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[Degenesis Rebirth]Wie kommt ihr mit den Regeln klar?

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Orok:
Moin Moin!
Der Hintergrund, die grafische Aufarbeitung, beides ganz großes Kino, wie ich es in der Qualität bisher kaum gesehen habe. Das Vorweg.
Ich selber bin dieses mal ein reiner Spieler und besitze auch das Regelwerk nicht selber. Wir haben nun das Startabenteuer gespielt, und ich muss sagen, die Regeln hauen mich nicht gerade vom Hocker, scheinen aber, wenn man sie den im unübersichtlichen Buch findet, ausreichend zu sein. Sie scheinen mir aber sehr aufs Spieler kleinhalten ausgelegt zu sein.
Wie sind da eure Erfahrungen?
Nutzt ihr Hausregeln?
Andere Meinungen?

HEXer:
Ich hab das Regelwerk und habs auch schon gespielt und geleitet. Ich find sie gut. Ich mag es, wenn die Regeln einfach gehalten sind. Spieler klein halten? Ich hab noch keine Charaktere länger gespielt bzw. Gemeistert, aber generell find ich, dass es zum Setting psst, wenn die Charaktere nicht so mächtig werden und öfter mal auf dem Zahnfleisch gehen.

Viral:
Die Regeln sind ok, hauen mich nicht vom Hocker. Aber sie funktionieren deutlich besser als die alten Regeln aus Degenesis 1.0. Mit ist es etwas

Setting und visuelle Darstellung liegen m. M. nach im Spitzenfeld.

Und das "Kleinhalten" von Charakteren liegt im Setting. Es ist kein Pathfinder wo ich irgendwann so Feat-Munchkins spiele, gegen die alle Gegner abstinken. Die Welt und insbesondere der "große Gegenspieler" sind ziemlich tödlich und das bilden die Mechaniken ab.

Caranthir:
Schließe mich meinen Vorrednern an, die Regeln sind ok, man kommt gut klar. Sie sind so einfach, dass man im Spiel eigentlich selten mal nachschlagen muss. Das mit dem Kleinhalten kann ich so nicht unterschreiben. Schrotter, Chronisten (und anderen) haben durchaus die Möglichkeit, Waffen und Technik für die Gruppe zu modifizieren, dass sie deutlich besser werden. Das macht schon vie aus. Und dann hängt eben alles davon ab, wie viel man für Aufträge bekommt. In einer postapokalyptischen Welt hat außerdem kaum jemand ein Problem damit, Leichen zu fleddern usw. Allesein wenig härter, als ich es von 0815-Fantasy-Systemen kenne. Da kommen Gruppen normalerweise schon recht schnell an recht gute Ausrüstung.

JohnnyPeace:
Ich schließe mich auch den Vorrednern an, das Katharsys-System gefällt mir, man kommt gut klar. Bisher hab ich aber sehr wenig damit gespielt, von daher kann ich grade zu sowas wie Charakter-Entwicklung nichts beitragen.

Insgesamt sind die Regeln für mein Empfinden schon recht ähnlich zum Ubiquity-System (das mir ja auch gut gefällt). Wobei ich mir für meine eigene kleine Ubiquity-Abwandlung die Schadensregelung von Katharsys geklaut hab, die ich etwas stimmiger finde.

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