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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Issi:
Schlimmster Kostümfehler (aus meiner Sicht) - Keine Ahnung wie sie nochmal heißt, ist heimlich mit Arondir zusammen und trägt immer ihr knallblaues, schulterfreies Trägerkleid. Wie man es jederzeit bei H&M finden könnte
Really???
(Fühle mich stark an Shannara Chronicels erinnert)

Ansonsten die Landschaftsaufnahmen sind wirklich schön. Aber die Geschichte fesselt mich leider immer noch nicht genug.
Und ich habe die Befürchtung dass der Meta Plot: "Finde Sauron" heißt-
Und sich die Suche über viele Folgen, im Worst Case sogar bis zum Ende hinzieht.

Viele Figuren bleiben leider ebenfalls zu undefiniert. Die Chance zur Identifikation für den Zuschauer wird an vielen Stellen aus meiner Sicht leider verpasst. Manche Dialoge und Szenen wirken nahezu unorganisch.

Mir fehlt gerade die Lust am weiterschauen.
Vielleicht lasse ich etwas Zeit vergehen, und entscheide dann weiter.

Raven Nash:

--- Zitat von: Issi am 26.09.2022 | 13:32 ---Schlimmster Kostümfehler (aus meiner Sicht) - Keine Ahnung wie sie nochmal heißt, ist heimlich mit Arondir zusammen und trägt immer ihr knallblaues, schulterfreies Trägerkleid. Wie man es jederzeit bei H&M finden könnte
Really???
(Fühle mich stark an Shannara Chronicels erinnert)
--- Ende Zitat ---
Ich hab ja immer das Gefühl, dass da irgendwer unbedingt einen tiefen Ausschnitt haben wollte, weshalb auch gerne von erhöhter Position drauf gefilmt wird... ~;D

Little Indian #5:
Ich bin immer noch überrascht, dass viele hier die Herr der Ringe-Filme so loben und sich darüber beschweren, dass in der Serie das Pacing so lahm ist und so viele Geschichten parallel erzählt werden.

Ich glaube, das liegt an einem etwas verklärten Blick auf die Filme, die ja wohl eine mindestens ebenso große Inspiration für die Serie darstellen wie Tolkiens literarisches Werk.

Vor allem in den Extended Editions sind die Kinofilme auch oft sehr sehr langatmig. Das stört mich nicht so sehr wie bei anderen Filmen, weil die HdR-Filme immer phantastisch aussehen. Aber "Die Gefährten" ist auch eigentlich nur eine dreistündige Exposition. Der Plot wird erklärt (und zwar mehr als einmal), die Gefährten finden sich, ziehen los, es gibt zwei kleinere Scharmützel und dann trennt man sich wieder. In "Die zwei Türme" werfen im Prinzip drei Geschichten parallel erzählt, die dann in "Die Rückkehr des Königs" teilweise erst ziemlich am Schluss zusammengeführt werden.
Und Werkstreue ist bei den Jackson-Filmen jetzt auch nicht gerade oberstes Gebot. Ich bin wirklich kein Tolkien-Kenner, aber dass es in den Filmen dann doch relevante weibliche Charaktere gibt und die Zerstörung des Auenlandes ignoriert wird, sind sicher Zugeständnisse an das Publikum.

Insofern fühle ich mich durch die Serie gut unterhalten. Die arrogante verbissene Galadriel finde ich auch ziemlich nervig (gerade weil sie ja eigentlich eine Sympathieträgerin sein sollte), aber das scheint sich ja jetzt etwas zu relativieren - und das ist fast schon mehr Charakterentwicklung als die Hauptfiguren im Herrn der Ringe haben.

Space Pirate Hondo:

--- Zitat von: Little Indian #5 am 27.09.2022 | 08:46 ---Ich bin immer noch überrascht, dass viele hier die Herr der Ringe-Filme so loben und sich darüber beschweren, dass in der Serie das Pacing so lahm ist und so viele Geschichten parallel erzählt werden.

--- Ende Zitat ---

Die Leute, die sich beschweren, wollen halt lieber eine episodische Handlung, wo jede Folge mit einen Abschluss hat, statt einen 10 Stunden Film in wöchentlichen 1 Stunden Blöcken. Das Pacing ist nun mal auf die 10 Stunden ausgelegt und nicht auf die 1 Stunde.

Issi:
Ein Meta Plot kann sich ruhig hinziehen, solange mich die Figuren und ihre kleinen Geschichten derweil in ihren Bann ziehen.
Das gelingt aus meiner Sicht leider nur bedingt.
Es fehlt mMn. häufig der unmittelbare Kontakt mit dem Publikum.
Die Figuren bleiben mir für meinen Geschmack zu fremd, als würde man sie durch eine Art Glasscheibe beobachten.

Ich fühle mich nicht emotional hineingezogen in eine Figur.
Etwas was in manchen anderen Serien oder Filmen (Muss keine Fantasy sein) durchaus gut gelingt.
Und der Grund ist, warum ich letztlich weiterschaue.

Edit.
Ist eigentlich vollkommen Genre unabhängig. Ob das jetzt ein Krimi ist oder Science Fiction oder Western, ist eigentlich sekundär.

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