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Die Geschichte der Welt wie weit zurück ?
Wandler:
Da stimme ich dir voll und ganz zu Eulenspiegel.
Wulfhelm:
--- Zitat von: Wandler am 7.04.2017 | 16:38 ---Absolut irrelevant. Ich MUSS nur wissen, dass wir Shadowrunner sind und was Shadowrunner tun, dass es Konzerne gibt (falls man nicht auf Straßen&Gang-niveau spielt) und welches Recht in Seattle gültig ist. Der ganze Geistertanz-Drumherum ist mir egal und ich hab 15+ Jahre für Spieler geleitet, die ungefähr 99% von dem was nur in Seattle passiert ist nie erfahren haben und nie erfahren werde (da es sie nicht interessiert). Das ist alles "nice to have" und "extra Informationen" aber das Spiel als Shadowrunner HEUTE beeinflusst der Geistertanz von vor 50 Jahren so gut wie gar nicht."Indianer haben jetzt ihre eigenen Staaten" ist vollkommen ausreichend. "Dort ist die Grenze" reicht ebenso.
--- Ende Zitat ---
Was sind denn "Indianer" und warum haben die "jetzt" ihre eigenen Staaten? Muss man das echt wissen? ::)
Wandler:
Native Americans. In SR funktionieren die unterschiedlichen Staaten durchaus relativ anders als im heutigen Staatenbild. Da wurde wild mit Rassismus-Klischees um sich geworfen und gearbeitet, allerdings auf eine in meinen Augen relativ gut gelöste Art.
Supersöldner:
was Indianer sidn sollt eigentlich jeder wissen....
Wandler:
Ich glaub ihm ging es eher um politische Korrektheit? Ich war jetzt erst auch sehr verunsichert ob ich da total ins Fettnäpfchen gegriffen habe oder nicht - hab daher den Antwortpost auch gleich mehrfach überarbeitet mich dann aber aufgrund von:
--- Zitat von: Wikipedia ---So wird Indian im englischsprachigen und Indio im spanischsprachigen Amerika häufig auch in der Sprache der Allgemeinheit als abwertende Qualifizierung betrachtet. Ähnliches gilt im französischen und im portugiesischen Sprachraum. Durch die Übersetzung ins Deutsche wird dieses sprachliche und terminologische Wirrwarr von Selbst- und Fremdbezeichnungen, bestimmt durch Abgrenzungsbedürfnisse und Zuweisungen im Spannungsfeld zwischen Rassismus und kultureller Selbstbestimmung, noch weiter verkompliziert. Letztlich hat sich der im Deutschen relativ diskriminierungsarme Begriff Indianer (siehe hierzu auch Indianerbild im deutschen Sprachraum) in den Augen Vieler als derjenige erwiesen, der diese Benennungs-Probleme am ehesten löst. Immer wieder neu kritisch zu hinterfragen bleiben jedoch die oft unreflektierten Aspekte der Fremdbeschreibung, der Homogenisierung nicht zusammengehörender Gruppen oder der Verniedlichung.
--- Ende Zitat ---
Irgendwie damit abgefunden, dass es heutzutage einfach "kompliziert" ist :)
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