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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Outsider:

--- Zitat von: Grubentroll am 27.09.2022 | 10:50 ---Und die erfundenen Elben samt ihrem albernen Aida-Einmarsch in Helms Klamm haben mich richtig geärgert, weil das den Sinn der ganzen Szene kaputtmacht und die Wichtigkeit der Schlacht von Minas Tirith vorwegnimmt.
(https://youtu.be/GqIMhrS14B0?t=15)

--- Ende Zitat ---

Das ist auch mein größter Kritikpumkt an der Trilogie.

Insgesamt hat sie für mich aber mehr richtig als falsch gemacht. Den parallel verlaufenden Strängen wird Zeit und Raum "zum atmen" gegeben.

Die Serie zerhackt es einfach nur in kurze Outtakes und schadet sich selbst damit immens.

Wenn ich die Hobbit-Filme überhöhen würde, im Vergleich zu der Serie, dann müsste ich mir tatsächlich den Vorwurf gefallen lassen verklärt auf ein gleichschlechtes Produkt zurück zu blicken.

Andere würden jetzt vielleicht sagen, gleichgutes Produkt. Fakt scheint mal zu sein, daß die Serie spaltet. Manche mögen sie, aus den für sie nachvollziehbaren Gründen, andere lehnen sie aus den selben Gründen ab.

Pacing Not oder Tugend

Galadriel Not oder Tugend

Menschenplott Not oder Tugend

use.

Mich persönlich überzeugt das Ergebnis noch nicht. Jede andere Serie hätte ich bereits beendet und würde sie nicht mehr anfassen. Bei RoP hoffe ich immer noch das alles gut wird. Auch ohne das ich die rosa Fanboy-Brille rauskramen muss.

Seraph:

--- Zitat von: Space Pirate Hondo am 27.09.2022 | 09:09 ---Die Leute, die sich beschweren, wollen halt lieber eine episodische Handlung, wo jede Folge mit einen Abschluss hat, statt einen 10 Stunden Film in wöchentlichen 1 Stunden Blöcken. Das Pacing ist nun mal auf die 10 Stunden ausgelegt und nicht auf die 1 Stunde.

--- Ende Zitat ---

Dazu ein Gedanke - wäre die Sicht auf RoP eine andere, wenn man alle 8 Episoden der Staffel am Stück bingen könnte?

Issi:
Denke bei Geschichten gibt's zwei Dinge die wichtig sind:

1. Kidnap the Viewer
Zieh den Zuschauer hinein in die Geschichte.
Läuft häufig über die Identifikation mit Figuren. Mit ihrer Situation, ihren Gefühlen etc.
Das alles muss für den Zuschauer gedanklich/emotional nachvollziehbar sein, und zudem den dringenden Wunsch wecken zu wissen, wie es weitergeht.

Wer ist das?
Wie geht's dem/der?
Was will der/die? Oder Was will der/die nicht?


2. Don't Break the Spell
Der "Zauber" Teil einer Geschichte zu sein, wirkt solange darin nichts passiert, was den Zuschauer unerwartet aus "dem Programm" wirft.
Häufig sind das Dinge die ein: Hä?  oder Ne!  Gefühl hinterlassen, wenn der Zuschauer z.B. empfindet, das eine Handlung /Szene oder Dialog nicht zu einer Figur oder Situation passt.
Es stand dann vielleicht im Drehbuch aber funktioniert für den Zuschauer in dem Moment  nicht.

(Charaktere mit greifbaren Gefühlen, Ecken, Kanten, Macken, Schwächen, Eigenarten bieten sich für Charakterentwicklung und Identifikation idR. besser an, als Figuren, deren Profil zu glatt poliert erscheint.)


Aber eben auch durch Langeweile über einen zu langen Zeitraum kann es irgendwann zum verblassen des Zaubers kommen.
Passiert u.A. durch zu wenig aber auch durch permanent und zu viel Drama, welches sich in Überdosierung abnutzt.

Grubentroll:

--- Zitat von: Outsider am 27.09.2022 | 11:43 ---Mich persönlich überzeugt das Ergebnis noch nicht. Jede andere Serie hätte ich bereits beendet und würde sie nicht mehr anfassen. Bei RoP hoffe ich immer noch das alles gut wird. Auch ohne das ich die rosa Fanboy-Brille rauskramen muss.

--- Ende Zitat ---
Ich bin da wie man rausliest extremst zerrissen.
Ich freu mich mittlerweile auf den Freitag und die neue Folge.

Gibt irre viel was sie gut machen. Hätte gerne ne Elrond/Durin-Buddy-Serie. Würde ich jede Woche schauen. :D

Aber ich frag mich echt, ob das nicht auch alles etwas mehr lore-treuer hätte sein können. Wieso wird da so Firlefanz erfunden wie dieser ganze Mithril-Blödsinn?

Man könnte meinen dass man doch so eine Serie anhand eines literarischen Vorbilds erzählt, weil man das Vorbild eben toll findet.

Dieses Zeitliche alles etwas mehr zusammenrücken verstehe ich, und ich persönlich hätte nicht mal ein Problem damit dass man Gandalf ein Zeitalter früher auftauchen lässt (wenn er das denn ist), aber dass man sich dann nur ein paar wirkungsvolle Namen (Galadriel, Elrond, Silmarils, Numenor, Morgoth, Kazad-Dum, Sauron, Durin, etc) plus ungefähr die Story nimmt aber alles mit dieser Mithrilsache in einen komplett anderen Kontext setzt finde ich sehr seltsam.

Die Geschichten im Silmarillion sind doch recht episch.
Wieso ändert man das dann so extrem?

Zed:
@Arldwulf Ja, es waren sogar nur drei Schiffe mit je vielleicht 30 Leuten, für einen Krieg nicht gerade viele Leute.  :think: Vielleicht hab ich was überhört, und das ist nur die Vorhut?

Warum sich die Numenorer anschließen: Es war das Zeichen der Valar, das die Führungsriege umgestimmt hat, das Fallen der Blätter. Letztlich will die Regentin (bei allem Zweifel) das Unheil von Numenor abwehren, das sie im Palantír gesehen hat. Für mich war die Motivation gut dargelegt.

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