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[Fragged...] Splitter von Fragged Aeternum bis Fragged Seas

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Deep_Impact:
Hier der zweite Teil meiner Fragged Seas Vorstellung. Diesmal geht es um den Fluff hinter dem Setting, sowie die verfügbaren Völker:

https://charzinski.wordpress.com/2017/04/11/durchgelesen-fragged-seas-teil-2/

Deep_Impact:

--- Zitat von: KyoshiroKami am  7.04.2017 | 07:16 ---Wir haben jetzt Fragged Sea endlich mal gespielt und waren auch sehr zufrieden. Ich bin ja sonst nicht so der Fan von Battlemaps, aber mit FE und FS macht das wirklich Spaß. Einzig das Einschätzen von Gegnern konnten meine Spieler nicht und sind dann beim Schiffskampf nur geflohen, deswegen kann ich dazu nichts sagen.
Am Anfang wirkt das Regelwerk sehr mächtig, ist ja bei FE auch so, aber wenn man die Grundprinzipien verstanden hat, dann macht es echt Laune und geht flüssig von der Hand.

--- Ende Zitat ---

Wie spielt sich denn die Momentum-Regel? Ich finde die klingt unglaublich interessant, da sie schnell und einfach ist. Hab mir dafür mal Gedanken wegen der Tokens gemacht. Würde glaube einfach welche zum "flippen" erstellt. Jeder bekommt seinen Fokus in Chips und dreht die nur, da es doch sehr viel hin und her ist, oder?


Der Schiffskampf klingt auch cool, da haben sie ja wirklich massiv dran gedreht. Der Einfluß des Windes ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Aber vorallem gibt es viel weniger Waffentypen, die auf unterschiedliche Skills gehen. Und das die Fertigkeiten aus anderen Talenten berechnen macht auch Sinn.

KyoshiroKami:
Heute gab es unsere Testrunde Fragged Aeternum und dann kann ich das alles zusammen miteinander vergleichen.
Momentum im Fragged Sea ist super, wir haben ja über Roll20 gespielt und da habe ich einfach W6 als "Rollable Tables" gemacht und da kann man die Tokenseite wechseln, sodass man mit steigendem Momentum eben die Augenzahl neben sich sieht. Momentum funktioniert sehr gut und wurde fleißig genutzt.
In Fragged Aeternum hat mir Momentum nicht so gefallen, da man es nur über einen Strong Hit bekommt und somit doch seltener erlangt wird (zumindest in unserer Runde). Hier haben wir das einfach als Tokenstat eingeblendet (Einen Bar als Endurance und einen als Momentum).
Generell ist FA ja auf einem etwas anderen Power-Level, denn man spielt unsterbliche SC und nach dem Tod ist man kurz ein Spectre und kann entweder direkt wiederbelebt werden oder "spawnt" am nächsten Abend wieder. Hier wurde die Verteidigung ja vollkommen umgeändert, sodass man keine direkte Rüstung hat, sondern Verteidigung, Armor (Direct und Slpash), sowie die Endurance über Stances geregelt wird. Hier gibt es Dinge wie Swashbuckling (also Parade, etc.), Rüstung, Magische Barrieren und so. Allerdings ist das System derzeit noch recht unausbalanciert, denn ein Stance ist ziemlich knackig, da haben sich meine Spieler heute an einem fast die Zähne ausgebissen (Endure hat 40 Endurance und 4 Armor und ist schwer zu knacken). Das hat den Kampf sehr in die Länge gezogen, die Henchmen hingegen fallen wie die Fliegen und wenn nur Henchmen auf dem Feld sind, dann kann man gar nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen. Andererseits hat FE das in meinen Augen coolste Ausrüstungssystem (wird alles nach dem Baukastensystem gebaut). Du bestimmst erst die Art der Waffe (Melee/Ranged) und die Größe (Small, Medium, Dual Wield,...) und dann die ganzen Extras (ob, es eine Klinge ist, ein Zauber, etc.). Das verändert dann die Ressourcenkosten und sowas. Ich muss mal nachfragen, ob das Prinzip einigermaßen auf FE und FS übertragbar ist, denn der Baukasten ist unglaublich toll.

Wenn ich jetzt alles so nebeneinander betrachte sind FE und FS gleichermaßen auf, bei FE mag ich das Setting und die Möglichkeiten, FS hat ein tolles Schiffssystem und die Kämpfe sind über Momentum schnell und spannend. Fragged Aeternum hinkt derzeit noch ein wenig hinterher, ich hoffe, dass das im Laufe des Playtests besser wird.

Deep_Impact:
Fragged Empire und Fragged Seas sind ja  vom Setting her nicht so richtig weit voneinanderentfernt....
Also schon, aber bei haben eben diese "Auferstanden aus Ruinen"-Mentalität und dann eine recht heterogene Völkermischung, die irgendwie so etwas von einander abhängig sind. Besonderes erscheint in beiden Settings etwas wie Mittel zum Zweck, damit man Konflikte in der Gruppe hat.

Ist das bei Aeternum auch so?

Nebenbei: Hier der dritte und vorletzte Teil meiner Durchgelesen-Reihe.
https://charzinski.wordpress.com/2017/04/20/durchgelesen-fragged-seas-teil-3/

KyoshiroKami:

--- Zitat von: Deep_Impact am 20.04.2017 | 15:46 ---Fragged Empire und Fragged Seas sind ja  vom Setting her nicht so richtig weit voneinanderentfernt....
Also schon, aber bei haben eben diese "Auferstanden aus Ruinen"-Mentalität und dann eine recht heterogene Völkermischung, die irgendwie so etwas von einander abhängig sind. Besonderes erscheint in beiden Settings etwas wie Mittel zum Zweck, damit man Konflikte in der Gruppe hat.

Ist das bei Aeternum auch so?

--- Ende Zitat ---

Also in Aeternum ist es so, dass neue Gebäude von den Celestials einfach immer auf die Ruinen der alten Gebäude gesetzt werden und somit steigt an sich alles immer weiter nach oben. Aber da es an sich quasi nur Menschen als spielbare Charaktere gibt, ist die Diversität nicht sooo vorhanden. Jeder Distrikt ist halt eine eigene kleine Welt für sich, aber so wie in Fragged Empire mit den abgefahrenen Rassen ist es nicht. Der Hauptkonflikt bzw. die Probleme sind halt, dass es um die Seelen der Versterbenden geht und man nicht weiß, wie die Seele aufsteigt und nicht absteigt.

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