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Legenden - Eine eigene D&D 5e Kampagnenwelt

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Runenstahl:
Danke für das Feedback ! Die Schrift ist im Vergleich zu normalen RPG-Produkten tatsächlich recht groß.
Finden andere denn auch das sie (unabhängig von der Größe) schwer zu lesen ist ?

Siouxy:
Du hast eine Serifenschrift gewählt, die sind am Bildschirm immer schwer zu lesen.
Soll das Ganze denn überwiegend als PDF oder als Druck verwendet werden?
Über den Inhalt kann ich leider kein Feedback geben, ich hatte noch nicht wirklich die Zeit zum Reinschnuppern.

Shadom:
serifenlose Schrift mit Blocksatz wäre besser lesbar.
"Flair" kommt durch Überschriften. Fließtext braucht Effizenz. Ich selber mag Fontin Sans. Ist aber dein Ding :)

Rassen:

Die Rassen finde ich gut, aber deutlich ablesbar an ihrer Inspiration.

Halborks, Menschen, Echsen-Römer, Hochelfen mit leichten Drow Allüren.
Das war deutlich erkennbar.
Das ist aber nicht schlecht! Bis auf die Menschen haben alle Rassen einen leichten Anstrich, der sie etwas besonders macht. Trotzdem noch gut an ihren Stereotypen zu erkennen. Finde ich gut. Einzig: Alle 4 sind gute Kämpfer.

Das geht nicht:
" wilde und stolze Krieger"  "gut ausgebildete Soldaten" "für ihre Effizienz gefürchtet und gelten als nahezu unbesiegbar." " überlegene Schwertkämpfer sondern beherrschen auch gefährliche Kampfzauber"

Wenn alle gute Kämpfer sind, dann ist keiner ein guter Kämpfer. Die Rassen können sich ja nur aneinander messen.

Ystar:

Die angedeutete Karte hat ein paar geologische Seltsamkeiten. Dazu mehr wenn gewünscht, aber es ist ja sowieso nur eine Skizze.

Die Tuatha haben unterschiedliche Kulturen? Sehr gut! Ich hoffe das gilt auch für die anderen Völker!


Setting:
Finde die Beschreibung insgesamt gut. Mich wundert es wieviel Platz du für Sklaverei nutzt. Selbst in einem 200 Seiten Settingband, würde ich hier maximal eine halbe Seit erwarten. Da würde ich evtl. kürzen.
Indianer und andere Eingeborene klingt in unserer Zeit der political Correctness etwas schwierig, wenn du damit eine blutrünstige Bronzezeit Kriegerrasse meinst. Überdenk das.

Kampagnenideen:
Klingen allesamt nach vernünftigen Bodenständigen Kampagnen. Jeweils ein zentraler Konflikt mit verständlichen Fraktionen und deren Motivationen. Alles aber recht kampfbetont, Macht bei D&D aber wohl auch Sinn.

Fazit: Bin kein D&D Fan, aber deine Welt ist echt ordentlich bisher. Sinnvolle Motivationen, bekannte aber leicht angepasste Motive. Es fehlt das WOW-Element, um es "kommerziell" veröffentlichen zu können, aber für eine heimische Runde oder ein kostenloses PDF auf Drivethru mehr als gute Basis.

Greifenklause:

--- Zitat von: Shadom am 16.06.2017 | 09:48 ---...

Das geht nicht:
" wilde und stolze Krieger"  "gut ausgebildete Soldaten" "für ihre Effizienz gefürchtet und gelten als nahezu unbesiegbar." " überlegene Schwertkämpfer sondern beherrschen auch gefährliche Kampfzauber"

Wenn alle gute Kämpfer sind, dann ist keiner ein guter Kämpfer. Die Rassen können sich ja nur aneinander messen.

...
--- Ende Zitat ---

Je nach dem wie man es interpretiert, ist das doch sehr wohl ein Unterschied.
A) Brutale Einmannarmee, ein einzelner Soldat legt sich NIE mit diesen an.
B) beeindruckende Tapferkeit, ein großes stehendes Heer, selbst der einfachste Bauer hat ein Minimum an Kampferfahrung. Gut in kleinen Einheiten, wo A die Disziplin fehlt.
C) Ähnlich wie B, nur mit noch mehr Disziplin, was sich inbesondere in großen Einheiten auswirkt. Dafür wenig Graswurzelkrieger wie B und einzeln eher hilflos, weil einem das Agieren in großen Einheiten fehlt.
D) wie A nur mit anderem Ansatz. Hier wird Wildheit durch überlegene Schwertkunst und Zauberei ausgeglichen. Auch effektiv gegen B, wo man Bauernsoldaten mit Panikzauberei vertreiben könnte, aber absolut hilflos gegen C. Dafür ist D vielzusehr auf das Individuum konzentriert.

Sobald ich mehr hineininterpretiere wirkt das ganze wie ein kompliziertes "Stein-Schere-Papier" bei annäherndem Balancing.

Shadom:
Sehe ich durchaus ein. Ich bleibe aber dabei, dass 4 Völker, die alle auf die eine oder andere Art tolle Kämpfer sind, langweilig wirken.
Warum nicht Sidhe körperlich schwach, aber eben geniale Zauberer? Oder aufgrund ihrer Unsterblichkeit einfach sagen, dass sie sich auf körperliche Auseinandersetzungen eigentlich nie einlassen und daher ungeübt sind.
Warum bei Tuatha nicht den Soldaten einfach unerwähnt lassen und stattdessen z.B. ihre Kreativität betonen?

Die anderen beiden sehe ich ja ein, aber mit der Dichotomie von barbarischer Krieger und disziplinierter Legion, haben wir doch schon ein schönes Feld aufgespannt, mit dem der gut ausgebildete Krieger und der kunstvolle Schwertkämpfer unnötig werden.

Vielleicht habe ich aber auch wirklich die falsche Sicht. Wie gesagt ich bin in den Thread reingestolpert. Im D&D Umfeld bin ich normalerweise nicht unterwegs. In meinen üblichen (eher narrativen) Spielen wäre ich bei 4 Völkern, die alle so toll Kämpfen können gelangweilt.

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