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System, das beim Freeform-Rollenspiel auf Spielerebene unterstützt

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Chiarina:
Was für ein Beispiel meinst du denn?

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Ara am 23.05.2017 | 15:32 ---Everway? Davon hab ich schon mal gelesen, aber das ist ja schon recht alt. Bekommt man das überhaupt noch irgendwo?

--- Ende Zitat ---
Restekisten von Rollenspiellaeden vielleicht, als PDFs gibt's die (legal) scheinbar nicht. :(

Aber ich krame mal das Regelwerk raus um die "Kernregeln" (Law of Drama, Karma, Fortune) mal kurz anzureissen wenn das hilft.

Duck:
FU gibt es übrigens mittlerweile auch auf Deutsch: https://fu-rollenspiel.de/

Ara:

--- Zitat ---Was für ein Beispiel meinst du denn?
--- Ende Zitat ---
Das, das ich selbst für FU gemacht hatte - ob Barjan es schafft den Räuber zu entwaffnen. Dazu meinte ich dann, dass ich den Eindruck habe, dass die Archipelago III Karten nicht für die Beantwortung von so kleinen Fragen gedacht sind, sondern für größere, dramatischere Wendepunkte in der Geschichte.
Täuscht das? Ich meine wir haben sie ja noch nicht ausprobiert.

@Selganor: Danke für das Angebot, aber ich denke es ist nicht notwendig, dass du dir die Arbeit machst. Ich hab ein paar Reviews über Everyway gelesen und es klingt zwar interessant, aber auch zu aufwendig für meinen speziellen Zweck hier.

@Duck: Danke für den Hinweis. :)

Chiarina:
Also tendenziell weiß ich, was du meinst und stimme dir zu.

Allerdings wundere ich mich ein bisschen, wenn ihr wirklich viel Freiform spielt, dass ihr dann in den Kämpfen offensichtlich recht minutiös erzählt.

"Na gut, dann hole ich mit meinem linken Arm aus, täusche einen Angriff an, nur um ihm dann aber ein Bein  zu stellen."
"Er hat deine Aktion mit seiner Reaktionsschnelle durchschauen können, allerdings kostet ihn das Ausweichen deines Beines seinen eigenen Angriff."
"Jetzt versenke ich den Dolch in meiner rechten Hand in seiner Magengrube!"
"Genau das hat er gewittert, als du zuerst mit Links zugeschlagen hast. Er tritt zur Seite, du stolperst nach vorn und er haut dir mit seinem Streitkolben eins über den Schädel."
"Als ich merke, das ich mein Ziel nicht finde reagiere ich mit einem Flikflak und entgehe so knapp seinem Streitkolben."

Wenn ihr so spielt, dann sind die Archipelago Karten nicht so günstig. Aber spielt ihr wirklich so, wenn ihr Freiform spielt? Bei uns sind die Kämpfe gröber aufgelöst.

Das Beispiel, das du gebracht hast - "Schafft es Barjan, den Räuber zu entwaffnen?" - spielt in so einer mittleren Liga. Ich denke auf dem Level funktionieren die Karten noch ganz gut. Ich habe einfach dreimal gezogen:

1. No, and someone or something dear to you is harmed, lost or destroyed.
Du greifst nach seiner Waffe, aber nach einer kurzen Ausweichbewegung seinerseits fasst du ins Leere, stolperst und knallst dabei gegen die Wand des Raumes. Ein Klirren zeigt dir, dass die Phiolen mit den Heiltrünken bei dem Aufprall zerstört worden sind.

2. Yes, and something completely unrelated is a smashing success.
Du greifst nach seiner Waffe und hältst sie fest. Deinem Gegner tritt der Schweiß auf die Stirn und es entfährt ihm der Fluch "Bei der schwarzen Ziege...!" Eine wichtige Information! Endlich hast du Gewissheit, dass du es mit den gesuchten Kultisten zu tun hast!

3. Yes, but something entirely unrelated goes badly wrong.
Du greifst nach seiner Waffe und reißt sie ihm aus der Hand. Der Sieg scheint greifbar nahe, aber in genau diesem Moment öffnen sich die Türen des Saales und die Leibwächter des Mannes stürmen herein.

Das Vorteilhafte an den Archipelago-Karten ist, dass du noch eine Anregung über das bloße "Ja, aber..." hinaus erhältst. Bei uns wurde das Spiel dadurch flüssiger.

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