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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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dreisam:

--- Zitat von: Rumpel am 22.02.2022 | 15:32 ---Danke, das [Zitat] ist interessant und spricht ja ziemlich dafür, dass Tolkien für Mittelerde kein "biologisches" Abstammungskonzept hatte, sondern ein metaphysisches. Ob das jetzt unbedingt so viel "besser" ist, ist eine andere Frage, aber es ist sicher ein wichtiger Unterschied (auch zu den eher "biologischen" Konzepten, die im RSP vorherrschen).
--- Ende Zitat ---

Der "metaphysische" Anteil im tolkien'schen fiktionalen Abstammungskonzept wird besonders deutlich, wenn die langlebigen Menschen (Númenórer) betrachtet werden. Thomas Morwinsky hat dazu im Juli 2011 einen Beitrag veröffentlicht:

https://www2.omzine.org/downloads/om-english/om-012-other-minds-eng-20110722.pdf
(unter der Überschrift Causes of the waning, S. 7 bis 9.)

*

Ich möchte noch einmal auf das Schicksal der letzten Halbelben-Generation zurückkommen, also auf Elladan, Elrohir und Arwen. Von Ihnen war ja nicht die Rede in dem Zitat aus dem Silmarillion, das ich weiter oben abgetippt habe. Für die drei Figuren sind zwei Textstellen von besonderer Bedeutung. Eine stammt aus den Anhängen der LotR, die andere aus einem Brief des Jahres 1954.

"But to the children of Elrond a choice was also appointed: to pass with him from the circles of the world; or if they remained, to become mortal and die in Middle-earth. For Elrond, therefore, all chances of the War of the Ring were fraught with sorrow."
(LotR: Appendix A, Chapter I)

"When [Arwen] weds Aragorn [...], she 'makes the choice of Lúthien', so the grief at her parting from Elrond is specially poignant. Elrond passes Over Sea. The end of his sons, Elladan and Elrohir, is not told: they delay their choice, and remain for a while."
(Letter #153)

Was mit Elronds Söhnen geschah, wird offenbar absichtlich nirgends berichtet. Vielleicht sind sie mit Celeborn zu den Häfen gegangen? So oder so scheint mir aber wieder aufgrund des ersten Zitats deutlich, dass ausschließlich die Linie der Halbelben aus Elronds Verwandtschaft ihr Lebensschicksal wählen durften. Alle übrigen eventuellen Halbelben waren menschlich-sterblich (egal wie bartlos oder spitzohrig sie auch immer gewesen sein mögen).

Issi:
Seit paar Tagen stehen die Filmrechte zum "Hobbit" und für den "Herr der Ringe" zum Verkauf.
Mal sehen, wer sie am Ende ersteigert, und was sie damit machen.

Vielleicht ist es mit Herr der Ringe irgendwann wie mit Robin Hood Filmen : Es gibt zig verschiedene Versionen davon.

Samael:
Das wäre doch was!

Samael:

--- Zitat von: Der Läuterer am 23.02.2022 | 00:05 ---Ich frage mich, ob die Serie überhaupt ein Erfolg werden kann.

Rein finanziell ist das Projekt schon ambitioniert.

Die Rechte für die Serie von 5+ Staffeln haben angeblich 250 Mio. Dollar gekostet.
Die acht Folgen der ersten Staffel haben angeblich 465 Mio. Dollar gekostet.

Wird da nur Geld verbrannt, oder glaubt Ihr, dass das wieder rein kommt?

--- Ende Zitat ---

Hast du eine Quelle?
Ich hatte 1.000 M$ Gesamtbudget für alle Staffeln in Kopf. Das kann ja dann nicht sein.

Der Läuterer:
Es fragt sich halt immer, wie zuverlässig irgendwelche Zahlen sind. Heutzutage wird mit Summen in Dollar ja nur noch so um sich geworfen, dass es einem schwindlig wird. So etwas gab es früher nicht einmal zu Lire Zeiten.

https://www.buffed.de/Der-Herr-der-Ringe-Brands-136200/News/Amazon-Serie-Staffel-1-kostet-465-Mio-USD-1370582/

Persönlich stehe ich auf dem Standpunkt, dass es immer schwer ist, ein Buch oder eine Reihe von Romanen zu verfilmen. Die Kenner der Materie haben immer etwas auszusetzen und zu bemäkeln, da sicher jeder seine eigene Umsetzung der Welt der Worte zuvor im Kopf hatte und selten neutral bewertet wird.
Und die anderen? Die sind schon zufrieden, wenn es Fantasy heisst und Elben und Orks im Film vorkommen.
Welcher Nicht-Tolkien-Leser wusste denn, dass Mithrandir und Gandalf ein und dieselbe Person sind? Und selbst nach der Verfilmung gibt es sicher nicht wenige, die das immer noch nicht wissen. Was bringen also die ganzen Namen von Personen und Orten, wenn das Gros der Zuschauer eh nichts damit verbindet?
Das Franchise ist überbewertet. Und nur für den Namen des Autors so viel Geld rauszuhauen?

Es gibt doch, gerade in Hollywood, genug Autoren, die nen guten Plot schreiben können.

Jetzt wird D&D verfilmt. Hoffentlich wird das was ansprechendes.

Eine Welt wie in Warhammer wäre etwas. Das müsste ja noch nicht einmal so heissen. Allein vom Stil her hätte das was. In die Richtung des Films 'Flesh & Blood'.

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