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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
caranfang:
Naja, viele Änderungen waren aj notwendig, weil man ja gerade nicht die Rechte am posthum veröffentlichten Material Tolkiens hat. Aber, dass was man daraus gemacht hat, ist wirklich gut, wobei das neuerfundene Material (Harfüße, Südlande) meiner Meinung nach sehr gut ins Legendarium passen würde.
Outsider:
Mich haben die beiden Folgen nicht überzeugt. Es ist ein gutes Fantasy-Setting, aber der "Herr-der-Ringe-Funken" ist bei mir noch nicht übergesprungen.
- Galadriels Schwimmaktion ist maximal daneben für meinen Geschmack (sie hätte wenigstens ein Beiboot oder so nehmen können um zurück zu segeln / zu rudern)
- Die nach tausend Jahren noch bestehenden Vorurteile der Elben gegenüber den Menschen wirken aufgesetzt
- Das grabende Wesen, welches Dörfer untertunnelt war jetzt auch nicht der Brüller
- Die Hobbitdame die sich dem "Meteoriten-Mann" annimmt wirkte auch irgendwie komisch. Total auf süß und quitschig gemacht, kam bei mir aber nicht an. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)In dem Zusammenhang glaube ich ja der Meteoriten-Mann ist Sauron der sich so als Gesandter der Valar ausgibt. Das dem Vater der Hobbitdame etwas Schlimmes passiert während der Typ dort Runen studiert, das die Leuchtkäfer sterben nachdem er das Sternzeichen gemalt hat usw. lassen mich glauben, dass das kein guter sein kann
Im Vergleich zu GoT House of the Dragons (mal im direkten Vergleich) hatte ich sofort das Gefühl vor dem Fernseher wieder in Westeros zu sein, bei der Serie hier kam mir Mittelerde nicht als erstes in den Kopf (außer in geklauten Filmszenen aus der Trilogie wie der Kampf mit dem Monstrum in der Eisfestung / die Tür von Khazad-dûm). Aber doppelt blöd das denen da nichts besseres eingefallen ist, als alter Wein in neuen Schläuchen.
caranfang:
--- Zitat von: Outsider am 3.09.2022 | 11:50 ---- Die nach tausend Jahren noch bestehenden Vorurteile der Elben gegenüber den Menschen wirken aufgesetzt
--- Ende Zitat ---
das ist wiederum sehr realistisch, denn gerade die Ostlinge und Südrons waren nie Elbenfreunde. Und so wie es aussieht, handelt es sich bei der Bevölkerung von Tirharad und die Nachfahren der untreuen Ostlinge des Ersten Zeitalters, die den Elben in der Nirnaeth Arnoediad in den Rücken gefallen sind und als Belohnung dafür Dor-Lómin und Hithlum erhalten haben. Natürlich wollen sie nicht unter der Aufsicht von Elben leben, wenn sie doch vorher diejenigen waren, die die Macht hatten, und sehen sich nach der glorreichen alten Zeit, in der sie und nicht die verhassten Elben herrschten. Deshalb
--- Zitat von: Outsider am 3.09.2022 | 11:50 ---- Das grabende Wesen, welches Dörfer untertunnelt war jetzt auch nicht der Brüller
--- Ende Zitat ---
Wohl eines der vielen namenlosen Wesen, die tief unter der Erde leben.
--- Zitat von: Outsider am 3.09.2022 | 11:50 ---- Die Hobbitdame die sich dem "Meteoriten-Mann" annimmt wirkte auch irgendwie komisch. Total auf süß und quitschig gemacht, kam bei mir aber nicht an. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)In dem Zusammenhang glaube ich ja der Meteoriten-Mann ist Sauron der sich so als Gesandter der Valar ausgibt. Das dem Vater der Hobbitdame etwas Schlimmes passiert während der Typ dort Runen studiert, das die Leuchtkäfer sterben nachdem er das Sternzeichen gemalt hat usw. lassen mich glauben, dass das kein guter sein kann
--- Ende Zitat ---
Das ist wohl die vertreiteste Theorie und auch die einzige, die irgendwie Sinn macht. Einige meine, dass es sich Gandalf handelt, aber einen solcher Verstoß gegen des Legendarium hätten die Koproduzenten (Tolkien Estate, Tolkien Foundation, HarperCollins) nicht zugelassen. Die blauen Zauberer wären zwar auch noch möglich, aber dafür fehlt zum einen der zweite und auch werden sie im Herrn der Ringe nicht direkt erwähnt, weshalb sie aus Lizenzgründen leider nicht erlaubt sind.
