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[D&D 5E] Player's Handbook - Spielerhandbuch - Deutsche Ausgabe
Deep_Impact:
Wir haben das bei AD&D, wie bei DnD (5) gehalten. Also so wie ihr: Die Battlemap dient eher zur Visualisierung, weniger als Tabletop-Grundlage.
Arldwulf:
--- Zitat von: Pixellance am 21.04.2017 | 06:46 ---Ernsthafte Frage da unwissend: Hat man /Habe ich eigentlich was verpasst wenn man wg einer Rollenspielpause die Editionen zwischen AD&D 2nd Edition und 5e ausgelassen hat?
--- Ende Zitat ---
Eine Menge, ja durchaus. Zum einem den riesigen Erfolg der dritten Edition der sehr viele Spieler ins Hobby brachte und über den Ableger Pathfinder RPG immer noch sehr häufig gespielt wird.
Mit der 4e dann eine vor allem im Netz extrem umstrittene Edition bei der man eine komplette Neuausrichtung gegenüber der 3.5 durchführte. In weiten Teilen stellen 3.5 und 4e Extrempunkte dar, vertreten im D&D Bereich genau gegensätzliche Designphilosophien.
Während 3e/3.5 stark auf Spotlightverteilung, Charakterbasteln und einen gewissen "höher, schneller, weiter" Effekt setzt ist die 4e eher auf Gruppenzusammenspiel, Nutzbarkeit am Spielabend, Spielleiterhilfen und ein etwas breiteres Spektrum von Spielweisen ausgelegt. Aber auch ein deutlich niedrigeres Powerlevel im Vergleich zur Spielwelt.
Die 5e ordnet sich irgendwo dazwischen ein, Regelmechanisch hat aber eigentlich keine der Editionen noch viel mit AD&D gemein. Die 5e als letzte in dieser Reihe wohl sogar noch am wenigsten, sie übernimmt zwar ein paar 4e Mechaniken oberflächlich - schmeißt dafür aber sehr viele andere Dinge komplett um. Wie auch die Vorgänger schon.
AD&D, 3e/3.5/PFRPG, 4e und 5e sind letztlich eigene Spiele und ob du mit denen etwas verpasst hast hängt stark von deinen Vorlieben ab.
Ich hab das mal als
1st ist was fürs Herz, 2nd was zum schmökern, 3rd was zum basteln, 4E was zum Spielen und Pathfinder RPG ist der vielversprechendste Weg um andere Leute zum mitspielen zu finden. Und die 5E ist ein gutes Mittel um Gemüter zu beruhigen, und um festzustellen warum die anderen Editionen eigentlich vieles anders machten.
beschrieben, aber natürlich ist das sehr oberflächlich.
Ich spiele heute noch regelmäßig AD&D, eigentlich bleibt es meine liebste Edition. Ich mag die Ecken und Kanten dort und auch das gefährliche Spielgefühl. Aber natürlich gibt es viele Dinge die im Nachhinein veraltet sind, die man sinnvoller regeln könnte. Sei es ein besseres Klassenbalancing und bessere Lösungen für Nichtkampfsituationen? Mehr zusammenspiel von Spielern und Monstern? Wenn dich sowas interessiert hast du mit der 4e viel verpasst die vielleicht am besten designte und auf Spielbarkeit ausgelegte Edition.
3.5 hab ich auch jahrelang mit viel Spaß gespielt, und ich denke auch hier: Wer das nicht machte hat was verpasst. Es ist das vielleicht umfangreichste D&D, ein wahres Bastelparadies. Und viele die damit heute noch spielen sagen so etwas wie "wenn man nicht versucht es zu brechen und nicht absichtlich die Macken anspielt funktioniert es auch" und haben Recht damit.
Oder anders gesagt: In Rollenspielpausen verpasst man immer was, mach doch nicht so was!
Archoangel:
Ich denke 2E zu 5E könnte schon ein gewisser "Kulturschock" sein, da man ja die Entwicklung des Spiels nicht mitbekommen hat. In etwa so, wie wenn man von CIV2 auf das neue CIV springt.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Arldwulf am 21.04.2017 | 08:21 ---(...)
Die 5e ordnet sich irgendwo dazwischen ein, Regelmechanisch hat aber eigentlich keine der Editionen noch viel mit AD&D gemein. Die 5e als letzte in dieser Reihe wohl sogar noch am wenigsten, sie übernimmt zwar ein paar 4e Mechaniken oberflächlich - schmeißt dafür aber sehr viele andere Dinge komplett um. Wie auch die Vorgänger schon.
(...)
Ich spiele heute noch regelmäßig AD&D, eigentlich bleibt es meine liebste Edition. Ich mag die Ecken und Kanten dort und auch das gefährliche Spielgefühl. Aber natürlich gibt es viele Dinge die im Nachhinein veraltet sind, die man sinnvoller regeln könnte. Sei es ein besseres Klassenbalancing und bessere Lösungen für Nichtkampfsituationen? Mehr zusammenspiel von Spielern und Monstern? Wenn dich sowas interessiert hast du mit der 4e viel verpasst die vielleicht am besten designte und auf Spielbarkeit ausgelegte Edition.
3.5 hab ich auch jahrelang mit viel Spaß gespielt, und ich denke auch hier: Wer das nicht machte hat was verpasst. Es ist das vielleicht umfangreichste D&D, ein wahres Bastelparadies. Und viele die damit heute noch spielen sagen so etwas wie "wenn man nicht versucht es zu brechen und nicht absichtlich die Macken anspielt funktioniert es auch" und haben Recht damit.
Oder anders gesagt: In Rollenspielpausen verpasst man immer was, mach doch nicht so was!
--- Ende Zitat ---
Ok ich werde es mir bei der nächsten Studiumsabsschluß/Berufseinstieg-aufstieg/Familiengründung zu Herzen nehmen ;-)
Hab die englische 5e schon mal kursorisch gelesen.
Dem THAC0 weine ich keine Träne nach, diese Vorteil/Nachteil Regelung ist auch prima, ebenso nur noch eine Erfahrungstabelle, bzw optional Regel diese auch sein zu lassen
Die Ausdifferenzierung und die Sudiffernzierung der Klassen ist prima (Paladin nicht zwingend Awful Good) bis ok (dass die Zauberkundiger Klasse ausdifferenziert wurde sehe ich gemischt.)
Bei den Rassen Drakonier (Dragonlance) und Thiefling (Planescape) aus ihren Settings zu reißen finde ich mau, insb bei letzteren hätte man dann konseqeunt auch die Aasimar im PHB inkludieren sollen und nicht in Volvos Guide verstecken. (OT: Das Lord Soth im Monster Manual de-krynnisiert wurde prangere ich an !).
Ich verbinde mit 5e die Hoffung schlanker, schneller und mehr auf Story konzentriert zu spielen, aber schaun wir mal wie sich das genau darstellt wenn ich das ganze in meiner Muttersprache demnächst lesen kann. Btw wie wurden den Thieflings und Dragon Born (seufz) ins Deutsche übersetzt?
Deep_Impact:
Tieflinge (so werden sie wohl heißen) gab es auch schon in den letzten PC-Spielen, wie Neverwinter Nights.
Aber Todesritter gab es glaube schon in der ersten Edition, also für Krynn. :) Aber ja, man muss ja nicht alles in ein Setting packen, ist Sache des GMs. In den FR gibt es übrigens auch Miltiades oder Shan Nikkoleth, beides Death Knights.
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