Pen & Paper - Spielsysteme > OD&D/AD&D/Klone & OSR

Rumpels dumme Fragen zur OSR

<< < (42/91) > >>

D. M_Athair:

--- Zitat von: Rumpel am  9.03.2017 | 18:07 ---Nicht, dass ich es anders haben wollte; nur gibt es erst mal keinen offensichtlichen Grund dafür, dass man aus Gründen der Immersion die Fallenkonstruktion von der Spielerkompetenz abhängig machen und ausspielen lassen sollte, die Nahrungsbeschaffung dagegen erwürfeln. Es handelt sich also um eine reine Vorliebe für bestimmte Inhalte mit denen Zeit verbracht werden soll, das Immersionsthema kann man da außen vor lassen. Wenn mich der Fallen-Inhalt nicht interessiert, ziehe ich daraus auch kein tolles Immersionsgefühl.

--- Ende Zitat ---
Ich halte das ganze Fallen Ding - auch in Finchs Primer für ne Nebelkerze. Kann man machen - muss man nicht machen. Kann man auch mischen. Wenn man Dungeon-Exploration spielt, dann macht es wahrscheinlich schon Sinn.

@ Rumpel:
Dir würde ich gern OSR-Spiele, die RQ-Verbindungen haben nahelegen. Denke von der Seite her könnte sich ein Zugang auftun.
Zwei Sachen: New Newports Crypts & Things Remastered - auch weil man da die Wirkung sowie Risiken und Nebenwirkungen von OSR-Design ganz gut erkennen kann (Naturalismus vs. Freiform; Beschreibung vs. Regeln). Und: Colonial Troopers von Steve Perrin (RuneQuest-Erfinder) und Thomas Denmark, das hardish SF im Sinne von Heinlein, Asimov, Herbert und Anderson beackert.

Scurlock:

--- Zitat von: Rhylthar am  9.03.2017 | 17:51 ---
Wenn das alles so stimmen sollte, ist die OSR scheinbar nur etwas für proaktive extrovertierte Spieler. Sie sollten auch ein einigermaßen einheitliches Bildungsniveau haben, weil ansonsten der ein oder andere Spieler eher zu kurz kommen könnte.

Beim SL sehe ich auch Schwierigkeiten, die ich gerne erläutert hätte: Wenn alles geht und alles über Rulings abgegolten wird, wie bleibt man da konsequent und konsistent? Aufschreiben, wie man dies beim letzten Mal abgehandelt hat? Wie legt man die Schwere eines Misserfolgs fest?

Und: Wie sehr spielt ein kompetitiver Charakter Geist mit rein?

--- Ende Zitat ---
Es wird ja nicht alles über Rulings abgegolten. Am Beispiel von Fallen ist schließlich in der Regel ein Auslöser definiert. Wird dieser ausgelöst, verursacht die Falle Schaden, der in der Regel auch definiert ist und der im Zweifel auch über Rettungswürfe abgeschwächt werden kann. Dafür braucht es weder auf der einen, noch auf der anderen Seite des SL-Schirms ein abgeschlossenes Physikstudium.
Ebensowenig braucht man eine abgeschlossene Schauspielausbildung, um Rollenspieler zu sein oder Erfahrungen als Regisseur und Drehbuchautor, um guter SL zu werden. Sicher ist das alles für das Spielen von Rollenspielen hilfreich, aber eben nicht notwendig.

Issi:

--- Zitat ---Es wird ja nicht alles über Rulings abgegolten. Am Beispiel von Fallen ist schließlich in der Regel ein Auslöser definiert. Wird dieser ausgelöst, verursacht die Falle Schaden, der in der Regel auch definiert ist und der im Zweifel auch über Rettungswürfe abgeschwächt werden kann. Dafür braucht es weder auf der einen, noch auf der anderen Seite des SL-Schirms ein abgeschlossenes Physikstudium.
Ebensowenig braucht man eine abgeschlossene Schauspielausbildung, um Rollenspieler zu sein oder Erfahrungen als Regisseur und Drehbuchautor, um guter SL zu werden. Sicher ist das alles für das Spielen von Rollenspielen hilfreich, aber eben nicht notwendig.
--- Ende Zitat ---
+1  :)

Rhylthar:

--- Zitat von: Scurlock am  9.03.2017 | 18:45 ---Es wird ja nicht alles über Rulings abgegolten. Am Beispiel von Fallen ist schließlich in der Regel ein Auslöser definiert. Wird dieser ausgelöst, verursacht die Falle Schaden, der in der Regel auch definiert ist und der im Zweifel auch über Rettungswürfe abgeschwächt werden kann. Dafür braucht es weder auf der einen, noch auf der anderen Seite des SL-Schirms ein abgeschlossenes Physikstudium.
Ebensowenig braucht man eine abgeschlossene Schauspielausbildung, um Rollenspieler zu sein oder Erfahrungen als Regisseur und Drehbuchautor, um guter SL zu werden. Sicher ist das alles für das Spielen von Rollenspielen hilfreich, aber eben nicht notwendig.

--- Ende Zitat ---
Nein, braucht es nicht. Aber der mit dem Physikstudium wird den Mechanismus viel eher kapieren und verhindern, als derjenige, der keinen Plan davon hat (mich). (Wundert mich allerdings auch gerade, dass S&W das Suchen nach Fallen teilweise über den Würfelwurf abhandelt...).

Und ebenfalls Nein zu Zweiterem. Nur muss der Spieler ja den SL überzeugen, wenn es um soziale Fertigkeiten geht.

Issi:

--- Zitat ---Nur muss der Spieler ja den SL überzeugen, wenn es um soziale Fertigkeiten geht.
--- Ende Zitat ---
Stimmt. Aber das kann er notfalls auch durch Beschreibungen und Vorbringen von Argumenten. Falls er Angst hat frei zu sprechen.(Auch wenn die Angst oft unbegründet und schnell weg ist)
Zum Beispiel: Indem er sagt : Ich biete dem Händler das und das dafür an, willigt er zum Geschäft ein? Oder ich überzeuge den König indem ich ihm von dem Schatz erzähle, funktioniert das? usw.....
Die Alternative wäre das Gespräch auszuspielen....ist oft sogar einfacher. Und macht finde ich auch mehr Spaß. Wenn man etwas wie Sprechen sowieso ohne zu würfeln tun kann, dann bietet es sich doch an.;)

Ohne Würfeln, ist es Aufgabe des SL zu bestimmen, ob die Argumentation für den NSC überzeugend war oder nicht.
Ist eine Soziale Fertigkeit vorhanden, kann man ggf. auch zusätzlich zum Spiel darauf würfeln lassen ob die Strategie, bzw. Argumentation funktioniert.
Hauptsache man vergisst nicht die Figur zu spielen, das wäre schade.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln