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Reading Challenge 2017

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Huhn:
Ich werd wie letztes Jahr auch hier nen kurzen Eindruck zu den Büchern hinterlassen und am Schluss ein persönliches Fazit aus der Challenge ziehen. Ich hake die Schmöker halt nur nebenher auch bei Goodreads ab. Das macht mir keine große Mehrarbeit. :)

Swafnir:
Ich bin bei:

Kriegsklingen von Joe Abercrombie > "Das erste Buch einer Serie, die du bisher noch nicht gelesen hast"


80 Seiten wurden schon in 2016 gelesen  ~;D

Mofte:
Ein paar Bücher hab ich auch schon in 2016 angefangen, bin da aber auch jeweils noch unter der Hälfte, zähle die einfach dazu :D

Und Goodreads habe ich jetzt mal unter selben Namen wie hier reaktiviert, kann ja nicht schaden. :)

Huhn:
Ich starte gleich mal sportlich mit dem ersten Buch, das auch tatsächlich ganz brav komplett im neuen Jahr gelesen wurde. :)

Becca Fitzpatrick: Engel der Nacht
(Kategorie: The first book in a series you haven't read before)

Noras strebsames Schülerinnenleben gerät gehörig aus den Fugen als der Biolehrer beschließt, die Sitzordnung zu ändern und sie sich nun mit dem geheimnisvollen Patch verpartnert sieht. Etwas an dem düsteren Jungen mit dem schiefen Lächeln scheint ihr nicht geheuer und auch ihre beste Freundin Vee warnt sie vor Patch. Dennoch kann sich Nora seinem Charme nicht entziehen.

Joar. Ist halt sone Fantasy-Teenie-Romanze. Nora ist - obwohl ihre Schulnoten das nicht vermuten lassen - dumm wie Brot und steht offenkundig darauf herumgeschubst zu werden (um es freundlich zu formulieren... Belästigung bis hin zu Missbrauch wäre ein anderer Ausdruck). Anders kann ich mir den ersten Teil der Handlung nicht erklären, in dem Patch sie in eine hilf- uns aussichtslose Situation nach der anderen bringt, bis sie sich schließlich ihrem Schicksal fügt und ihre unsterbliche Liebe zu ihm entdeckt, weil er ja so gut aussieht. Irgendwie sollte das wohl verrucht-wild-romantisch wirken aber ich hatte stellenweise auf beklemmende Art und Weise Angst, wenn ich mich in Nora hineinversetzt habe. Sie scheint keinerlei Mitbestimmungsrecht an ihrem Leben zu haben (das übernimmt Patch für sie, der sowieso alles kann und alles weiß), weiß sich nur durch Zappeln und Lamentieren zu wehren und hat zudem keine verlässliche Bezugsperson, die sie um Hilfe bitten könnte (ihre beste Freundin denkt - wie Frauen das natürlich immer tun  ::) - hauptsächlich an Schuhe, der Lehrer findet es ok, dass sie Angst vor ihrem Banknachbarn hat, die Polizei glaubt ihr kein Wort und die Schulpsychologin entpuppt sich als genauso irre wie Patch selbst). Zudem wiederholen sich einige Szenen thematisch (etwas Komisches passiert Nora und sobald sie Hilfe holt, sieht alles normal aus) - da hätten ein oder zwei Szenen genügt, um den Umstand zu verdeutlichen, das etwas nicht stimmt. Trotzdem hat das Buch von mir 2 von 5 Sternen bekommen. Nachdem alle Geheimnisse per Telling schnell gelüftet wurden, entpuppt sich Patch nämlich plötzlich als ganz netter Kerl und das Ende war wirklich schnuffelig. Außerdem ist das Buch ganz flockig geschrieben und liest sich angenehm runter.

Alles in allem: mit einigen Abstrichen ganz nett geschrieben aber die passiv herumgeschubste und im Grunde auch völlig uninteressante und charakterbefreite Hauptfigur find ich schauderhaft. Vermutlich wärs die bessere Wahl gewesen, die Story von einem anderen Ausgangspunkt aus und aus Sicht von Patch zu schreiben.

Mofte:
Noch ne "Verständnisfrage":

"A book of letters - Ein Briefroman"

Ist das ein feststehender Begriff? Roman ist für mich ja immer 'ne Erzählung. Ich hatte da jetzt allgemein an (wie meine erste, unsaubere Formulierung lautete) "ein Buch mit Briefwechseln" (oder so ähnlich) gedacht, also dann auch tatsächlich abgedruckte Briefe / Briefwechsel.

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