--- Zitat von: Outsider am 3.09.2022 | 11:50 ---Im Vergleich zu GoT House of the Dragons (mal im direkten Vergleich) hatte ich sofort das Gefühl vor dem Fernseher wieder in Westeros zu sein, bei der Serie hier kam mir Mittelerde nicht als erstes in den Kopf (außer in geklauten Filmszenen aus der Trilogie wie der Kampf mit dem Monstrum in der Eisfestung / die Tür von Khazad-dûm). Aber doppelt blöd das denen da nichts besseres eingefallen ist, als alter Wein in neuen Schläuchen.
--- Ende Zitat ---
Sorry, aber was ich von HotD gesehen habe, gefällt mir jetzt überhaupt nicht. Aber mir hat schon GoT nicht gefallen.
LotR:TRoP fühlt sich für mich wie Mittelerde an. Und gerade dadurch, dass sie keine Adaption von irgendwelchen von Tolkien geschriebenen Geschichten ist, sondern eigenständig aus den Anhängen des Herrn der Ringe entwickelt wurde, und daher neues Material entwickelt werden musste, umd von Tolkien nie geschlossene Lücken zu füllen, macht die Serie für mich interessant. Und man sollte nicht vergessen, dass dieser Serie amhr als zweitausend Jahre Geschichte des Zweiten Zeitalters in fünf Staffeln erzählen will. Der Vergleich mit HotD hinkt, weil HotD eine literarische Vorlage direkt adaptieren kann, aber wir wissen von den letzten Staffeln von GoT, das man dort ein großes probelm mit der Story bekam, weil man keine Vorlage mehr hatte.
Outsider:
--- Zitat von: caranfang am 3.09.2022 | 13:45 ---das ist wiederum sehr realistisch, denn gerade die Ostlinge und Südrons waren nie Elbenfreunde. Und so wie es aussieht, handelt es sich bei der Bevölkerung von Tirharad und die Nachfahren der untreuen Ostlinge des Ersten Zeitalters, die den Elben in der Nirnaeth Arnoediad in den Rücken gefallen sind und als Belohnung dafür Dor-Lómin und Hithlum erhalten haben. Natürlich wollen sie nicht unter der Aufsicht von Elben leben, wenn sie doch vorher diejenigen waren, die die Macht hatten, und sehen sich nach der glorreichen alten Zeit, in der sie und nicht die verhassten Elben herrschten.
--- Ende Zitat ---
Der Umstand mag stimmen, aber das bringt die Serie nicht wirklich rüber. Erst werden sie verteufelt als würden diese schmutzigen, abgerissenen Bauernsöhne gleich nach den Messern unter ihren Kopfkissen greifen und in alte Muster verfallen. Im nächsten Augenblick, klick, Schalter umgelegt, hey es ist vorbei wir gehen alle nach Hause.
An diesen Stellen kann man mir die Serie nicht schön reden >;D und die Zeitspanne von 1000 Jahren macht das Ganze nicht wirklich besser.
Das Elrond seinen Zwergenbuddy für 20 Jahre nicht besucht hat und dieser ihm das übel nimmt ist gut inszeniert. Der Zusammenhang den du schilderst ist mir zu absurd, als dass das nach der langen Zeit noch eine wirkliche Rolle spielt (tut es ja eigentlich auch nicht, weil die Elben ja abziehen).
Mal sehen ob sich das Niveau noch steigert und der Rest ist mal wieder Geschmacksache.
caranfang:
Dir mag es nicht gefallen und auch unrealistisch vorkommen, aber dieseAngst vor den elben und dieser Hass auf die elben findet man bei tolkien bei allen Völker, die schon seit dem ersten Zeitalter diener Morgoths und später Saurons waren. Selbst tausend Jahre ändern da nichts. Auch wenn man diese Besatzung der von Ostlingen besiedelten Gebiete durch die Elben so nicht bei Tolkien findet, finden wir aber ähnliches.
Ich she das so: Die meisten Ostlinge hassen die Elben, wissen aber ganz genau, dass ein Aufstand nutzlos ist. Deshalb warten sie auf die Rückkehr ihres Königs. Dass es ihnen unter Sauron hingegen schlechter gehen wird und sie die Sklaven der Orksen werden, können sie nicht ahnen, denn unter Morgoth hatten sie Macht, haben die Edain versklavt und die Elben gejagt.
Dieses Warten auf die richtige Gelegenheit, um seine Freiheit wiederzuerlangen, selbst wenn dies Jahrhunderte dauern möge, ist nicht unrealistisch, denn so etwas haben wir in der realen Welt auch schon öfter erlebt. Irland wäre ein Beispiel dafür.
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