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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Raven Nash:

--- Zitat von: Teylen am 19.09.2022 | 16:34 ---Zumindest habe ich es öfters gesehen, so in echt, das in einer großen Gruppe Weißer Personen mitunter eine handvoll nicht Weiße Personen sind.
--- Ende Zitat ---
Aber wohl eher nicht in einem frühmittelalterlichen Kontext.  ;) Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer: Wenn das Ganze entweder in der Jetztzeit spielen würde, oder das Umfeld entsprechend aufgebaut wäre, gäbe es absolut kein Problem. Da wäre absolut nichts Auffälliges.
In diesem Kontext wirken die Herrschaften aber leider wie Fremdkörper, weil sie eben auch die einzigen sind.

Ich finde ja, dass die Zwergen-Storyline bisher die einzige ist, die tatsächlich in sich Sinn ergibt und (aufgrund fehlender Quellen) auch die Quelle nicht mit Füßen tritt. Und ich mag Dissa (Nissa?) - sowohl Charakter als auch Schauspielerin überzeugen als hartschalige Zwergin. Ein paar dunkelhäutige Zwerge im Hintergrund würden reichen, um sie auch nahtlos einzufügen.

Arondir ist weiterhin langweilig und die schwachsinnigen Kung Fu Moves inklusive Pfeilfangens bringen mich maximal zum Kopfschütteln. Und warum die Orks im Dorf plötzlich Englisch (Westron) reden, weiß wohl auch keiner.

Ach ja, Galadriel und die völlig zerschossene Numenor-Zeitlinie... Nervig bis langweilig.

Runenstahl:
Galadriel agiert leicht von oben herab. Arrogant. Jemand der es besser weiß als diese kurzlebigen Menschen. Das finde ich gar nicht so unpassend für eine nahezu unsterblichen Charakter. Keine Ahnung wie alt sie ist, aber sie hat deutlich mehr Erfahrung als die Menschen und überhaupt sind die Menschen zu dem Zeitpunkt eine noch sehr junge Rasse die sich bisher kaum bewiesen haben bzw gezeigt haben das Teile von ihnen doof / gierig genug waren sich auf Saurons Seite zu stellen.

Arldwulf:

--- Zitat von: Raven Nash am 19.09.2022 | 17:06 ---Aber wohl eher nicht in einem frühmittelalterlichen Kontext.  ;) Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer: Wenn das Ganze entweder in der Jetztzeit spielen würde, oder das Umfeld entsprechend aufgebaut wäre, gäbe es absolut kein Problem. Da wäre absolut nichts Auffälliges.

--- Ende Zitat ---

Naja ... eher: "in unserer heutigen Vorstellung des Frühmittelalters ist es ein Problem"

Was aber mehr über eben jene Vorstellung aussagt als darüber was "realistisch" ist. Und natürlich kann man sagen "Tolkien hatte eine andere Vorstellung, wenn man die verfilmen will müsste es anders aussehen"

Aber so ganz stimmt halt nicht einmal dies.

klatschi:

--- Zitat von: Runenstahl am 19.09.2022 | 17:08 ---Galadriel agiert leicht von oben herab. Arrogant. Jemand der es besser weiß als diese kurzlebigen Menschen. Das finde ich gar nicht so unpassend für eine nahezu unsterblichen Charakter. Keine Ahnung wie alt sie ist, aber sie hat deutlich mehr Erfahrung als die Menschen und überhaupt sind die Menschen zu dem Zeitpunkt eine noch sehr junge Rasse die sich bisher kaum bewiesen haben bzw gezeigt haben das Teile von ihnen doof / gierig genug waren sich auf Saurons Seite zu stellen.

--- Ende Zitat ---

Und die Neménorer machen nicht das, was sie (aus Galadriels Sicht) tun sollte, sondern blödeln auf ihrer Insel rum und haben sich eindeutig gegen eine Zusammenarbeit mit den Elben entschieden. Sie bekommt ja in einer Tour Anfeindungen und ihr Volk wird dargestellt, als haben sie alles falsch gemacht.
Gleichzeitig ist ihr eigenes Volk absolut blind vor der Gefahr und sie wird als Kriegstreiberin gesehen, sieht sich aber in ihrem Handeln bestätigt.

Ich kann also ihre schnippische und arrogante und genervte Haltung verstehen.



--- Zitat von: Raven Nash am 19.09.2022 | 17:06 ---Aber wohl eher nicht in einem frühmittelalterlichen Kontext.  ;) Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer: Wenn das Ganze entweder in der Jetztzeit spielen würde, oder das Umfeld entsprechend aufgebaut wäre, gäbe es absolut kein Problem. Da wäre absolut nichts Auffälliges.
In diesem Kontext wirken die Herrschaften aber leider wie Fremdkörper, weil sie eben auch die einzigen sind.

--- Ende Zitat ---

Wobei es halt auch in einem frühmittelalterlichem Kontext zu einer breiteren Mischung und Diversität gekommen sein könnte, als wir heute als "normal" ansehen. Aber das Thema ist hier schon so oft diskutiert worden, dass die Argumente dafür UND dagegen schon zerkaut sind. Dasselbe Argument kam auch beim Rad der Zeit, dasselbe Argument wird immer wieder in anderen Serien kommen. Dass es halt auch hauptsächlich auf kulturellen Erwartungen basiert, möchte ich dennoch nochmal unterstreichen.

Teylen:

--- Zitat von: Raven Nash am 19.09.2022 | 17:06 ---Aber wohl eher nicht in einem frühmittelalterlichen Kontext.  ;) Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer: Wenn das Ganze entweder in der Jetztzeit spielen würde, oder das Umfeld entsprechend aufgebaut wäre, gäbe es absolut kein Problem. Da wäre absolut nichts Auffälliges.
In diesem Kontext wirken die Herrschaften aber leider wie Fremdkörper, weil sie eben auch die einzigen sind.
--- Ende Zitat ---
Einerseits ist es in keinem frühmittelalterlichen Kontext, es ist im Kontext einer Fantasy Serie.
Andererseits gab es auch damals schon entsprechende Handlungsbeziehungen und kultureller Austausch der dazu führte das es jetzt ein paar über all zu finden waren.

Der einzige Kontext der es ggf. merkwürdig macht ist mE der Umstand das in den hiesigen Medien die Sachen halt als komplett Weiß dargestellt wurden, bis dahin das man es erwartet bzw. für realistisch hält.



--- Zitat ---Ich finde ja, dass die Zwergen-Storyline bisher die einzige ist, die tatsächlich in sich Sinn ergibt und (aufgrund fehlender Quellen) auch die Quelle nicht mit Füßen tritt. Und ich mag Dissa (Nissa?) - sowohl Charakter als auch Schauspielerin überzeugen als hartschalige Zwergin. Ein paar dunkelhäutige Zwerge im Hintergrund würden reichen, um sie auch nahtlos einzufügen.

Arondir ist weiterhin langweilig und die schwachsinnigen Kung Fu Moves inklusive Pfeilfangens bringen mich maximal zum Kopfschütteln. Und warum die Orks im Dorf plötzlich Englisch (Westron) reden, weiß wohl auch keiner.
--- Ende Zitat ---
Naja, von der Diversität sind die Sachen nicht unbedingt unterschiedlich.
Nu, und die Moves passen ziemlich zudem was man Legolas in den HdR Filmen machen ließ und dann beim Hobbit.

Wobei ich die Storyline bei Arondir allgemein schwächer finde.
Wie mit dem Unsinn um die Verpflegung eines kleines Dorfs durch eine Schubkarre die ein Kind / junger Teenager rumschiebt.

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