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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
Samael:
Naja, inflationsbereinigt dürfte die Trilogie heute so bei 400 M$ liegen. Für was, 9h?
1000 M$ für 50h (5x10Ep a 1h) ist also pro Minute tatsächlich deutlich weniger (weniger als die Hälfte).
Ich glaube aber es würde in jedem Fall absolut reichen um eine tolle Serie zu erschaffen..
Wenn die richtigen Leute an der richtigen Stelle sitzen und halbwegs freie Hand haben. Besonders letzteres ist vermutlich nicht so wahrscheinlich.
YY:
--- Zitat von: Darius der Duellant am 12.02.2022 | 19:08 ---Ich kann es mir schlicht nicht vorstellen dass das eine vergleichbare Produktionsqualität wie das Original haben wird.
--- Ende Zitat ---
Für die Streaming-Dienste ist es aus strukturellen Gründen noch schwerer als für Hollywood & Co., richtig gute Eigenproduktionen abzuliefern.
Die können nur Kommissionsprodukte.
Mr. Ohnesorge:
Und was bringt dich zu dieser Erkenntnis?
Runenstahl:
Off Topic:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Mein Eindruck dazu:
Filme und Serie kosten heutzutage (meistens) sehr viel Geld. Da ist es nachvollziehbar das die Produzenten versuchen ein Auge darauf zu haben wie dieses Geld verwendet wird, denn niemand will Geld zum Fenster rauswerfen. Am Ende soll das Ding gerne Gewinn machen. Das heißt das man in der Regel nicht einfach die kreativen Köpfe mit Geld bewirft bis das Produkt fertig ist. Das Problem mit diesen kreativen Köpfen ist bisweilen das ihnen ihre "Vision" wichtiger ist als ein vernünftiges Verhältnis zwischen Aufwand und Wirkung. Das mag für den Zuschauer toll sein aber wenn der Produzent dabei finanziell den Bach runter geht ist es am Ende doof weil dieser dann nie wieder einen Film finanzieren wird. Und für den Produzenten selbst ist das noch viel doofer weil bei ihm auch noch sein Lebensstil dran hängt.
Man mag es blöd finden, aber es ist meinen Augen absolut nachvollziehbar das bei teuren Großprojekten darauf geachtet wird und sich auch eingemischt wird wenn man den Eindruck hat das das eingesetzte Geld nicht optimal verwendet wird oder der Ergebnis wirtschaftlich ein Flop werden könnte. Die Liste der Filme die SEHR viel teurer wurden als ursprünglich geplant ist lang. In der Filmbranche scheinen "Kostenvoranschläge" bisweilen wenig mit der Realität zu tun zu haben. Man hofft dann darauf das die Produzenten das Geld schon irgendwie organisieren weil sonst ja die bereits investierten Summen rausgeworfen währen. Genau diese Zwickmühle wollen Produzenten natürlich vermeiden und mischen sich deswegen ein sobald sie den Eindruck bekommen das das Projekt nicht optimal läuft.
Ob das bei Netflix & Amazon nun soviel anders ist als bei großen Studios weiß ich nicht. Ich vermute das der grundsätzliche Vorgang sehr ähnlich ist, mag mit dieser Annahme aber auch falsch liegen.
YY:
--- Zitat von: Uwe-Wan am 13.02.2022 | 08:18 ---Und was bringt dich zu dieser Erkenntnis?
--- Ende Zitat ---
Das Grundproblem hat Runenstahl grad auseinanderklamüsert.
Bei den Streamingdiensten kommt dann noch dazu, dass sie a) anders aufgebaut sind als ein "normales" Filmstudio und daher bei ihren Produktionen grundsätzlich mehr "Dienstaufsicht" betreiben und b) der Meinung sind, mit genug Datenauswertung des Nutzerverhaltens die Welt erklären zu können.
Da kann kaum was anderes rauskommen als bequeme Berieselungsprodukte, wofür man mittlerweile reichlich Beispiele hat.
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