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Rumpels dumme Fragen zur OSR
Pyromancer:
--- Zitat von: Rumpel am 10.03.2017 | 22:31 ---Aber was ist denn - um mal emphatisch zu werden - verdammt noch mal so skandalös daran, wenn ich sage: "Fallengewurschtel, das interessiert mich nicht; he, manche sagen, das ist total essenziell für OSR, liegt es vielleicht daran, dass ein so großer Teil von OSR total an mir vorbeigeht"?
--- Ende Zitat ---
Das "skandalöse" daran ist, dass du das für erwähnenswert hältst und darauf herum reitest. Mir (und den meisten anderen hier, die nicht in deiner Rollenspielgruppe spielen, wahrscheinlich auch) ist es schlicht egal, was du im Rollenspiel interessant findest und was nicht. Wenn es nichts zu diskutieren gibt: Klappe halten, weiterspielen!
Achamanian:
--- Zitat von: Pyromancer am 10.03.2017 | 22:39 ---Das "skandalöse" daran ist, dass du das für erwähnenswert hältst und darauf herum reitest. Mir (und den meisten anderen hier, die nicht in deiner Rollenspielgruppe spielen, wahrscheinlich auch) ist es schlicht egal, was du im Rollenspiel interessant findest und was nicht. Wenn es nichts zu diskutieren gibt: Klappe halten, weiterspielen!
--- Ende Zitat ---
Na ja, den Thread hier habe ich ziemlich eindeutig als meinen "Ich sinniere über die OSR rum"-Thread markiert. Da muss ja keiner mitlesen und mitdiskutieren, der nicht will. die aktuelle Diskussion ist aus einem Post entstanden, bei dem ich die Frage nach der tatsächlichen Relevanz des Fallenkrams für OSR-Spiel gestellt habe, und zwar vor dem Hintergrund, dass das etwas ist, woran ich persönlich kein großes Interesse habe. Da gab's auch ein paar gute Antworten drauf.
Der Rest ist "Ich philosophiere über unterschiedliche Spielinhalte und deren Stellenwert in verschiedenen Spieltraditionen." Das kann man total egal finden, hab ich gar nix gegen. Ich mache so was nun mal gelegentlich ganz gerne, um mir selbst was zu verdeutlichen.
Pyromancer:
--- Zitat von: Rumpel am 10.03.2017 | 22:54 ---Na ja, den Thread hier habe ich ziemlich eindeutig als meinen "Ich sinniere über die OSR rum"-Thread markiert. Da muss ja keiner mitlesen und mitdiskutieren, der nicht will. die aktuelle Diskussion ist aus einem Post entstanden, bei dem ich die Frage nach der tatsächlichen Relevanz des Fallenkrams für OSR-Spiel gestellt habe, und zwar vor dem Hintergrund, dass das etwas ist, woran ich persönlich kein großes Interesse habe. Da gab's auch ein paar gute Antworten drauf.
Der Rest ist "Ich philosophiere über unterschiedliche Spielinhalte und deren Stellenwert in verschiedenen Spieltraditionen." Das kann man total egal finden, hab ich gar nix gegen. Ich mache so was nun mal gelegentlich ganz gerne, um mir selbst was zu verdeutlichen.
--- Ende Zitat ---
Ja. Und wenn du das in einen öffentlichen Forum tust, dann geben andere Leute ihren Senf dazu. Soweit alles normal. Was daran findest du "skandalös"?
Achamanian:
--- Zitat von: Pyromancer am 10.03.2017 | 22:59 ---Ja. Und wenn du das in einen öffentlichen Forum tust, dann geben andere Leute ihren Senf dazu. Soweit alles normal. Was daran findest du "skandalös"?
--- Ende Zitat ---
Okay, sorry, das ist vielleicht übertrieben gewesen ... aber ich habe doch deutlich gemacht, dass es mir um die Frage des realen Stellenwerts von "immersivem Fallensuchen" oder wie auch immer man das jetzt nennen soll für die OSR geht. Deshalb verstehe ich nicht ganz, warum Wulfhelm mir jetzt erklären will, warum aber die Auseinandersetzung mit Fallen im RSP eben doch interessant sei. Bzw. verstehe ich schon die von ihm dargelegten Gründe dafür, am Ende steht aber trotzdem ein "Empfinde ich selbst im Spiel so nicht nach" und damit etwas, das ich am Anfang auch schon wusstse und wenig mit meiner Frage zu tun hat.
Egal, ich will mich da auch gar nicht festbeißen. Wie gesagt ist das meiste davon auch ziemlich ins Blaue hinein geschrieben gewesen, teilweise auch aus meiner prinzipiellen Ablehnung des "Immersionsarguments" und deshalb nicht besonders durchdacht. Mich hat das Thema heute halt aus irgendeinem Grund beschäftigt, und wie gesagt: Ich verlange von niemandem, dass es ihn oder sie deshalb mitbeschäftigt.
nobody@home:
Generell mag wohl gelten, daß die "alte Schule" gerne auf Puzzles und Rätsel zurückgreift, um die Spieler zu fordern (sieht man in Teilen der klassischen (A)D&D-Dungeonbauphilosophie ebenso wie bei DSA schon in der allerersten Basisbox und später den "Werkzeugen des Meisters"), und daß eine clevere Falle als Spieler zu entdecken und zu "lösen" einfach in dieselbe Kategorie fällt.
Und ich habe zumindest persönlich den Eindruck, daß diese Spielweise tatsächlich im Lauf der Zeit und Entwicklung etwas aus der Mode gekommen ist. Sicher, es gibt immer noch Situationen, in denen mehr oder weniger von den Spielern selbst erwartet wird, daß sie beispielsweise Hinweise richtig deuten und kombinieren, feindliche Pläne durchschauen und so weiter -- aber so was wie "ihr müßt erst mal dieses Schachproblem lösen, um durch die magisch versiegelte Tür zu kommen" findet sich mMn längst nicht mehr so oft wie früher.
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