst und mach es simpel. Ich würde zZ Beyond the Wall die deutsche Version empfehlen. Simples Regelwerk, einfacher Einstieg, Charaktererschaffung erzeugt gleich Bindung an den Ausgangsort/das Heimatdorf.
D&D4 wäre die Alternative wenn es komplizierterumfangreicher und klassischer sein soll. StarWars Saga wäre da eine komplizierte SciFi Variante.
Lord Verminaard:
@ FATE+pbtA:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ja, ist schon klar, dass es entscheidende Unterschiede zwischen den beiden gibt, es gibt aber auch ein paar entscheidende Gemeinsamkeiten:
1) Sie werden im :T: gehyped und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit empfohlen.
2) Sie bedienen gefühlt einen erzählerischen Ansatz, aber sie tun es in einer Weise, die ich mal als "jede Idee ist gut" bezeichnen möchte. D.h. Spieler werden ermutigt, erzählerische Beiträge zu leisten, und Spielleiter werden ermutigt, diese erzählerischen Beiträge aufzugreifen, aber es stellt sich dabei eine gewisse Beliebigkeit ein. Gerade, wenn du Neulinge hast, die nicht unbedingt alle erzähl-affin sind. Böse gesagt, spinnen sich die Spieler inkonsistenten Blödsinn zusammen und dann heißt es, seht ihr, jeder kann Geschichten erzählen.
3) Die (regel-)taktische Seite ist anspruchslos.
Naja. Ich bin einfach kein Fan. Will da jetzt auch keine riesige Diskussion draus machen. Ich denke einfach, herkömmliches Rollenspiel und ein bisschen taktische Kämpfe sind schon okay für Neulinge, und Systeme wie D&D5 oder SW vermeiden schon viele der Fehler, die uns in der Vergangenheit das Leben mit den herkömmlichen Rollenspielen schwer gemacht haben.
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