Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

[Gib mir einen Tipp] Lass uns mal die Bösen spielen...

<< < (3/7) > >>

Tante Petunia:
In Nomine Satanis/Magna Veritas macht richtig Spaß! Und es ist deutschsprachig...
https://de.wikipedia.org/wiki/In_Nomine_Satanis/Magna_Veritas

Das Problem könnte die Verfügbarkeit sein.... :-\

D. M_Athair:
... das Konzept "die Bösen" scheitert meist daran, dass Spieler.innen keine gemeinsame Lösung finden.
Die Grundschwierigkeit ist mMn einen sinnvollen Gruppenzusammenhalt und eine gemeinsame "böse Motivation" zu finden.
Bei "strahlenden Helden" ist das grundsätzlich ähnlich schwierig, allerdings hat man da den Vorteil, dass es hier viele Vorbilder aus anderen Medien (v.a. der Literatur) hat.

Klassiker sind:
Vampire: die Maskerade - Sabbatrunde. (Wir hatten enorme Schwierigkeiten die Gruppe als solches zusammenzuhalten.)
Warhammer 40K RSP: Schwarzer Kreuzzug. (Hab ich nie gespielt.)

Bald wird sich wohl
Unaussprechlichen Kulten (Cthulhu-Kultisten) dazugesellen. Hier sehe ich auch gute Möglichkeiten für funktionierendes Zusammenspiel.


Hunde im Garten des Herrn - kann man "böse" spielen. Man muss nur eine manipulativ-rigoristische Moral zu Grunde legen.
 

Evil Batwolf:
Ich kenne ihn selbst nicht, habe es aber mal bei drivethru gesehen:

Der "Way of the Wicked" Adventure-Path, beispielhaft mal der 1. Teil http://www.drivethrurpg.com/product/97640/Way-of-the-Wicked-Book-One-Knot-of-Thorns

KhornedBeef:

--- Zitat von: D. Athair am 14.08.2017 | 14:08 ---... das Konzept "die Bösen" scheitert meist daran, dass Spieler.innen keine gemeinsame Lösung finden.
Die Grundschwierigkeit ist mMn einen sinnvollen Gruppenzusammenhalt und eine gemeinsame "böse Motivation" zu finden.
Bei "strahlenden Helden" ist das grundsätzlich ähnlich schwierig, allerdings hat man da den Vorteil, dass es hier viele Vorbilder aus anderen Medien (v.a. der Literatur) hat.

[...]

--- Ende Zitat ---
Schwarzer Kreuzzug führt dafür "compacts" ein: Ein Art Vertrag, bei dem sich die Teilnehmer auf ein gemeinsames Ziel einschwören, dass sie bis zum Erreichen über ihre anderen, möglicherweise gegenläufigen, Interessen stellen. Eine Art Starthilfe, bis die gegenseitige Nützlichkeit vielleicht allgemein akzeptiert ist.

Quaint:
Ich finde für so Sachen wie "reverse supernatural" kann man mit diversen Verdächtigen aus der urban fantasy sparte ganz gut arbeiten. Ich hab beispielsweise gerade eine Vampire the Requiem Runde, die zugegebenermaßen eine kleine Gruppengröße hat, aber dafür kann man halt super auf die einzelnen Leute eingehen. Und die Charaktere sind halt gut befreundet, aber irgendwie auch so Nichtsnutze am unteren Rand der Vampirgesellschaft, und eine wichtige Motivation für alle ist der gesellschaftliche Aufstieg. Und manchmal werden da dann Aufträge für höhere Tiere ausgeführt, manchmal wird im großen Stil mit Drogen gehandelt und jetzt letztens haben sie sich mehr oder weniger mit einem okkulten Blutkult angefreundet. Die Charaktere selbst würden sich nicht unbedingt als böse bezeichnen, wenn auch vielleicht nicht als "Boyscout", aber de facto machen die einige Sachen, die bei Licht betrachtet schon übel sind. Unter anderem haben wir letztens tatsächlich auch mal Vampirjäger gejagt.

Allerdings muss man bei diesen ganzen Sachen, egal ob classic Word of Darkness, New World of Darkness oder Chronicles of Darkness halt wegen Moralregeln schauen. Von Haus aus bringen die alle oder fast alle irgendwelche Regeln mit, die einen bestrafen, wenn man sich daneben benimmt. Aber ich finde, dass man das auch ganz gut überarbeiten oder gleich weglassen kann.

Es gibt natürlich auch sowas wie Witchcraft oder das Dresden Files Rollenspiel, und ich würd mir denken, dass da mit etwas Arbeit auch "reverse Supernatural" drin ist, und insbesondere dürften die auch leichter eine größere Vielfalt von SC-Wesen ermöglichen, aber ich hab auch viel viel weniger Ahnung von denen und kann daher nicht so sehr viel dazu sagen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln