Medien & Phantastik > Lesen

Reading Challenge 2017

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Greifenklaue:
Buch 30: Was mach ich hier eigentlich?

Kategorie: Ein Buch mit einer / über eine Reise


Comedian Martina Hill auf Reisen in China. Auf Einladung einer Comedyshow, weil sie dort - für sie selbst überraschend - viele Fans hat. Ist betont fluffig geschrieben, lag mir aber nicht so ganz. Aber schnell lesbar.

Lag bei Penny rum und ich dachte: Hab ich schnell durch ...

Greifenklaue:
Buch 31: HandwerksBilder von Annette Fischer

Einblicke in vergangene Arbeitswelten

Kategorie: Ein Buch, das die gesamte Lebenszeit eines Charakters umfasst

Es werden neun Berufe vorgestellt {Korbmacher,Hufschmied, Bürstenmacherin, ...} und erzählt wie der Beruf entstand und wieder verschwand, beispielhaft wird auch die Biografie der jeweils porträtierten Person erzählt, teils in Vergangenheitsform, da der jeweilige Porträtierte schon im Verlauf der Erstellung des Buches verstorben ist.

Greifenklaue:
Buch 32: Nacht über Herathis von Anton Weste {Splittermond}

Kategorie: Ein Buch, das 2017 veröffentlicht wird / wurde


Echter Pageturner. Der Auftaktroman zu Splittermond. Zwei Meuchler kehren nach langmonatigen Auftrag zurück in ihre Stadt Herathis und finden die Verhältnisse in ihrer Stadt verändert vor: insbesondere die vielen Morde, mutmaßlich von ihrer Gilde begangen, sorgen für Unruhe in der Stadt.

Ich vergeb 5 von 5 Schattenklingen.

PS.: Längere Rezi:
-> https://wuerfelheld.wordpress.com/2017/05/23/rezension-nacht-ueber-herathis-roman-splittermond-1/

Greifenklaue:
Buch 33: Komm mit mir ins Jenseits - Agentenfalle Paris {OSS 117}

Kategorie: Ein Spionage-Thriller


OSS 117 ist das Pendant zu James Bond vom Franzosen Jean Bruce, die beiden Parodien mit Oscar-Gewinner Jean Dujardinhatten ja auch in Deutschland einen gewissen Erfolg. Ist spannend geschrieben, überrascht z.T. auch heute nich und ist ein schönes, handfestes Hin- und her, wie frühe James Bond.

-> https://de.wikipedia.org/wiki/OSS_117

4 von 5 Triple-Agentinnen.

Huhn:
Dorotea de Spirito: Die Liebe ist ein Dämon
(Kategorie: A book from a nonhuman perspective)

Hatte eines Abends spontan Lust, irgendwas Flockiges zu lesen und die Stadtbibliothek hatte schon zu. Glücklicherweise gibt es die Online-Ausleihe... deren Auswahl aber eher bescheiden ist. Naja und am Ende kam dann dieses Buch dabei heraus.

Die sechzehnjährige Vicky aus dem italienischen Viterbo hat es nicht leicht. Zwar stammt sie aus einer alten Engelsfamilie, die, wie alle Engel der Stadt, hoch angesehen ist. Aber bei Vicky muss etwas schiefgelaufen sein - denn sie hat keine Flügel. Das macht sie sowohl unter Engeln als auch unter Menschen zur Außenseiterin. Auch die zwei wichtigsten Personen in ihrem Leben haben gerade keine Zeit für Vicky - denn sie stecken selbst in einer Beziehungskrise... noch dazu einer verbotenen, denn als Engel und Mensch hätten die beiden niemals ein Paar werden dürfen. So muss sich Vicky ganz alleine ihren Gefühlen für Frederico stellen. Der schöne Junge mit dem kleinen Tattoo am Handgelenk ist vor Kurzem erst nach Viterbo gezogen und er scheint Vicky auch zu mögen. Alles könnte so gut sein - wenn nicht ein Engelsmädchen grausam ermordet worden wäre. Nur ein Dämon hätte einen Engel töten können. Und sind Dämonen nicht ganz leicht an einem Mal am Handgelenk zu erkennen? Und selbst wenn es so wäre... liebt Vicky Frederico nicht trotzdem?

Ich fand das Buch eher mies. Hätte ich es im Internet irgendwo gefunden, hätte ich es als wirklich gute Fanfiction gelobt, aber als Veröffentlichung in einem Verlag find ich's einfach seicht. Zugegebenermaßen - die Geschichte las sich entspannt runter. Aber irgendwie wirkte sie unvollständig. Die Handlung springt wirr von Szene zu Szene und die Figuren sind mir bis zum Schluss alle egal gewesen, wenn ich sie nicht (wie Vickys beste Freundin) rundweg nervtötend fand. Pausenlos halten alle Figuren Mono- oder Dialoge, in denen sie darüber philosophieren, was Liebe ist und wie verliebt sie gerade sind oder ob sie je die wahre Liebe finden werden. Einige Szenen ergaben überhaupt keinen Sinn. So etwa der Versuch Fredericos, Vicky zu beichten, dass er ein Dämon ist. Da zieht er ein Buch aus dem Regal in der Bibliothek seines Hauses, plötzlich wird alles dunkel und Spannung hängt in der Luft. Und dann werden die beiden unterbrochen und es wird nie erklärt, was es denn nun mit diesem Buch auf sich hatte, wieso alles dunkel wurde und was er ihr da eigentlich hat zeigen wollen. o.O? Wieso Engel bluten, wenn sie ihre Flügel ausbreiten, hab ich auch nicht so recht kapiert - sollte wohl einfach besonders leidend und stylisch wirken. Das Finale wirkte wie der (sorry für den blöden Vergleich) Zwischenboss und dann war das Buch zuende, obwohl die Handlung, nach zähen 350 Seiten, erst angefangen hatte.

Hab das Buch in einem Zug durchgelesen (war nicht lang, Schrift war riesig) und saß am Ende einfach ratlos schulterzuckend da, weil ich nicht so recht wusste, worauf die Story eigentlich hinauswollte.


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