Pen & Paper - Spielsysteme > OD&D/AD&D/Klone & OSR
OSR Smalltalk
Skaeg:
--- Zitat von: Vinter am 7.01.2026 | 15:03 ---Interessanterweise sind Patzer hingegen eher unbeliebt. Das liegt zum einen an der schon diskutierten Störung der Immersion. Zum anderen sollten Regeln von Patzern Varianzen aufweisen, um eben diese Störung der Immersion weitgehend zu vermeiden. Insofern ist eine komplexere Regelmechanik als beim kritischen Treffer notwendig.
Für mich persönlich ist das unsexy, deshalb verzichte ich weitgehend auf Patzer in meinen Runden. Was heißt aber "weitgehend"? Patzer kommen bei mir dann zum Tragen, wenn es auch innerhalb der Spielwelt Sinn macht oder eine logische Konsequenz ist. Wenn das Schwert aus minderwertigem Stahl gefertigt ist, bricht es bei einer "1", oder der magische Bogen, der Feuerpfeile verschießt, verbrennt die Hände des Schützen bei einem Würfelpatzer oder die Verwendung eines ungeeigneten bzw. ungewohnten Gegenstandes im Kampf hat dann nachteilige Auswirkungen für den Anwender.
Der Patzer ist in meinen Runden also immer mit einem bestimmten Kontext verbunden. Das macht ihn dann besonders und stört auch nicht die Immersion.
--- Ende Zitat ---
Das ist so eine Sache. Einerseits richtig und sehr im Sinne von "rulings". Andererseits auch ein wenig willkürlich.
Ich nehme als Standardergebnis für die meisten Waffen halt gerne (entlehnt von Pendragon btw), dass sie zerbrechen. Das ist eigentlich fast immer plausibel (magische Waffen bereiten mir etwas Kopfschmerzen), es ist leidlich historisch-realistisch und ich mag's, wenn Waffen zu Bruch gehen, weil das oft eine Änderung der Kampfweise erzwingt und Dynamik erzeugt.
La Cipolla:
Ohne euch unterbrechen zu wollen …
Für Nebulith: Wunderschönes Buch! Aber hat schon jemand eine leicht lesbare Textversion der Bestiary-Einträge erstellt oder im Netz gefunden? Wenn ich in Ruhe auf der Couch liege, kann ich sie mit einiger Mühe entziffern, aber zum schnell Nachschlagen während des Spiels ist der Abschnitt irgendwie unbrauchbar (zumindest mit meinen Augen).
ghoul:
--- Zitat von: La Cipolla am 7.01.2026 | 16:45 ---Ohne euch unterbrechen zu wollen …
Für Nebulith: Wunderschönes Buch! Aber hat schon jemand eine leicht lesbare Textversion der Bestiary-Einträge erstellt oder im Netz gefunden? Wenn ich in Ruhe auf der Couch liege, kann ich sie mit einiger Mühe entziffern, aber zum schnell Nachschlagen während des Spiels ist der Abschnitt irgendwie unbrauchbar (zumindest mit meinen Augen).
--- Ende Zitat ---
Ich finde, wenn man sie einmal alle durchentziffert hat, hat man sich daran gewöhnt.
(Zak war leicht ungehalten über meine Kritik an der Schriftart. Allerdings er ist immer ungehalten über jegliche Art von Kritik ...)
Vinter:
--- Zitat von: Skaeg am 7.01.2026 | 15:58 ---Das ist so eine Sache. Einerseits richtig und sehr im Sinne von "rulings". Andererseits auch ein wenig willkürlich.
Ich nehme als Standardergebnis für die meisten Waffen halt gerne (entlehnt von Pendragon btw), dass sie zerbrechen. Das ist eigentlich fast immer plausibel (magische Waffen bereiten mir etwas Kopfschmerzen), es ist leidlich historisch-realistisch und ich mag's, wenn Waffen zu Bruch gehen, weil das oft eine Änderung der Kampfweise erzwingt und Dynamik erzeugt.
--- Ende Zitat ---
Willkürlich ist es dann, wenn Dinge ohne jeglichen Grund und unvorhersehbar geschehen. Bei Waffen von minderwertiger Qualität ist das in der Regel für die Charaktere leicht ersichtlich. Magische Gegenstände haben bei mir grundsätzlich einen Makel. Das muss natürlich nicht unbedingt bei einem kritischen Patzer ersichtlich werden. Und bei der Nutzung von Dingen, bei denen was schiefgehen kann, ist eine gewürfelte 1 die einfachste Methode und auch für die Spieler nachvollziehbar...
Skaeg:
--- Zitat von: Vinter am 7.01.2026 | 18:27 ---Willkürlich ist es dann, wenn Dinge ohne jeglichen Grund und unvorhersehbar geschehen. Bei Waffen von minderwertiger Qualität ist das in der Regel für die Charaktere leicht ersichtlich. Magische Gegenstände haben bei mir grundsätzlich einen Makel. Das muss natürlich nicht unbedingt bei einem kritischen Patzer ersichtlich werden. Und bei der Nutzung von Dingen, bei denen was schiefgehen kann, ist eine gewürfelte 1 die einfachste Methode und auch für die Spieler nachvollziehbar...
--- Ende Zitat ---
Kann alles sein, aber als formulierte Spielregel ist "bei einer natürlichen 1 passiert irgendwas schlimmes, oder auch nicht, je nach Situation" etwas unbefriedigend.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln