Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Systemwahl für eine große Ersti-Runde
Greifenklause:
Meine Erfahrungen mit anderen Systemen sind begrenzt. Derzeit kann ich nur zu vier Systemen semi-objektive Bewertungen vor nehmen:
1.) DSA1-Retroklon-Homebrew
Sehr einfach, sehr schnell in der Generierung..... aber dammit: Kein offizielles System. Es gibt aber verschiedenste Versuche von verschiedensten alten Hasen, die sicherlich mehr auf dem Kasten haben als ich.
2.) Splittermond
Mittlere Schwierigkeit. Schnell bis langsam in der Generierung. Sehr ausgewogen. Sogar die vorgefertigten Charaktere sind fast alle sehr gut spielbar. Freibau möglich.
3.) DSA5
Mittlere Schwierigkeit Schnell bis langsam in der Generierung. Sogar die vorgefertigten Charaktere sind fast alle sehr gut spielbar.
Schleppt aber noch zu viele Altlasten mit sich herum. Die magischen Traditionen sind zu starr. Subsubfertigkeiten für Miniklassen fügen sich in meinen Augen nicht in die übrige Mentalität ein.
Freibau möglich, aber hier und da eingeschränkt.
----
Marginale Erfahrungen habe ich mit Fate Turbo.
Wer grundsätzlich Spaß hat, sich auch einzubringen statt eher zuzuhören, dem würde ich als Anfänger Fate Turbo empfehlen
Bildpunkt:
Hmm die Frage welches Einsteigersetting man nehmen sollte ist ggf auch nicht so trivial. Zwei Bekannte von mir wollen nun auch mal Rollenspiel in Form eines Einmalspieleabend ausprobieren. Da sie viel Fantasy querbeet lesen sollte auch das Setting stimmen. Da faellt mir aktuell eigentlich nur Symbaroum als Setting aus einem Guss ein oder ggf DSA Andergast u Nostria. Oder gleich Dark Sun als Kontrast. Gibt es noch aehnlich stimmige nicht zu generische Settings fuer Einsteiger? Faerun waere mir jetzt schon zuviel aufgrund der Rassen und Klasseninflation von 5e...hmm und Beyond the Wall ist wohl fuer Vielfantasyleser zu "Auenlandig" ?
Blizzard:
--- Zitat von: Ucalegon am 15.10.2017 | 23:49 ---Interessant. Die 3. Person ist, denke ich, auch weniger problematisch als die Vergangenheitsform: Also "Lucas ging/horchte/schaute usw."
--- Ende Zitat ---
Wobei wir die Vergangenheitsform nie oder selten in unseren bisherigen Runden verwendet haben, sondern weitestgehend im Präsens geblieben sind.
--- Zitat von: Hellstorm am 19.10.2017 | 08:01 ---Systeme, welche ich für "Rollenspielpräsentation" vorschlage:
...
Cthulhu -> Charakterbogen trifft klare Aussagen aber ein sehr railroadiges Abenteuer sollte genutzt werden.
--- Ende Zitat ---
Und an diesem Punkt frage ich mich erneut, wie man ernsthaft Cthulhu als Anfänger-/Einsteigerrollenspiel empfehlen kann...
Boba Fett:
Mein persönliches Ding ist ja Midgard, abwr das würde ich nicht empfehlen.
Die Systeme meiner Wahl wären:
- der eine Ring
und
- Star Wars - am Rand des Imperiums (oder Zeitalter der Rebellion)
Gründe:
Die Regeln sind relativ schnell zu vermitteln,
und die Spielwelten sind mit größter Wahrscheinlichkeit bekannt.
Außerdem hat man so ein Fantasy und ein Space Opera (SciFi traut man sich bei SW ja nicht zu sagen) in der Tasche.
Daß Star Wars keine coolen Szenarios hat würde ich nicht sagen.
Aber ich würde mir eh vorgefertigte Charaktere mitnehmen und auch die Abenteuer selbst erschaffen.
Wobei „Jenseits des Randes“ schon ein ganz nettes Szenario darstellt, auch wenn ich das ein wenig aufpeppen würde.
Aber Star Wars ist auch nur für die gut, die Star Wars mögen. Wenn deine Newcomer dem nichts abgewinnen können, steht „der eine Ring“ mit Mittelerde als gute Alternative dar. Wenn sie das auch nicht mögen, na dann würde ich glaube ich kapitulieren. Oder Buffy anbieten... ;)
Skeeve:
--- Zitat von: Boba Fett (away) am 22.10.2017 | 23:09 ---Aber Star Wars ist auch nur für die gut, die Star Wars mögen. Wenn deine Newcomer dem nichts abgewinnen können, steht „der eine Ring“ mit Mittelerde als gute Alternative dar. Wenn sie das auch nicht mögen, na dann würde ich glaube ich kapitulieren. Oder Buffy anbieten... ;)
--- Ende Zitat ---
Wo ich das lese.... bei der Durchsicht meiner PDFs ist mir heute mal "Winterbreak" kurz aufgefallen und nun musste ich wieder daran denken.
Einfach nur "Horror am College" als Setting? Das kennt doch auch jeder, oder nicht?
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