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Rumpels dumme Fragen zur OSR

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Samael:

--- Zitat von: Wulfhelm am 13.03.2017 | 11:31 ---Und wie kommst Du darauf, dass die Existenz eines unter OGL lizensierten Klons eines früheren Regelsystems einem publizierten Abenteuer in dieser Hinsicht mehr Sicherheit bietet als das, was nach Ansicht eines tatsächlichen Experten die Rechtslage ist?

--- Ende Zitat ---

Ich habe einfach beobachtet was der Effekt auf die publizierten Texte ist. Du hast voll den Durchblick und bist schlauer als die hunderten von Ein-Mann und Kleinstverlage, ich habs begriffen.

Fakt ist, aufgrund der OGL und der aufgrund dieser entstandenen Retroklone gab und gibt es eine Publikationsflut von Material für altes D&D, die es sonst nicht geben würde.

Vielleicht nur weil niemand außer dir das US IP Recht richtig blickt, das mag sein.

Wulfhelm:

--- Zitat von: Samael am 13.03.2017 | 12:43 ---Ich habe einfach beobachtet was der Effekt auf die publizierten Texte ist. Du hast voll den Durchblick und bist schlauer als die hunderten von Ein-Mann und Kleinstverlage, ich habs begriffen.
--- Ende Zitat ---
Nein, aber David Kenzer - seines Zeichens Vorsitzender der Rechtsabteilung einer Firma, die mehr wert ist als alle Rollenspielverlage auf diesem Planeten zusammen - hat das. Das halte ich jedenfalls für einen vernünftigen Schluss. Du kannst auch gerne stattdessen auf die Expertise von "Ein-Mann und Kleinstverlagen" vertrauen.

Und auf Kenzers kompatible Produkte - von denen Kenzer & Co. sowohl zu TSR-Zeiten als auch zu WotC Zeiten etliche ohne Lizenz publiziert hat - gab es keinen wie auch immer gearteten "Effekt". Keine Klagen, keine Unterlassungsverfügungen, keine Drohungen mit so etwas, noch nicht einmal ein hässliches Wort.

Samael:
Du hast mich mißverstanden, zumindest zum Teil.

Die Rechtslage ist hier nicht entscheidend. Sie ist außerdem nicht durch einen Präzedenzfall geklärt.

Jemand mit speziellen Rechtskenntnissen und außerdem Reichtum im Rücken mag es drauf ankommen lassen einen Rechtsstreit zu finanzieren.

Jemand ohne nicht. Der verlässt sich auf die OGL. Deshalb sind die Retroklone weiterhin wichtig für die Szene. Das ist der casus knacktus.

Wie ein Rechtsstreit ausginge, so er denn einmal ausgefochten werden (bisher gab es nur vetrauliche settlements), ist dafür völlig belanglos.

Kenzer wurde nicht angegangen in dem von dir angeführten Fall (vielleicht auch weil er Fachkenntnisse und viel Geld hat...). Das gibt aber niemandem die Sicherheit, dass es in seinem Fall auch so wäre.

Pandelume:

--- Zitat von: Rhylthar am 13.03.2017 | 06:28 ---3rd Printing Core = BECM
4th Printing Core = AD&D
Complete = AD&D

Wo die, wohl marginalen, Unterschiede zwischen 4th und Complete sind, habe ich nicht entdeckt.

--- Ende Zitat ---

hab das so in Erinnerung:
White Box: original D&D ohne Supplements
Core: original D&D mit Auszügen aus Supplements (Greyhawk, Blackmoor)
Complete: original D&D mit mehr aus den Supplements plus eigenes => Proto-AD&D, weil noch kein vollständiges AD&D (bei S&W deutlich abweichende Rettungswürfe, einfacheres Kampfsystem, Attribute haben noch geringere Boni und Auswirkungen)

Um Urheberrechtsverletzungen aus dem Weg zu gehen, bot Matt Finch nur einen Rettungswurf an, als sein erstes S&W erschien. Das war zumindest ein Grund.
Als später Complete kam, fand er wohl einen Weg, die tatsächlichen original D&D Rettungswürfe einzupflegen, als Option. Bei neueren Auflagen von Core wurde diese Tabelle dann nachgereicht.

Pandelume:
Zur Existenzberechtigung der Retroklone:

Zumindest S&W Complete halte ich als Proto-AD&D besser organisiert und verständlicher geschrieben als AD&D 1E, so gerne ich letzteres auch mag. My Humble Opinion.

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