Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Ein paar Gedanken zu Alignment

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Selganor [n/a]:
Die Gesinnungen sind lange nicht mehr so strikt wie noch in AD&D.

Im Prinzip werden sie nur fuer eine wenige Sprueche und magische Gegenstaende sowie ein paar Charakterklassen gebraucht.
Da es diese in Arcana Unearthed nicht gibt kann AU ohne Probleme die Gesinnung "weglassen" (wie die Spielleiter in 90% aller Faelle auch)

Die restlichen 10% kann man sich entweder auf die "Vorgabe" verlassen die auf dem Charakterbogen steht oder man beruecksichtigt die bisherigen Aktionen des Charakters und "definiert" dann die Gesinnung...

Barbara:
Das klingt, als wäre "chaotic neutral" die Gesinnung, mit der du spielen möchtest. Dein Char macht dann gutes oder böses, je nach dem, was ihn weiterbringt.

Kardinal Richelingo:
ich behandle Alignments immer nur als Tendezweiser, meine Spieler haben zumeist keine Gesinnung. Mehr als something good / something neutral muss bei mir nicht auf dem zettel stehen. Ich überlasse es einfach den Spielern. Da ich gesinnungszauber ähnlich einfältig finde, sind sie bei mir nicht zugelassen.

Crujach:

--- Zitat von: Dr. Sylvia Sinclair am 28.02.2005 | 13:05 ---Das klingt, als wäre "chaotic neutral" die Gesinnung, mit der du spielen möchtest. Dein Char macht dann gutes oder böses, je nach dem, was ihn weiterbringt.

--- Ende Zitat ---
dahingehend hab ich mich nun auch entscheden

ting-bu-dong:
Tach,
wie bereits angedeutet ist die Gesinnung kein enges Verhaltensgeruest, sondern gibt die Tendenz des Charakters an. Eine gute Gesinnung gibt nur an, dass man grundsaetzlich hilfsbereit, freundlich und nicht besonders sadistisch ist. Rechtschaffenheit bedeutet einfach, dass der Charakter eine Vorliebe fuer Ordnung und Strukturen aufweist, waehrend Chaos eher Opportunismus und Laune beinhaltet.

Gesinnungen voellig ueber den Haufen zu werfen ist bei D&D meiner Meinung nach problematisch. Es gibt einfach zu viele Aspekte, vor allem in der Magie, die auf den Gesinnungen aufbauen.
Was ich aber ablehne, ist eine Pauschalisierung der Gesinnungen. Aussagen wie "Orks sind Boese", "Aasimar sind Gut" sind es die das Fantasygenre an Klischees leiden lassen. Auf Individuenebene finde ich Gesinnungen durchaus sinnvoll, um die moralische Einstellung des Charakters grob auf den Punkt zu bringen (s. der Eberronansatz).

tbd

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