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Genesys - Announcing a New Roleplaying Game Featuring the Narrative Dice System
Weltengeist:
--- Zitat von: boeseMuh am 13.09.2021 | 11:43 ---Am Anfang fand ich die Magieregeln sehr interessant.
Nachdem ich jetzt ca. ein Jahr ne Kampagne leite, bin ich enttäuscht. Es werden immer die gleichen Zauber geworfen und Kreativität wird nicht, wie erhofft, gefördert.
--- Ende Zitat ---
Nun habe ich Genesys tatsächlich (bis auf einen traumatischen Abend Warhammer 3) nie gespielt, nur durchgelesen. Aber mein Eindruck war, dass man das im Grunde über das ganze System sagen kann. Da hat man diese "narrative dice", und irgendwie habe ich mir vorgestellt, dass man zu dem Ergebnis eigene Ideen bastelt, was das nun bedeuten könnte. Aber gerade bei taktischen Situationen scheint dann ja doch wieder vieles fest anhand der Würfelergebnisse verregelt zu sein...
JS:
Das hängt von den Spielern ab. Möchtest du alles vorgekocht und kriegst deine Phantasie nicht mal auf Trab, dann guckst du nur nach den festen Optionen. Bist du etwas flotter unterwegs, kannst du wirklich viel aus den Würfeln und Interpretationen machen.
Boba Fett:
--- Zitat von: Weltengeist am 13.09.2021 | 12:53 ---Aber gerade bei taktischen Situationen scheint dann ja doch wieder vieles fest anhand der Würfelergebnisse verregelt zu sein...
--- Ende Zitat ---
Kann ich aus dem Star Wars System so nicht bestätigen. Vor allem, weil es auch Würfelergebnisse gibt, die eben schwer zu interpretieren sind.
"Ich hab null Erfolge gewürfelt aber 7 Vorteile. Was mach ich jetzt mit denen?"
Das System lebt ja von Synergien der Spieler miteinander, die sich gegenseitig Dinge hin- und herschieben.
Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, aber eine tolle Einrichtung, die das Spiel wirklich bereichert.
Und wenn man sich mal von "ich muss das alles beschreiben und in Szene setzen und ich muss jeden erwürfelten Vorteil unterbringen" frei gemacht hat, ist das sehr lustig.
Aber nach wie vor: Realms of Terrinoth - Setting elevator pitch anyone?
boeseMuh:
Die Kämpfe bei Genesys finde ich nach wie vor sehr gelungen. Sie bleiben ziemlich spannend, ohne direkt zu tödlich zu werden. Und haben für mich eine gute Mischung aus Taktik, Cineasmus und Geschwindigkeit.
Außerhalb des Kampfes häufen sich für meinen Geschmack irgendwann die Triumphe zu sehr, wenn hochstufige Helden immer mit 4-5 gelben Würfeln schmeißen. Das entwertet den Triumph dann etwas.
Außerdem fordert das System eigentlich durch die lange Fertigkeitsliste zum Vielwürfeln auf, aber die Häufung von Erfolg mit Vorteil oder Fehlschlag mit Nachteil etc. lässt dieses Feature dann schnell überfordernd wirken.
Insgesamt taugt das System für mich eher für ergebnisoffene Kampagnen als für fertige Abenteuerpfade.
Raven Nash:
--- Zitat von: Boba Fett am 13.09.2021 | 12:36 ---Naja, bei mir sind die D&D5e Charaktere alle inzwischen Level 11+ und so langsam merkt man, wie viel Aufwand in Vorbereitung und Verwaltung (im Konflikt) es bedeutet, für Charaktere diesen Level Oppositionen zu stellen. Mich nervt die endlose Spiraltreppe der Kompetenz ja ohnehin endlos.
Deswegen gucke ich mich gerade neugierig um.
--- Ende Zitat ---
Ist bei Genesys aber nicht viel anders. Wenn du mal 800+ XP Chars hast, bist du genau dort, wo du jetzt mit 11+ bist. Plus Spielern, die jede Übersicht über ihre Talente verloren haben. >;D
--- Zitat ---Aber nach wie vor: Realms of Terrinoth - Setting elevator pitch anyone?
--- Ende Zitat ---
Hab zwar keine Ahnung, was ein "elevator pitch" sein soll - aber was genau willst du denn wissen?
Und nein, das Setting hat einfach keinen USP. ;D
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