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Rumpels dumme Fragen zur OSR

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Rhylthar:

--- Zitat ---. Der SL hat hier das letzte Wort und nicht das Regelwerk.
--- Ende Zitat ---
Nehme ich mal als Merkmal für mich auf.


--- Zitat --- Eine höfische Intrige oder ein mehrschichtiges Rätsel wird auch in den Inkarnationen 3.0 und aufwärts (die 4E mal ausgenommen) nur unzureichend würfeltechnisch abgebildet.
--- Ende Zitat ---
Das ist mir zu pauschal.

Issi:
@
Scurlock
I do understand you
Vor Allem kann Rollenspiel eigentlich wesentlich mehr als unterhalten.
Weil das Spiel z.B. im OSR an sich viel mehr Einfallsreichtum und Kreativität abverlangt, als jedes Brettspiel.
Es geht mMn.darum Probleme zu lösen, als wäre man selbst in der Situation, und eine andere Rolle zu spielen als im normalen Leben.
In keinem anderen Spiel lernt man mMn. mehr (auch über sich selbst)als beim Rollenspielen. Das  ist "lernen, testen, ausprobieren."
Und lernen, auch wenn mans nicht glaubt, empfindet unser Gehirn als Spaß. :)

Oh Gott, das liest sich super pädagogisch.
Aber naja, ist trotzdem wahr. :D

Edit:Du wolltest immer schon mal wissen, wie es ist als Barde vor einem König zu stehen, und vor ihm und seinem Hofstaat ein Gedicht vorzutragen? Im Rollenspiel geht das. Oder wolltest wissen wie sich Indiana Jones im Tempel des Todes fühlt, bzw. fragst Dich wie Du dich in seiner Haut schlagen würdest? RPG machts möglich.
Der Reiz bzw. die Möglichkeit von Rollenspiel ist mMn. doch dem Helden nicht zu zusehen wie im Kino, sondern selbst in der Haut des Helden zu stecken.

Pandelume:

--- Zitat von: Rhylthar am  9.03.2017 | 19:00 ---(Wundert mich allerdings auch gerade, dass S&W das Suchen nach Fallen teilweise über den Würfelwurf abhandelt...).

--- Ende Zitat ---
Würfelwurf zum Fallen Entdecken bei S&W (Complete) soweit ich weiß nur bei kleinen Fallen, wie Giftnadel am Truhenschloss usw.

Größere Fallen entdeckt man eher durch die Umgebungsbeschreibung, manche sind auch sehr offensichtlich und die Schwierigkeit besteht darin, die Falle zu umgehen, nicht unbedingt darin, sie zu entdecken. Auch hier läuft's wieder auf Ad-Hoc Entscheidungen passend zur Spielsituation hinaus.

D. M_Athair:

--- Zitat von: Rumpel am  9.03.2017 | 19:15 ---Was bei solchen dummen Fragen von mir jedenfalls immer abfällt, ist ein guter Tipp von Clausustus - wobei ich Crypts & Things ja immerhin schon habe ...
--- Ende Zitat ---
Dazu noch die Warnung: Aufmachung und Präsentation sind SEHR old school. Wenn man es hinbekommt sich davon nicht irritieren zu lassen, dann hat es einige tolle Bestandteile und Erklärungen: Zu "Proto-Fertigkeiten" und Ausspielen, was Klassen sind und sollen, ... und ein ungewöhnliches "Abenteuer".

Wulfhelm:

--- Zitat von: Rumpel am  9.03.2017 | 18:07 ---Warum gilt das für den Fallenbau, nicht aber z.B. für das durchaus überlebenswichtige korrekte Häuten und Zerlegen von Jagdbeute und der Unterscheidung essbarer und giftiger Wurzeln? Ein Thema, das in Abenteuerromanen ja durchaus seinen Platz hat (wahrscheinlich sogar mehr als die Konstruktion von Fallen), das aber m.W. wohl auch in OSR-Spielen ganz Immersionsfrei durch einen Würfelwurf geregelt wird (wenn überhaupt).
--- Ende Zitat ---
Zwei Antworten, eine OSR-spezifische und eine generelle.

1.) Weil es die OSR ist, OS für "Old School" steht, was sich wiederum auf die Art, wie man zur Blütezeit der Vorbild gebenden Regelwerke gespielt hat, bezieht, und da Fallen, Rätsel und Dungeons für wichtig erachtet wurden statt Jagdbeute und Kräutern.

2.) Weil man bei der einen Sache mit Alltagswissen und Kreativität etwas Plausibles erschaffen kann und bei der anderen Sache einfach die richtige Methode im Internet nachschlägt. Ganz allgemein: Einfach nur Handlungswissen abzufragen, das entweder korrekt oder falsch sein kann, ist eben nicht interessant. Interessant wird es nur, wenn der Spieler kreativen Input liefert, den der Spielleiter wiederum kreativ verwertet.

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