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OSR Smalltalk

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Sosthenes:
Für mich ist die "Notwendigkeit" von Klonen relativ einfach. Denn ich finde praktisch keins der Originale sonderlich gut. Die ganz ersten (LBB->AD&D 1) waren horrend präsentiert und organisiert, danach kam viel Wildwuchs. Ich finde auch fast jede Hausregeln einen Gewinn, weil meist aus einer Lernerfahrung entstanden. Dadurch wird oft entweder eine Schwäche ausgeglichen oder etwas mehr persönliche Erfahrung eingestreut. Mit der mag ich nicht übereinstimmen, aber es ist zumindest etwas Persönlichkeit…

Auch ein Grund warum ich Retro-Layout für grotesk empfinde.

Aber ich seh' das auch eher wie 8-Bit Gaming, mein Heldenkultfaktor ist minimalst.

ghoul:
@Sosthenes: Und was für Systeme findest du gut?

tartex:

--- Zitat von: ghoul am 27.03.2022 | 13:53 ---Retourfrage: Wozu?

--- Ende Zitat ---

Steht doch genau vor deiner Frage hier: "ich mag neue D&D-Hausregel-Pakete in schickem A5-Design."

Warum ich D&D-Hausregel-Pakete mag? Weil mir manches an D&D nicht gefällt und ich immer noch einen offiziellen Dialekt der Lingua Franca suche, der tut was mir zusagt.

Vieles an D&D gefällt mir ja auch. Aber Rettungswürfe, Diebe und Leveling z.B. kann man sicher noch besser für meine Zwecke geeignet machen.

Sosthenes:

--- Zitat von: ghoul am 27.03.2022 | 15:50 ---@Sosthenes: Und was für Systeme findest du gut?

--- Ende Zitat ---

Also die eierlegende Wollmilchsau der Rollenspielsysteme ist mir in den letzten Jahrzehnten noch nicht über den Weg gelaufen, ich denke dazu ist mein Geschmack einfach zu variabel. Wie halt bei Musik auch, wenig Leute die immer nur Bach hören.

Ich will auch keinen Systemkriegsthread hier anfangen wo mir dann Leute sagen, dass sie wiederum meine Wahl nicht toll finden. Ist klar, aber bringt jetzt nicht so viel. Ich meinte ja auch explizit "Für mich" und "ich finde" oben. Generell etwas das entweder mehr Eigengeschmack oder Prinzipientreue mit sich bringt. {O/B}D&D ist mir da weder Fisch noch Fleisch, AD&D1 geht auf der einen Achse wenigstens in die richtige Richting, vernachlässigt aber die andere zu sehr.

Also vielleicht deswegen zu OSR Retroclones und verwandten Systemen wo ich finde dass sie Verbesserungen zum "Kanon" einführen:

- OSE: Praktisch unverändertes Kernsystem mit dem ich meine Probleme habe, aber eindeutig bessere Präsentation. Wobei ich da die ersten Heftchen fast noch besser fand. Schlank, portabel, leider halt noch ein bisschen Retro-Fonts.

- Spears of the Dawn: Nicht nur anderer Hintergrund, sondern den auch besser verwoben in die Grundmechaniken. Schnörkellose aber gute Präsentation, mal abgesehen von der Afro-Überschriften-Type.

- Swords & Wizardry: Recht nahe am Original, aber mit ein paar netten Quality-of-Life Sachen und allgemein besser ausgeliefert als die Asbach-Büchlein – wobei das nach Edition variiert. Die deutsche Continual Light find ich ganz gut.

So als Beispiele für Verbesserungen. Ich ließ absichtlich die minimalistischen oder zu "modernen" Varianten raus.

Fezzik:
Das Geheimnis ist sich ein Grundchasis ( z.b. Basic Fantasy Rpg/ Lotfp) zu nehmen und dann so lange Retroklone Bausteine dranzupappen, bis es für einen selbst und seine Gruppe passt.  ;)

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