Medien & Phantastik > Sehen
[Serie] Punisher
JohnnyPeace:
Hab grade fünf Folgen hinter mir und bin eigentlich ganz angetan. Den Billy Russo Plot finde ich aber auch wenig fesselnd. Vor allem finde ich die Verletzungen in seinem Gesicht sehr undramatisch zum einen für das was da im Finale der ersten Staffel los war und auch dafür, wie die Anfangs mit der Maske dramatisert werden.
Antariuk:
--- Zitat von: JohnnyPeace am 25.01.2019 | 23:08 ---Vor allem finde ich die Verletzungen in seinem Gesicht sehr undramatisch zum einen für das was da im Finale der ersten Staffel los war und auch dafür, wie die Anfangs mit der Maske dramatisert werden.
--- Ende Zitat ---
Absolut, das war sowas von dämlich als man endlich sein Gesicht sah und... das war alles?
Bin bei Folge 11 grade und mein Gesamteindruck ist leider gleich geblieben. Madani nervt (wo bleibt ihre Mutter? Shohreh Aghdashloo wird schmerzlich vermisst... ) , Dumont überzeugt mich so gar nicht als Doktor auf dem Irrweg, John Pilgrim wirkt für mich wie ein Charakter der aus einem Drehbuch der Serie Banshee gekrochen ist und passt irgendwie so gar nicht zum Ton der Staffel und Amy... Amy wird zwischendurch komplett vergessen, ohne dass es jemanden stört - inklusive mir.
Mr Grudenko:
--- Zitat von: JohnnyPeace am 25.01.2019 | 23:08 ---Vor allem finde ich die Verletzungen in seinem Gesicht sehr undramatisch zum einen für das was da im Finale der ersten Staffel los war und auch dafür, wie die Anfangs mit der Maske dramatisert werden.
--- Ende Zitat ---
IIRC wird an einer Stelle erwähnt, dass er plastische Chirurgie erhalten hätte, und die Verletzungen halt so schwer gewesen waren, dass sich an den Narben nichts mehr machen ließ.
Und für mich macht dieses Geheule wegen den paar Naben ihn zu einer Figur, die ich nicht im geringsten ernst nehmen kann.
Sähe er aus, wie der Jigsaw aus "Punisher Warzone" wäre das natürlich was anderes >;D
--- Zitat von: Antariuk am 26.01.2019 | 00:22 ---John Pilgrim wirkt für mich wie ein Charakter der aus einem Drehbuch der Serie Banshee gekrochen ist und passt irgendwie so gar nicht zum Ton der Staffel
--- Ende Zitat ---
Für mich macht er den Eindruck einer Figur, die in einem Garth Ennis Comic auf den Punisher los gelassen würde. Aber hier rangiert er bestenfalls unter "ferner liefen" und die ganze Geschichte um ihn herum ist halt bekannte Film Noir Dutzendware (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)(Religiöse Fundis mit politischen Ambitionen und viel schmutziger Wäsche. Ist ja nicht so als hätte ich hier nicht einige Frank Zappa Platten, auf denen er sich an dem Thema schon Ende der 80er abgearbeitet hat) und nicht etwa eine Geheimdienstverschwörung mit internationalen Flair, wie z.B. "R.E.D." (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)(z.B. mit einem Präsidentschaftskandidaten, der seine Beteiligung an illegalen Söldneraktivitäten im Irak verschleiern will)
Viral:
die Season hat sich echt gezogen. Gab da ziemliche Durchhänger.
Bekommt von 2 von 5 möglichen Headshoots
Menthir:
Ich habe mir die zweite Staffel auch angeschaut; mir hat sie unter dem Strich immer noch gefallen, empfand sie allerdings auch in Parts weder Fisch noch Fleisch.
Das hat vor allem mit Billy Russo zu tun, dessen Rolle mich in der zweiten Staffel eher gestresst als unterhalten hat. Ich habe die Beweggründe so interepretiert, dass es drei Formen von fanatischer Obsession geben sollte und Billy, Frank und John haben unterschiedliche Perspektiven darauf gespielt.
John und Billy waren jeweils als Spiegel von Frank angelegt. Bei Billy sollten die Ereigenisse aus Staffel 1 gedreht werden, aber ich fand die Rolle schwach - und zugegebenermaßen als einzige große Rolle auch schwach besetzt. Er wird versucht als leidend dargestellt zu werden, was nicht gelingt. Dann als Mastermind, was auch nicht gelingt. Dann als Soziopath, was nur einigermaßen gelingt. Und am Ende ist sogar sein Tod irgendwie verblüffend unbedeutend.
John ist ebenso eine Spiegelung gewesen, gerade durch die Geschichte mit seinen beiden Söhnen.
Den Ansatz fand ich interessant gewählt, aber John hatte zu wenig Spotlight mit den Schultzens. Das wäre vielleicht noch besser gewesen, hätte man sich darum gekümmert und die Billy-Geschichte anders unterfüttert oder gelassen.
Ich fand Madani auch etwas zu gleichförmig als Charakter. Aber das war in Ordnung. Der Turn bei der Ärztin war insgesamt ganz gut und ich konnte gut damit leben.
Am Ende des Tages schau ich es aber, weil ich Jon Bernthal für den bisher besten Punisher halten; ich mag aber auch die Rolle Curtis Hoyle. Und für ein kleines Mädchen-Sidekick war Amy verblüffend wenig nervend. Nur das, was die Rolle erforderte. Also insofern war das auch ein Punkt für die Serie.
Insgesamt überdurchschnittlich bis gut und auf jeden Fall immer noch unterhaltsam.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln