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Beste Regelmechanismen für sozialen Konflikt

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YY:

--- Zitat von: sir_paul am 19.03.2017 | 16:39 ---Ich weiß jetzt nur nicht warum das eine der bessere Weg ist (reines Würfeln entscheidet) und das andere (Spieler erzählt was er macht und der SL vergibt eventuell Modifikationen und Ähnliches) nur schlecht sein kann.

--- Ende Zitat ---

Jetzt hab ich das Problem verstanden :)

Im ersten Fall geht es nicht nur darum, dass reines Würfeln entscheiden kann, sondern dass das Regelwerk alle denkbaren Aktionen in irgendeiner Weise verwurstet hat und damit spielmechanisch zur Verfügung stellt.
Dann kann ich konkrete Details, Vorgehensweisen etc. pp. nennen und in die Erzählung aufnehmen, muss das aber nicht. Genau so kann ich es völlig abstrakt abhandeln und an der Spielmechanik ändert sich nichts.


Wenn das System aber nicht alles abschließend behandelt hat, kann und wird man das natürlich in der Form machen, dass man bestimmte Ideen in irgendeiner Weise belohnt - ich stelle mir da zwar schnell die Frage, warum man immer wiederkehrende Dinge dann nicht regelseitig formalisiert, aber da bin ich zugegebenermaßen etwas eigen :)


Ich störe mich nur an der Aussage, dass man den sozialen Bereich niemals nicht komplett abdecken könnte und immer auf Rulings angewiesen sein wird, weil der ja so komplex ist.




--- Zitat von: Issi am 19.03.2017 | 16:41 ---Außerdem wäre es mMn. "einen Sozialer Konflikt nachstellen" und kein "Sozialer Konflikt austragen" mehr.

--- Ende Zitat ---

Das ist doch eh nicht zu unterscheiden, wenn Regeln und Erzählung nicht 100% deckungsgleich sind.

sir_paul:



--- Zitat von: YY am 19.03.2017 | 16:50 ---Ich störe mich nur an der Aussage, dass man den sozialen Bereich niemals nicht komplett abdecken könnte und immer auf Rulings angewiesen sein wird, weil der ja so komplex ist.

--- Ende Zitat ---

Hier gebe ich dir natürlich Recht, kommt halt ganz auf den gewünschten Detailgrad an. Viele klassische Systeme bieten aber gerade sehr detaillierte Kampfregeln und nur wenig im sozialen Bereich, hier kann man mit Rulings einige Lücken schließen und soziale Begegnungen auch etwas herausvorderner und spannender gestalten.

Bei anderen Spielen und Spielweisen wird das wieder ganz anders aussehen...

Issi:

--- Zitat ---Das ist doch eh nicht zu unterscheiden, wenn Regeln und Erzählung nicht 100% deckungsgleich sind.
--- Ende Zitat ---
Ich finde schon.
Ein Gespräch das bereits entschieden ist,(ohne vorher zu spielen) würde ich weniger spannend empfinden.
Ebenso einen Kampf.

In bestimmten klassischen Systemen ist sogar erst Spielen bzw. argumentieren Teil der Regel für soziale Fertigkeiten.
Anders herum, wäre dann in dem Fall eine Hausregel. In anderen wird es gar nicht beschrieben.

Hausregeln gibt es ja sowieso meist in jeder Gruppe. 
Und ich denke Grund für solche Diskussionen ist auch, dass der Umgang mit sozialen Fertigkeiten gemeinhin zu wenig in Regelwerken behandelt wird.
So dass da sehr unterschiedliche Spielweisen existieren.
Oder sind sie doch nicht so unterschiedlich?

Ich denke wenn es für alle eindeutig wäre, dass soziale Fertigkeiten genauso sind wie andere Fertigkeiten auch, dann gäbe es diese Diskussionen nicht.


--- Zitat ---Ich störe mich nur an der Aussage, dass man den sozialen Bereich niemals nicht komplett abdecken könnte und immer auf Rulings angewiesen sein wird, weil der ja so komplex ist.
--- Ende Zitat ---
Denke Soziale Fertigkeiten sind in jedem Fall komplexer als andere Fertigkeiten.
Normalerweise trifft der Spieler ja selbst die Entscheidungen für seine Figur.
Situationen durch die die Figur des Spielers gezielt manipuliert bzw. beeinflusst wird um Handlungen zu tun, die der Spieler selbst nicht enschieden hätte,
bzw.anders entscheiden würde, verlangen meiner Meinung nach eher Nachvollziehbarkeit und Fingerspitzengefühl statt harte Rulings.

Das Argument: Na wenn alle Fertigkeiten gleich sind, müssen wir uns bei den sozialen Fertigkeiten auch keine große Mühe mehr machen,
Klingt für mich insofern auch nicht einleuchtend. *(Muß mir ja auch nicht gefallen- solange jeder spielen kann wie er mag- Nur dass es generell keinen Unterschied gibt, finde ich tatsächlich Quatsch.)

Ohne Spieler wäre eine Figur nichts anderes als ein Zettel mit Zahlen und Buchstaben drauf.

* klar kann man das machen, wird ja auch in manchen Systemen extra so gemacht. Aber das hat mMn. Nachteile, die ich nicht gerne in Kauf nehmen würde, wenn es um Rollenspiel geht.

Ucalegon:

--- Zitat von: sir_paul am 19.03.2017 | 17:00 ---Bei anderen Spielen und Spielweisen wird das wieder ganz anders aussehen...

--- Ende Zitat ---

Deswegen wäre es ja interessant gewesen, hier Beispiele genau dafür zu lesen - statt Grundsatzdiskussionen von einer Warte aus, die ohnehin kein Interesse an solchen Regeln hat. Nick-Nack hat ja nicht umsonst nach "Regelmechanismen" gefragt und damit sicher nicht deren explizite Abwesenheit gemeint.

bobibob bobsen:
Die findest du dann auf Seite 1

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