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Angriff und Trefferzonen mit einem Wurf

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Fenix:
Hallo,

beim Warhammer FRP gefällt mit die Ermittlung der Trefferzonen sehr gut: man würfelt den Angriffswurf mit W% und im Erfolgsfall werden Einer und Zehner umgedreht nach einer Übersicht zur Bestimmung der Trefferzone verwendet. Beispiel: der Angreifer würfel 42, was zum Treffen reicht und umgedreht ist es als 24 ein Treffer auf den rechten Arm. Die Verteilung ist dabei recht gut vorgenommen.

Gibt es noch andere Systeme, wo die Trefferlokalisation ähnlich geregelt ist, d. h. mit ein und dem gleichen Wurf wie der Angriff?

Wie könnte sowas bei einem System, das auf 3W6 basiert aussehen? Hier käme zum Erfolgswurf die typische Kombination Attribut+Fertigkeit+3W6 zum Einsatz.
Treffer sollten mit abnehmender Wahrscheinlichkeit gegen Körper, Arme, Beine und Kopf gehen.

OldSam:
Angriff und Trefferzone in einem Wurf ist das zwar nicht, aber...

...da Du speziell nach 3W6 fragst, würde ich sagen, dass Du wahrscheinlich direkt bei der Hit-Location-Tabelle von GURPS klauen kannst...;) Der einzige Punkt zu beachten ist, dass bei GURPS die höheren Wahrscheinlichkeiten der Hit Locations sich in der Mitte der Skala ansiedeln, also um die 10 herum sind die wahrscheinlichsten Trefferzonen und so weiter in dieser Logik. Falls Du das vom Zahlenbereich anders haben willst, müsstest Du ggf. noch umsortieren, ansonsten bist Du aber praktisch direkt fertig... :)

...zu bedenken an dem Mechanismus "beides in einem" zu haben ist natürlich, dass _gezielte_ Angriffe (z.B. gewollt auf die Hand) somit offenbar nicht mehr möglich sind, oder...? Würde ich in den meisten Settings nicht unbedingt haben wollen, aber für das ein oder andere ist es vielleicht ganz cool, komplett auf Tabellenwurf zu gehen...

[gelöscht durch Administrator]

LushWoods:
Die ORE (One Roll Engine) macht Angriff, Trefferzone, Schaden (und Multiple Attacks) in einem einzigen Wurf.

1of3:
Steht die Trefferzone auch direkt fest, auch wenn sie da nicht ausgwürfelt wird: Du sagst vor dem Angriffswurf an, welche Zone du angreifst und das bestimmt die Schwierigkeit. Schaden steht dann auch direkt fest.

YY:

--- Zitat von: OldSam am 31.07.2017 | 13:10 ---...zu bedenken an dem Mechanismus "beides in einem" zu haben ist natürlich, dass _gezielte_ Angriffe (z.B. gewollt auf die Hand) somit offenbar nicht mehr möglich sind, oder...?

--- Ende Zitat ---

Wieso? Entkoppeln geht doch immer; dann erhöht sich z.B. die Schwierigkeit und dafür wird die Trefferzone nicht regulär bestimmt, sondern ist festgelegt.



Warhammer vermeidet ein Phänomen weitgehend, das mich bei den meisten derartigen Ansätzen stört:
In der Regel kann man aufgrund der zu würfelnden Zahl nicht den gesamten Wertebereich der Würfel komplett ausnutzen und das begrenzt die möglichen Trefferzonen.
Wenn ich also z.B. mit 3W6 eine 10 unterwürfeln muss, fallen alle Trefferzonen über der 10 für diesen Wurf weg. So geschickt kann man das gar nicht verteilen, dass es da nicht ein bisschen knirscht.

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