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[Film] Logan
Samael:
Mir wurde der Film von der fast ununterbrochenen Gewaltorgie verdorben. Die offensichtlichen filmischen Vorbilder haben das Stilmittel deutlich geschickter platziert.
KhornedBeef:
--- Zitat von: Nomad am 12.03.2017 | 21:46 ---Ich habe ihn diese Woche gesehen und war enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Es war ein guter Film aber er hatte Potential ein sehr guter Film zu werden. Man hat den Schauspielern in manchen Szenen ja förmlich angesehen, wieviel Spaß sie an den Charaktären hatten. Und die Idee vom Film ist ganz große Klasse.
Und dann ein Film voller Logiklöcher. Wie sind all die anderen Kinder ohne Hilfe zu dem Treffpunkt gekommen, wenn sie Hilfe hatten, wo ist die hin. Und warum zum Geier sind die sicher wenn sie die Grenze nach Kanada überschreiten. Das ist offensichtlich eine Grenze im Nirgendwo, wer soll sie dort beschützen und warum? Ich meine Mountys sind harte Jungs aber das ist lächerlich.
Und das sind nur die gröbsten Ungereimtheiten.
Ich fand den Tod von Prof. X ziemlich schwach, da hätte man mehr draus machen können. Das ist sicherlich sehr subjektiv und kann man auch anders sehen, aber meine Kumpels waren der selben Meinung.
Dann diese Familie von Pferdezüchtern die irgendwie nicht so richtig in den Plot rein gepasst haben.
Das man so gut wie nichts über den Hergang dieser Timeline erfährt wurde ja schon bemängelt. Ich brauche jetzt keine Dokumentation aber etwas mehr hätte nicht geschadet.
Na ja, guter Film aber viel Potential verschenkt.
--- Ende Zitat ---
Ja, das mit der Grenze habe ich mich auch sofort gefragt. Fällt wohl in die Kategorie "metaphorisch" ;)
Ansonsten siehst du das vielleicht etwas eng. Der Film ist ja de facto ein Spätwestern. Wann hat das letzte Mal ein Western die vorangegangen Historie erläutert? Ich meine, man kann den Maßstab anlegen, aber dann darfst du buchstäblich einige der großartigsten Filme (nicht nur Western, auch "Matrix" ist da ja völlig schwammig..."den Himmel verdunkelt" wtf, warum? ) nicht mehr ganz so gut finden. Ich gestehe zu, dass man bei einem Superheldenfilm diese Einbindung in die Kontinuität erwartet. Nur dass ich Logan nicht für einen halte :)
Und Prof. X
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken) fürchtet, im Stich gelassen von seinem Ziehsohn, im Bett zu sterben. Am Ende kann Logan seinen Tod nicht verhindern, wie es sein Wunsch ist, aber Xavier glaubt sich auf seinem Boot, wie es sein Wunsch warhätte man anders machen können, aber wie?
Diese Familie, ja, das ist das fleischgewordene uramerikanische Selbstverständnis, das vom Big Business bedroht wird. Muss man so nehmen :)
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Nomad am 12.03.2017 | 21:46 --- Wie sind all die anderen Kinder ohne Hilfe zu dem Treffpunkt gekommen, wenn sie Hilfe hatten, wo ist die hin.
--- Ende Zitat ---
Entweder hat die sich abgesetzt oder hat es nicht geschafft.
--- Zitat ---Und warum zum Geier sind die sicher wenn sie die Grenze nach Kanada überschreiten.
--- Ende Zitat ---
Kanada ist nicht die USA, Autorität/Immunität endet an der Grenze oder einfach Hoffnung der Verzweifelten.
--- Zitat ---Ich fand den Tod von Prof. X ziemlich schwach
--- Ende Zitat ---
, ich sehe das anders
--- Zitat ---Dann diese Familie von Pferdezüchtern die irgendwie nicht so richtig in den Plot rein gepasst haben.
--- Ende Zitat ---
Anständige Menschen/Amerikaner...
Viral:
Mir gefiel der Film echt gut. Diese amerikanische Bilderbuchfamilie fand ich jetzt nicht störend, hat aber auch nix zur Story beigetragen.
Es ist jetzt auch keine echte Demontage von den alten Helden ... mehr ein Szenario was Helden an ihrem Lebensabend machen. Erinnerte mich teilweise ein wenig Rorschach aus Watchmen ...
Lichtschwerttänzer:
last battle und so
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