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[Erzähle mir von] Ten Candles
bobibob bobsen:
Danke für das Teilen deiner Eindrücke. Gleich mal geordert.
Ucalegon:
Also dein emphatischer Bericht hat mich motiviert, mir ein Actual Play anzusehen, das zum Glück auch vorbildlich war. Ist immer nochmal klarer als nur lesen. Würde ich jedem empfehlen, der das Spiel in Aktion sehen will.
Die Folge: Ich habe mir das Buch bestellt. ;)
Dickstes Plus:
Diese verdammte Audioaufzeichnung am Anfang/Ende ist genial. Im Gegensatz zu dem für meinen Geschmack überflüssigen Ritual-Kram (Dunkelheit, Kerzen, Karten verbrennen, the world is dark...and we are alive yadda yadda) hat das nämlich tatsächlich was mit der Story zu tun. Zum einen als klassisches found footage-Horror Trope, zum anderen, weil man ja zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht weiß, was im Laufe des Spiels passieren wird, d.h. die Aufnahmen, wenn man sie dann am Ende abspielt, quasi auf dem Hintergrund des Spielgeschehens rekontextualisiert werden.
Andere Plusse:
Die gemeinsame Charaktererstellung mit dem Weitergeben der Karten an den Nachbarn finde ich gut.
Gemeinsames Scene Setting über die Truths.
Dass die Brinks erstmal geheim sind und am Ende offenbart werden.
Das Pacing scheint tatsächlich über jeden Zweifel erhaben.
Skeptisch bin ich noch bei:
Dem ganzen Rerolling durch Verbrennen der Traits.
Dem Hope-Moment. Erscheint mir kitschig.
CiNeMaNcEr:
Erfreulich, warte begierig eure Berichte/Eindrücke zu lesen.
Zweite Spielrunde mittlerweile auch absolviert.
Dauer: 140 Minuten. Selbes Modul wie beim ersten Mal (Dead Radio)
Spieleranzahl: 3 (mit LARP sowie mehr Narrativ-Play Erfahrung)
Das ganze lief nochmal etwas flüssiger, die Truthes gingen schneller von der Hand (was wohl auch an der kleineren Spielerzahl lag).
THEY habe ich deutlich früher in Erscheinung treten lassen bzw. angedeutet (statt wie in der ersten Runde bei Szene 5/6 hier nun bei Szene 2/3).
Dies sorgte für mehr Stress und lenkte die Richtung stark zu "Dauerhafter Flucht" um.
Was nicht ganz Ideal, aber anders war. (Im Buch wird explitzt erwähnt THEY möglichst spät auftauchen zu lassen, ich wollte den Kontrast haben und sehen). Kann aufjedenfall eher empfehlen THEY später auftauchen zu lassen (wobei Teasing natürlich auch ne Idee wäre).
PS:
Das Ytube Video ist Klasse, auch vor der ersten Runde gesichtet.
PPS:
Skeptisch bin ich noch bei:
Dem ganzen Rerolling durch Verbrennen der Traits.
Dem Hope-Moment. Erscheint mir kitschig.
In beiden Runden war weder das Rerolling noch der Hope-Moment ein Problem, allerdings hat auch nur ein Spieler den HopeDice im Endeffekt bekommen.
CiNeMaNcEr:
Spiel-/Erfahrungsbericht einer MitspielerIn folgt die Tage, dazu noch Kommentare der Mitspieler für besseres Feedback bzw. mehr Eindrücke.
Ucalegon:
Der J-Horror Hack... ;)
--- Zitat ---Hyakumonogatari Kaidankai (百物語怪談会?, lit., A Gathering of One Hundred Supernatural Tales) was a popular didactic Buddhist-inspired parlour game during the Edo period in Japan.
[...]
The game was played as night fell upon the region using three separate rooms. In preparation, participants would light 100 andon in the third room and position a single mirror on the surface of a small table. When the sky was at its darkest, guests gathered in the first of the three rooms, taking turns orating tales of ghoulish encounters and reciting folkloric tales passed on by villagers who claimed to have experienced supernatural encounters. These tales soon became known as kaidan. Upon the end of each kaidan, the story-teller would enter the third room and extinguished one andon, look in the mirror and make their way back to the first room. With each passing tale, the room slowly grew darker and darker as the participants reached the one hundredth tale, creating a safe haven for the evocation of spirits.
However, as the game reached the ninety-ninth tale, many participants would stop, fearful of invoking the spirits they had been summoning.
--- Ende Zitat ---
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